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| Author : | Topic: Islam | Bottom |
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Mein bitterer Schul-Alltag als Lehrerin 09.10.2009: Nach der Ausländer-Schelte von Bundesbanker Sarrazin berichtet Förderschul-Pädagogin Betül Durmaz aus Gelsenkirchen Die umstrittenen Äußerungen von Bundes-Banker Thilo Sarrazin (64) spalten Deutschland: Hat der SPD-Politiker recht, dass vor allem Türken und Araber sich nicht integrieren wollen – oder übertreibt er maßlos? Die gebürtige Türkin Betül Durmaz (41) unterrichtet an einer Förderschule in Gelsenkirchen mit „sozial problematischen“ Schülern, zumeist aus Ausländerfamilien. Über ihren Schulalltag hat sie das Buch „Döner, Machos und Migranten“ (12,95 Euro) geschrieben. BILD druckt Auszüge. • „Hassan (12) entstammt einer strenggläubigen libanesischen Großfamilie, die insgesamt zehn Kinder hat, von denen die drei ältesten bereits verheiratet wurden ... Hassan kommt nur sehr unregelmäßig zur Schule. In der Regel fehlt er an drei bis vier Tagen in der Woche unentschuldigt. Wenn Hassan denn schließlich zur Schule kommt, ist er – genau wie seine älteren Brüder – häufig in Streitigkeiten verwickelt, in denen er leicht die Beherrschung verliert. Wenn ich dennoch überraschenderweise einmal Hassans Mutter auf dem Handy erreichte, lautete die stereotype Antwort: ,Hassan krank‘ ...“ • „Zabrin (12) ist die zweitälteste Tochter von insgesamt sechs Kindern (drei Mädchen, drei Jungen) einer libanesischen Familie. Regelverstöße in der Schule nahmen mit beginnender Pubertät bei ihr zu. Als sie sich einmal völlig uneinsichtig zeigte, rief ich ihre Eltern an. Ich bat ihren Vater, einmal in Ruhe mit seiner Tochter zu sprechen. An den folgenden beiden Tagen fehlte Zabrin. Als sie wieder zum Unterricht erschien, würdigte sie mich keines Blickes. Bebend vor Wut und mit Tränen in den Augen fragte sie mich, ob sie mir mal etwas zeigen sollte. Dann krempelte sie ihre Ärmel und Hosenbeine hoch und zeigte mir ihre Hämatome an Armen und Beinen.“ • „Eines Tages bedrohte Ibrahim (12) nach Schulschluss einen Schüler auf dem Schulhof. Zufällig wurde ich Zeugin dieses Vorfalls. In meinem Beisein drohte ein völlig außer sich geratener Ibrahim seinem Gegenüber Schläge an. Am nächsten Morgen ging ich in meine Klasse. Ibrahim war an diesem Tag nicht da. Etwa eine halbe Stunde nach Unterrichtsbeginn war plötzlich Lärm auf dem Gang zu hören, dann rissen Ibrahims Eltern die Klassentür auf und brüllten ohne Vorwarnung und vor den Augen meiner Schüler auf mich ein.“ Quelle: Mein bitterer Schulalltag als Lehrerin Hier noch ein Video von den Zuständen an der Berliner Rüttli-Schule . Es ist davon auszugehen, dass es in 10 bis 15 Jahren an allen deutschen Schulen so aussehen wird, wenn die Politik nicht endlich aufwacht und etwas gegen diese Zustände unternimmt. Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam --Last edited by yogi on 2009-10-10 16:01:54 -- | |||
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Geert Wilders: „Wir werden niemals kapitulieren“ Die muslimische Übernahme Europas ist absehbar, die von Ronald Reagan prophezeiten „1.000 Jahre der Finsternis“ stehen kurz bevor. Der Koran ruft zur Unterwerfung und zum Mord an Ungläubigen auf. Einen moderaten Islam kann es auf Grundlage dieses Buches nicht geben. Die neue islamische Invasion geschieht nicht mit Waffen an den Grenzen, sondern kommt in einem Trojanischen Pferd namens Migration daher. Der Migrationsdschihad hat erst begonnen und kommt durch unseren Kulturrelativismus und unsere Political Correctness langsam ins Rollen. Am Ende werden wir unsere gesamte Zivilisation verlieren, zuerst Europa, dann die USA. Hier sehen sie Auszüge aus der Rede von Geert Wilders, dem niederländischen Politiker und Vorsitzenden der „Partij voor de Vrijheid“ (Partei für die Freiheit), die er am 27. April 2009 aus Anlass der Verleihung des Freiheitspreises des „Florida Security Councils“ in Miami gehalten hat. Den deutschen Text können sie unten nachlesen. Die englische Übersetzung findet man HIER Wilders Rede gilt als Warnung an den Westen. Geert Wilders Warning to America part 1 of 2 Geert Wilders Warning to America part 2 of 2 Geert Wilders: „Wir werden niemals kapitulieren!“ Ich danke Ihnen. Ich danke Ihnen für die Einladung und ich danke der US-Grenzpolizei, dass Sie mich ins Land hat einreisen lassen. Dies sind dramatische Zeiten. Europa könnte sehr gut auf dem Weg seiner Zerstörung sein. Wir sind Zeugen des gewaltigsten Zustroms in der Geschichte der Menschheit. Dies gefährdet unser Erbe, unsere Freiheit, unseren Wohlstand und unseren Frieden. Ich wünschte, ich wäre an diesen Ort, den man den Sonnenscheinstaat nennt, mit besseren Nachrichten gekommen. Aber es wäre unklug zu leugnen, dass die Lage düster aussieht. Es könnte eine Weile dauern, Ihnen zu erklären, in welcher Situation wir uns jetzt befinden. Vielleicht denken Sie als Amerikaner, Europa sei immer noch ein Ort mit einer großartigen Kultur und einer tiefgründigen Art, die Dinge zu betrachten. Vielleicht betrachten Sie Immigration als etwas grundsätzlich Gutes für ein Land, da sie die USA so sehr bereichert hat. Das Europa, das Sie von einer Urlaubsreise kennen oder von einer Geschichte Ihrer Großeltern, steht am Rande eines Kollaps. Wir sind gegenwärtig Zeugen eines tiefgreifenden Umbruchs, der Europas Schicksal für immer verändern und den Kontinent in etwas hineinversetzen wird, das Ronald Reagan einst als „tausend Jahre Finsternis“ bezeichnet hatte. Die Übernahme Europas ist Teil des globalen Kampfes des Islams zur Erlangung der Weltherrschaft. Der Islam ist eine politische Ideologie. Das Herz des Islams liegt im Koran. Der Koran ist ein Buch, das zum Hass, zur Gewalt, zum Morden und zur Unterwerfung aufruft. Der Koran verlangt von Muslimen, Nicht-Muslime zu töten. Der Koran beschreibt Juden als Affen und Schweine. Churchill verglich den Koran mit Adolf Hitlers „Mein Kampf“. Das Kernproblem mit dem Islam ist zweifach. Erstens sind die Befehle im Koran nicht auf eine Zeit oder einen Ort begrenzt, sie gelten für alle Zeiten, für alle Muslime. Zweitens ist der Koran das Wort Gottes (Allahs) selbst. Dies lässt keinen Interpretationsspielraum. Deswegen gibt es so etwas wie einen moderaten (friedlichen) Islam nicht. So wie der türkische Premierminister Erdogan es einmal ausdrückte: „Es gibt keinen gemäßigten Islam, Islam ist Islam.“ Nebst dem Koran spielt das Leben Mohammeds eine entscheidende Rolle innerhalb der islamischen Ideologie. Mohammed ist ein Vorbild für alle Muslime. Er war ein Eroberer und ein Kriegsherr. Bei der Gründung des Islams predigte er Gewalt und das Abschlachten von Nicht-Muslimen. Er nahm an 78 Schlachten Teil (siehe: Biographie Mohammeds ) und schlachtete den jüdischen Stamm Banu Qurayza * ab. Mohammed sagte: „Ich bin von Allah beauftragt worden, solange gegen die Völker zu kämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Allah und Mohammed sein Prophet ist.“ Mohammeds Verhalten inspirierte Irans früheren Ayatollah Khomeini zu der Aussage: „Die reinste Freude im Islam ist zu töten und getötet zu werden für Allah.“ Das Verhalten Mohammeds, sowie der Koran, inspirierte die Dschihadisten (Gotteskrieger), unschuldige Menschen in Washington, New York, Madrid, London und Mumbai (Indien) abzuschlachten. *Anmerkung: 627 ließ Mohammed etwa 700 bis 900 Männer des jüdischen Stammes Banu Quraiza auf dem Marktplatz von Medina enthaupten. Die Frauen und Kinder des Stammes verkaufte er in die Sklaverei, um sich davon Waffen, Pferde und Kamele für weitere Kriege zu kaufen. Meine Damen und Herren, der Islam hat immer schon versucht, Europa zu erobern. Und er hat es jahrhundertelang geschafft. Die christliche Stadt Konstantinopel (heute Istanbul) fiel im 15. Jahrhundert. Und jetzt im 21. Jahrhundert unternimmt der Islam einen neuen Versuch. Dieses Mal nicht mit Armeen, aber mit der Anwendung von Al-Hijra, der islamischen Migrations-Doktrin. Wie es mein guter Freund Sam Solomon (Ex-Moslem und Professor für islamisches Recht) in seinem Buch „Al-Hijra“ so meisterhaft dargelegt hat, beruht diese Lehre auf dem Beispiel Mohammeds, der selbst von Mekka nach Medina auswanderte. Der libysche Führer Muammar al-Gaddafi sagte: „Wir haben 50 Millionen Muslime in Europa. Es gibt Anzeichen dafür, dass Allah uns den Sieg in Europa gewähren wird – ohne Schwerter, ohne Waffen, ohne Eroberungsfeldzug. Die 50 Millionen Muslime werden Europa in ein paar Jahrzehnten in einen muslimischen Kontinent verwandeln.“ Gaddafi hat Recht. Die Al-Hijra-Lehre ist und war früher schon sehr erfolgreich. Das erste Mal in der Weltgeschichte leben Dutzende Millionen Muslime außerhalb der „Dar al-Islam“ (Haus des Islam), der islamischen Welt. Und dies stellt den Westen vor enorme Probleme. Meine Damen und Herren, Al-Hijra (die Migration) könnte das Ende der westlichen Zivilisation, so wie wir sie kennen, sein. Die dramatischste Situation ist die in Europa. Mein Land ist gerade dabei, Hollandistan zu werden und Europa zu Eurabien. Nur zwölf Prozent der deutschen Muslime betrachten sich selbst mehr als Deutsche, denn als Muslime. Die Kirchen werden immer leerer, während Moscheen wie Pilze aus dem Boden schießen. Mittelalterliche Phänomene wie Burkas, Ehrenmorde und die genitale Verstümmelung von Frauen werden immer verbreiteter. Scharia-Testamente, Scharia-Hypotheken, Scharia-Schulen, Scharia-Banken, Scharia-Gerichte und sogar Scharia Barbie-Puppen – Europa hat das alles. Und ich habe noch nicht einmal die Tatsache erwähnt, dass über 70 Prozent aller Verbrechen in Kopenhagen von Muslimen begangen werden. Wir haben das trojanische Pferd eingelassen. Die freie Welt steht nun dem „Einschleich-Dschihad“ gegenüber, der islamische Versuch, die Scharia Stück für Stück einzuführen. Erlauben Sie mir, ein paar Beispiele für die Islamisierung in den Vereinigten Staaten zu nennen: Muslimische Taxifahrer am Flughafen in Minneapolis haben über 5.000 Fahrgäste nicht befördert, weil sie Alkohol bei sich hatten. Muslimische Studenten verlangen separate Unterkünfte auf dem Campus. Musliminnen verlangen separate Zeiten in Turnhallen und Schwimmbädern. Schulen verbieten Halloween und Weihnachtsfeiern. Schulen nehmen sogar Schweinefleisch aus ihren Menus in der Cafeteria, nur um muslimische Schüler nicht zu beleidigen. Meine Damen und Herren, seien Sie sich bewusst, dass dies erst der Anfang ist. Wenn die Dinge so weiterlaufen wie bisher, werden Sie dieselben Probleme haben, vor denen wir jetzt in Europa stehen. Wenn wir die Islamisierung nicht aufhalten, werden wir alles verlieren: Unsere Identität, unsere Kultur, unseren demokratischen Rechtsstaat, unsere Freiheit und unsere Zivilisation. In Europa verlieren wir bereits das Recht auf freie Meinungsäußerung, das Recht, den Islam zu kritisieren. Ich denke, es sollte in einer freien Welt immer möglich sein, Religionen und Ideologien zu kritisieren. Die Menschenrechte existieren zum Schutz von Individuen, nicht von Religionen und Ideologien. Ich schlage vor, dass alle Gesetze die Volksverhetzung betreffen, in Europa aufgehoben werden. Europa sollte die Meinungsfreiheit mit mindestes genau so viel Hingabe verteidigen wie die Vereinigten Staaten. Eigentlich sollte Europa sich in dieser Frage an den USA ein Vorbild nehmen. Der Unterschied zwischen den USA und Europa betreffend der Meinungsfreiheit wird in meinem Film Fitna aufgezeigt. Vor ein paar Monaten wurde ich von Senator Jon Kyl eingeladen, Fitna im US-Senat zu zeigen. Im Gegensatz dazu wurde die Vorführung meines Films im europäischen Parlament zweimal verboten. Lassen Sie uns zusehen, dass die Meinungsfreiheit nicht nur in Washington DC, sondern auch in Brüssel und Straßburg ausgeübt wird. Aus diesem Grund schlage ich einen ersten europäischen Verfassungszusatz vor. Meine Damen und Herren, es gibt ein westliches Land, das dazu gezwungen wurde, für den Erhalt der eigenen Werte vom ersten Tag seiner Existenz an gegen die Kräfte des Dschihads zu kämpfen: Israel, der Kanarienvogel im Kohlebergwerk. Lassen sie mich ein paar Worte über dieses Land sagen. Ich hatte das Privileg, einige Jahre in Israel zu leben und habe Israel seither viele, viele Male besucht. Ich liebe Israel. Aber in Europa macht dies einen bereits zur bedrohten Art, pro-Israel zu sein. Israel ist ein Leuchtfeuer des Lichts in einer Gegend, dem Nahen Osten, die überall sonst pechschwarz ist. Israel ist eine westliche Demokratie, während Syrien, Saudi-Arabien, Iran und Ägypten mittelalterliche Diktaturen sind. Der sogenannte „Nahostkonflikt“ dreht sich überhaupt nicht um Land. Es ist ein Konflikt der Ideologien; eine Schlacht zwischen dem Islam und der Freiheit. Es geht nicht um etwas Land in Gaza, Judäa und Samaria. Es geht um Dschihad. Für den Islam ist ganz Israel ein besetztes Gebiet. Sie sehen auch Tel Aviv und Haifa als Siedlungen. Ich bin ein sehr starker Befürworter einer Zweistaatenlösung. Ich meine damit Churchills Zweistaatenlösung von 1921, als Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Teil aufgeteilt wurde. Das arabische Palästina heißt heute Jordanien und darum existiert bereits ein palästinensischer Staat. Da achtzig Prozent der Bevölkerung Wurzeln auf der anderen Seite des Jordans haben, gibt es keinen Zweifel daran, dass Jordanien tatsächlich der palästinensische Staat ist. Ich hoffe, die israelische Regierung wird damit anfangen, dies der Welt zu erzählen. Der Islam zwingt Israel zum Kämpfen und Israel kämpft nicht nur für sich selbst. Israel kämpft für uns alle, für den gesamten Westen. Genauso wie jene mutigen amerikanischen Soldaten, die 1943 in Sizilien gelandet sind und 1944 die Küste der Normandie gestürmt haben, kämpfen junge israelische Männer und Frauen für unsere Freiheit, unsere Zivilisation. Wie Bosnien, der Kosovo, Nigeria, der Sudan, der Kaukasus, Kaschmir, Süd-Thailand, West-China und der Süden der Philippinen, befindet sich Israel exakt auf der Trennlinie zwischen „Dar al-Islam“ („Haus des Islam“), der islamischen Welt, und dem „Dar al-Harb“ („Haus des Krieges“), der nicht-islamischen Welt. Es ist kein Zufall, dass es genau diese Trennlinie ist, wo in vielen Gebieten Blut fließt und Krieg wütet. Wir müssen uns von dem politisch-korrekten Trugschluss trennen, es gehe in diesen Fällen um unterschiedliche Konflikte. Lassen sie uns erlauben, den Zusammenhang zu betrachten, dass alle diese Konflikte etwas mit dem Dschihad (dem Heiligen Krieg) zu tun haben. Dschihad im Geiste Mohammeds. Meine Damen und Herren, Europa sollte Israel bis zum Schwertgriff unterstützen in seinem unerbittlichen Kampf gegen jene, die es bedrohen, sei es die Hisbollah, die Hamas oder ein nuklearer Iran. Auch wegen seiner Geschichte ist Europa sicherlich moralisch dazu verpflichtet, um jeden Preis einen weiteren Holocaust gegen das jüdische Volk zu verhindern. Der Islam ist nicht unser Hauptproblem. Der kulturelle Relativismus* ist es. Die verrückte Idee, alle Kulturen seien gleichwertig. Lassen Sie mich Ihnen sagen, dass sie es nicht sind. Unsere Kultur, die sich auf dem Christentum, dem Judentum und dem Humanismus gründet, ist um Vieles besser als die islamische Kultur, und ich bin stolz darauf, das zu sagen. Die Eliten sind vor langer Zeit zu dieser Philosophie (des Kulturrelativismus) konvertiert. Staatschefs, Richter, Kirchen, Gewerkschaften, Universitäten, die Medien, sie alle sind geblendet von der Political Correctness und haben die Seite des Islams gewählt. Sie bedauern die Muslime und bemitleiden sie. Der kulturelle Relativismus schwächt den Westen Tag für Tag. Als Folge des kulturellen Relativismus stirbt jeden Tag ein Bisschen des freien Westens. Viele Politiker scheinen zu glauben, ihr Job sei nicht, die Demokratie zu verteidigen, sondern den Übergang zur Scharia (dem islamischen Rechtssystem) so reibungslos wie möglich zu machen. *Anmerkung: In die Kritik ist der Kulturrelativismus geraten, weil er u.a. verlangt, den aus dem islamischen Kulturkreis stammenden Menschen das Recht zuzugestehen, die Menschenrechte nicht beachten zu müssen, weil diese ein Produkt der westlichen Kultur seien, und daher auch von Muslimen begangene Menschenrechtsverletzungen nicht angeprangert werden dürften, weil dies „rassistisch“ sei. Meine Damen und Herren, ich werde oft gefragt, ob ich Lösungen für das Problem hätte und wie diese aussähen. Sicher habe ich ein paar Antworten. Hier nenne ich Ihnen zehn Dinge, die getan werden müssten, um die Islamisierung des Westens aufzuhalten: 1. Stoppen des kulturellen Relativismus. 2. Aufhören vorzugeben, der Islam sei bloß eine Religion. Der Islam ist eine totalitäre Ideologie. Mit anderen Worten, die Religionsfreiheit sollte auf den Islam nicht angewandt werden. 3. Stoppen der Massenimmigration durch Menschen aus muslimischen Staaten. Wir müssen die Al-Hijra (die Migration) beenden. 4. Freiwillige Rückwanderung begünstigen. 5. Kriminelle Ausländer und Kriminelle mit doppelter Nationalität, nachdem ihnen die doppelte Staatsbürgerschaft entzogen wurde, ausweisen und sie in ihre arabischen Länder zurückschicken. Genauso alle ausweisen, die einen „gewaltsamen Dschihad“ (Heiligen Krieg) fordern. 6. Wir brauchen einen ersten europäischen Verfassungszusatz, der die Meinungsfreiheit stärkt. 7. Wir brauchen einen verbindlichen Treueschwur aller westlichen Staaten. 8. Den Neubau von Moscheen stoppen. So lange keine Kirchen und Synagogen in Ländern wie Saudi-Arabien gebaut werden dürfen, werden wir keine neuen Moscheen in unseren westlichen Ländern dulden. Schließung aller Moscheen, in denen zur Gewalt aufgerufen wird. Schließung aller islamischen Schulen als faschistische Institutionen. Kleine Kinder sollten nicht in einer Ideologie des Hasses und der Gewalt unterrichtet werden. Anmerkung: Allein in Berlin leben 3.000 radikale Islamisten der Hisbollah (Libanon), der Hamas (Palästina) und von der Muslimbruderschaft (Ägypten). Treffpunkte dieser Gruppen ist eine Neuköllner Mosche. ( Quelle ) 9. Loswerden der gegenwärtigen schwachen Anführer (der westlichen Politiker). Wir haben das Privileg, in einer Demokratie zu leben. Lassen sie uns dieses Privileg ausnutzen und die Feiglinge mit Helden ersetzen. Wir brauchen mehr Churchills und weniger Chamberlains. 10. Wir müssen in die Offensive gehen und zurückschlagen. Wir dürfen es uns nicht länger erlauben, in unseren Armsesseln sitzen zu bleiben. Wenn sie uns mit der Scharia bombardieren, bombardieren wir sie zurück mit Menschenrechten. Wenn sie uns mit Gerichtsverhandlungen bombardieren, werden wir mit Gerichtsverhandlungen zurückschlagen. Wir müssen zurückschlagen und zeigen, dass Millionen von Menschen die Nase voll von alledem haben und es nicht mehr aushalten. Wir müssen klar machen, dass Millionen von freiheitsliebenden Menschen sagen: „Genug ist genug.“ Abschließend habe ich, meine Damen und Herren, nicht vergessen, wem wir diese Freiheiten verdanken. Um unsere Freiheiten wurde erbittert gekämpft. Amerikanische Soldaten kämpften, bluteten und starben für die Freiheit Europas. Die amerikanischen Soldaten starben nicht für ein islamisiertes Europa, sie starben für ein freies Europa. Wir schulden diesen mutigen Männern etwas. Ihr Erbe darf nicht verschleudert und weggegeben werden. Der dritte Präsident und geistige Vater dieser großartigen Nation sagte: „Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit.“ Wie so oft hatte Thomas Jefferson Recht. Unsere Freiheit muss gehütet werden. Und wir müssen es selbst tun. Ein Moment der Unachtsamkeit, nur für einen Augenblick, könnte uns unsere Freiheit kosten. Einfach so. Es geschah schon früher in unserer Geschichte. Lassen wir bitte nicht zu, dass es je wieder geschieht. Alles, wofür wir stehen, muss mit all unserer Macht verteidigt werden: Unsere Identität, unsere Kultur, unsere demokratische Verfassung, unsere Freiheit und unsere Zivilisation. Wir schulden es unseren Kindern. Und so, meine Damen und Herren, verlasse ich Sie mit diesem Ausdruck unserer Entschlossenheit: Wir werden niemals einlenken. Wir werden niemals aufgeben. Wir werden niemals kapitulieren. Quellen: Geert Wilders: Warnung an Amerika Geert Wilders: “Wir werden niemals kapitulieren!” Die englische Übersetzung der Rede Geert Wilders vom 27. April 2009 Die Biographie Mohammeds Die Enthauptung des jüdischen Stammes der Banu Qurayza Geert Wilders Film: „Fitna“ In Berlin leben 3.000 radikale Islamisten Geert Wilders Rede am 14. Juni 2009 auf einer islam-kritischen Konferenz vor dem dänischen Parlament: Geert Wilders - Islam, and the freedom of speech (1/4) (English) Geert Wilders - Islam, and the freedom of speech (2/4) (English) Geert Wilders - Islam, and the freedom of speech (3/4) (English) Geert Wilders - Islam, and the freedom of speech (4/4) (English) Geert Wilders Rede am 16. September 2009 vor dem niederländischen Parlament (Niederländisch mit englischen Untertiteln - Deutscher Text ) Geert Wilders - "It´s Over!" - Part 1 - Speech to the Dutch Parliament Geert Wilders - "It´s Over!" - Part 2 - Speech to the Dutch Parliament Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam --Last edited by yogi on 2009-10-10 16:46:05 -- | |||
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In Berlin leben 3000 radikale Islamisten 9.10.2009: Mehrere Tausend fundamentalistische Muslime leben in der Hauptstadt. Etwa 400 von ihnen werden als gewaltbereit eingestuft. Eine am Mittwoch stattgefundene Razzia hat die Szene nach Meinung von Experten kaum beeindruckt. Der Staatsschutz (Verfassungsschutz) arbeitet sich derzeit durch einen Berg von Papieren, Computerdateien und Kleidungsstücken, all das, was 155 Beamte am Mittwoch bei einer Razzia gegen 14 mutmaßliche Islamisten beschlagnahmt hatten (siehe: 15 Islamisten in Berlin verhaftet ). Der Verdacht: Sie hätten möglicherweise in ein Terrorcamp reisen wollen. Ob die Razzia die Verdächtigen eingeschüchtert hat, bezweifeln Kenner des Milieus. Dagegen spreche ihre „äußerst rigide Moral“. Junge Muslime sähen sich als Opfer von Rassismus und Verlierer der Modernisierungsprozesse im Zuge der Globalisierung und fänden, dass sie „für geordnete Verhältnisse, weniger Armut und klare Regeln“ kämpften. Islamisten glaubten in der sogenannten Umma, der Gemeinschaft der Gläubigen, sei die Welt ein bisschen herzlicher. Dem Verfassungsschutz zufolge gibt es 3.000 radikale Islamisten in Berlin. Als gewaltbereit werden mehr als 400 von ihnen eingestuft. Vor einem Jahr waren es noch etwa 300. Dabei gelten die ursprünglich libanesische Hisbollah mit rund 180 Anhängern und die palästinensische Hamas mit 50 Mitgliedern als die größten Gruppen. In Berlin gibt es aber auch Anhänger der traditionellen (radikal-islamischen) Muslimbruderschaft, aus der die Hamas entstanden ist. Sie halten das westliche Wertesystem, den Kommunismus und den Zionismus für die drei Grundübel der Welt. Ein Treffpunkt soll eine Neuköllner Moschee sein. Religiöse Autoritäten aus friedlichen Islamschulen hätten an Einfluss verloren, sagen Experten. Hinzu komme, dass mit dem Niedergang sozialistischer Bewegungen, etwa der Kurden oder Palästinenser, der Einfluss radikaler Religiöser zugenommen habe. „Die integrierten muslimischen Verbände werden von jüngeren Gläubigen nicht mehr anerkannt“, sagt der Berliner Islam-Experte der Friedrich-Ebert-Stiftung, Johannes Kandel. „Jeder Jugendliche bastelt sich seine Koran-Interpretation per Internet zusammen.“ In anderen Ländern gelinge es strikt konservativen, aber friedlichen Vereinen, die islamischen Gemeinden zu dominieren. Ob die am Mittwoch von der Polizeiaktion Betroffenen tatsächlich vorhatten, sich in Terrorcamps ausbilden zu lassen, ist dennoch fraglich. Mehrere der betroffenen Männer sind in den vergangenen Wochen mit Ausreiseverboten belegt worden. „Nach wie vor gibt es kaum konkrete Hinweise, ob und wohin mein Mandant habe reisen wollen“, sagte der Berliner Anwalt Peer Stolle, der einen der verdächtigen Muslime vertritt. In der vergangenen Woche war die Ausreise von drei der Verdächtigen am Flughafen Tegel verhindert worden. Weiteren elf Personen ist am Mittwoch im Zuge der Durchsuchung die Ausreise untersagt worden. Etwa 180 Bundesbürger sollen bislang in Terrorcamps ausgebildet worden sein. Ein Teil von ihnen bewege sich seitdem wieder im Bundesgebiet. Die Behörden haben nach dem Auftauchen islamistischer Drohvideos den Druck auf die Szene erhöht. Quelle: In Berlin leben 3.000 radikale Islamisten Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam | |||
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Die „Weiße Rose“ und der Islam Interview mit Susanne Zeller-Hirzel, eine der beiden letzten noch lebenden Mitglieder der „Weißen Rose1“. Vorwort: Conny Axel Meier 1Anmerkung: Die „Weiße Rose“ war der Name einer Widerstandsgruppe in München während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Juni 1942 wurde die Gruppe gegründet und bestand bis zum Februar 1943. Die Mitglieder der Weißen Rose verfassten, druckten und verteilten unter Lebensgefahr insgesamt sechs Flugblätter, in denen zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufgerufen wurde. Mitglieder der Weißen Rose waren die beiden Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie deren Kommilitonen Christoph Probst, Willi Graf und Alexander Schmorell, außerdem der Universitätsprofessor Kurt Huber. Aber es gab auch eine Gruppe mitarbeitender Sympathisanten, zu denen auch Susanne Hirzel zählte. Die Geschwister Scholl und Christoph Probst wurden von Roland Freisler am Volksgerichtshof zum Tode durch das Fallbeil verurteilt. Das Urteil wurde am 22. Februar 1943 vollstreckt. Kurt Huber, Willi Graf und Alexander Schmorell wurden in einem zweiten Prozess vor dem Volksgerichtshof ebenfalls zum Tode verurteilt. Kurt Huber und Alexander Schmorell wurden am 13. Juli 1943 im Gefängnis München-Stadelheim enthauptet. Die Hinrichtung Willi Grafs erfolgte am 12. Oktober 1943 ebenfalls durch das Fallbeil, nachdem die Gestapo über Monate hinweg versucht hatte, aus Willi Graf Namen aus dem Umfeld der Weißen Rose herauszupressen. Falk Harnack wurde zunächst aus „Mangel an Beweisen“ freigesprochen. Als er im Dezember 1943 erneut verhaftet und in ein Konzentrationslager verbracht werden sollte, gelang ihm die Flucht. Kendra Adams, die Mitbegründerin der amerikanischen Organisation „Stop Islamization of America“ (SIOA), veröffentlichte am 30. August 2009 einen Artikel Abandoning Sophie Scholl and the White Rose , (Die Abkehr von Sophie Scholl und der Weißen Rose.) in dem sie aufzeigte, dass die Lehren aus der Geschichte nicht wirklich gezogen werden, weder in den USA noch in Europa. Daraufhin teilte ich der Autorin mit, dass eine der letzten beiden noch lebenden Mitglieder der „Weißen Rose“, die 88-jährige Susanne Zeller-Hirzel, die ehemals beste Freundin von Sophie Scholl, sich als Mitglied der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) noch heute für den Erhalt von Freiheit und Demokratie gegen die Bedrohung durch die totalitäre Herrschaftsideologie des Islams einsetzt. In der Folge bat mich Kendra Adams mit Susanne Zeller-Hirzel ein Interview zu führen und sandte mir einen Fragenkatalog zu. Am 9. September 2009 besuchte ich Susanne Zeller-Hirzel und legte ihr die Fragen vor. Frau Zeller-Hirzel ist eine beeindruckende Frau, die trotz ihres hohen Alters einen scharfen Verstand besitzt und Sachverhalte in wenigen Worten auf den Punkt bringt. Ich bin dankbar, dass ich die Gelegenheit zu diesem Interview haben durfte. Im Oktober 2009 erschien dann das übersetzte Interview in der New English Review . All denen, die noch immer glauben, die Probleme mit der islamischen Ideologie und der damit zusammenhängenden Integrationsverweigerung gewisser Bevölkerungsteile lösten sich von ganz alleine, sei dieses Interview ans Herz gelegt. Hier das Interview mit Susanne Zeller-Hirzel im Original. Die Fragen wurden aus dem Englischen übersetzt. Frage: Es ist uns eine Ehre, ein Interview mit Ihnen führen zu dürfen. Wir hoffen, dass uns Ihre Lehren und Erfahrungen im Widerstand gegen Totalitarismus und Unterdrückung während des 2. Weltkriegs auch beim Kampf gegen den wiedererstarkenden Islam helfen wird, dem ältesten Totalitarismus der Welt. Wir danken Ihnen für Ihre Zeit, die Sie sich dafür nehmen und wir danken Ihnen für Ihre Opferbereitschaft, Ihren Mut und Ihren selbstlosen Einsatz für Freiheit, Menschlichkeit und Wahrhaftigkeit. Während des 2. Weltkriegs waren Sophie Scholl und Sie noch vor der Gründung der „Weißen Rose“ Mitglieder im Bund Deutscher Mädel (BDM). Gab es damals einen konkreten Anlass, warum Sie der NS-Ideologie den Rücken kehrten und ihr stattdessen mit aktivem Widerstand begegneten? Die weiße Rose Zeller-Hirzel: Als ich Sophie Scholl kennengelernt habe, war sie die Schwester meiner Ringführerin beim BDM. Ich bewunderte sie ob ihrer Redekunst und ihrer Umgangsformen und sie wurde dann schnell meine beste Freundin. Ich war sehr oft bei Sophies Eltern zu Hause und habe dort auch ihre Geschwister Hans und Inge kennengelernt. Der BDM war seinerzeit so eine Art Pfadfinder-Organisation für Mädchen. Dort war politische Schulung nur ein Aspekt unter vielen anderen und ich wurde dann sogar Scharführerin. Sophies Vater Robert Scholl war katholischer Pazifist und sehr christlich eingestellt. Er erzählte uns sehr viel über seine Erfahrungen und brachte auch mich zum Nachdenken. Das war wohl der Anfang. Denn nun beschlossen wir gemeinsam, dass wir etwas gegen Hitler tun müssten. Frage: Welche Charaktereigenschaften teilten alle Mitglieder der „Weißen Rose“? Was hatten sie gemeinsam? Zeller-Hirzel: Nun, wir waren oppositionelle Patrioten, aber allesamt sehr christlich. Obwohl die Scholls katholisch und ich evangelisch bin (mein Vater war evangelischer Gemeindepfarrer), verband uns doch fast alles. Frage: Soweit ich weiß, war Sophies Bruder Hans Wehrmachtsangehöriger. Gab es innerhalb der Wehrmacht auch eine antinazistische Untergrundbewegung, in die Hans involviert war? Es ist für uns nämlich schwer vorstellbar, dass unter den Soldaten damals antinazistische Sympathien öffentlich geäußert werden konnten. Falls es eine derartige Untergrundbewegung gegeben hat, was können Sie darüber berichten? Zudem, gab es stillschweigenden Rückhalt in der deutschen Bevölkerung für Ihren Widerstand, der Sie ermutigte? Zeller-Hirzel: Ja, es gab innerhalb der Wehrmacht eine antinazistische Untergrundbewegung (Stauffenberg usw.). Nur waren daran hauptsächlich Offiziere beteiligt. Mein Bruder Hans war nur einfacher Soldat. Soldaten wurden von den Offizieren selten ins Vertrauen gezogen. So hatte Hans auch keinen Kontakt zu ihnen. Rückhalt in der Bevölkerung hatten wir gar keinen, da irrigerweise die Meinung vorherrschte: „Solange unsere Söhne an der Front fürs Vaterland kämpfen, wäre Widerstand doch Verrat“. Ein weiterer Mitstreiter, der für die „Weiße Rose“ Kontakt zu Berliner Sympathisanten suchte, Falk Harnack, war auch zwangsweise in der Wehrmacht, ohne dort auf Widerstandskämpfer zu treffen. Er wurde dann am 19. April 1943 überraschenderweise von Freisslers Volksgerichtshof freigesprochen. Ich denke, ihm kamen dabei seine schauspielerischen Künste als Regisseur zugute. Ich für meinen Teil löste wohl bei Freissler, der mich als junges naives Mädel einschätzte, ein paar Sympathien aus, die mich glimpflich davonkommen ließen, obwohl ich die ganze Haftzeit fest mit meinem Todesurteil rechnen musste. Frage: Es ist bekannt, dass Hitler vom Islam fasziniert wurde und ihm sehr zugetan war. Nationalsozialismus und Islam, speziell soweit es Totalitarismus, Hass auf Juden und Kriegsbereitschaft betrifft, sind sozusagen zwei Seiten der selben Münze. Hitler sagte einmal im Gespräch, dass er sich wünschte, Deutschland wäre islamisch; er meinte, das deutsche Volk würde dann rücksichtsloser kämpfen können. Verständlicherweise werden die Juden ja auch von Mohammed und Allah verachtet. Die Verfolgung und Tötung von Juden ist neben anderem eine der wesentlichen Gemeinsamkeiten von nationalsozialistischer und islamischer Agenda. Waren Ihnen diese Zusammenhänge damals, zu Zeiten der „Weißen Rose“, schon bewusst? Gab es damals schon Moslems in München? Hat Prof. Huber oder ein anderes Mitglied der „Weißen Rose“ dies jemals innerhalb der Gruppe thematisiert? Zeller-Hirzel: Nein, der Islam und Moslems waren damals überhaupt kein Thema bei uns. Es war mir auch nicht bekannt, dass es überhaupt in Deutschland irgendwo Moslems gab. Auch Hitlers Zusammenarbeit mit Mohammed al-Husseini, dem Großmufti von Jerusalem, der sich seit 1941 in Berlin aufhielt und dann sogar SS-Divisionen aus bosnischen Muslimen aufstellte, war uns allen unbekannt. Frage: Es gibt einen Dokumentarfilm über eine Sekretärin Hitlers, Traudl Junge. Der Film heißt „Im toten Winkel“. Der Film beschreibt anschaulich wie es möglich war, dass ein ansonsten anständiger Mensch (wie Hitlers Sekretärin Traudl Junge) zu all den Verbrechen und der Brutalität einer totalitären Diktatur schweigt und auch noch Entschuldigungen dafür sucht. Der Film zeigt mir, dass Fräulein Junge irgendeinen Charakterschaden gehabt haben muss, nur weiß ich nicht genau welchen. Haben Sie eine Erklärung dafür, wie Millionen der NSDAP folgen konnten, obwohl sie in ihrem Inneren spürten, dass sie die falsche Sache unterstützten? Es ist ja allseits bekannt, dass Totalitarismus und Diktatur nur funktionieren, wenn die Anständigen schweigen. Zeller-Hirzel: Ich kenne den Film und das Buch. Frau Junge war wohl eine junge Frau mit einem netten Wesen, aber ansonsten recht einfältig. Hitler umgab sich gerne mit solchen Frauen. Warum Millionen der NSDAP folgen konnten? Nun, es gab Armut in weiten Teilen der Bevölkerung. Dazu die von der Mehrheit so empfundene „Schmach von Versailles2“, die in Verratsvorwürfen an die Politiker der Weimarer Republik gipfelten. Hitler gab ihnen wenigstens gefühlsmäßig die nationale Selbstachtung zurück, oder wenigstens bildeten sie es sich ein. Ich war sehr erbittert und enttäuscht mitanzuschauen, wie Lehrer, Professoren und der Rektor ohne Not nach und nach im Braunhemd zur Schule und zur Uni kamen, um wie sie sagten, den Nazis „intellektuell auf die Sprünge helfen“ zu wollen. Leute, die ich schätzte und die mir vorher als Vorbild dienten. Ich denke, heutzutage würden sich die gleichen Lehrer und Professoren als islamophile Multikulturalisten profilieren und sich den Moslemverbänden als Handlanger andienen, so wie damals den Nazis. Allerdings muss ich sagen, die Altphilologen waren unter den Lehrern noch die Mutigsten und Distanziertesten. (Anmerkung: Altphilologen sind Sprachwissenschaftler, die sich mit den Sprachen Latein und Altgriechisch und mit der Literatur der griechischen und römischen Antike beschäftigen.) 2Anmerkung: In den Jahren der Weimarer Republik konzentrierte sich die nationalsozialistische Propaganda zunächst auf eine Revision des „Versailler Friedensvertrages“, vom 28. Juni 1919, der den Deutschen die Schuld am 1. Weltkrieg auferlegte und Wiedergutmachung in Form von Reaparationsleistungen forderte. Das Deutsche Reich sollte finanziell für die Schäden an Land und Menschen haftbar gemacht werden, welche die kaiserlichen Truppen insbesondere in Frankreich angerichtet hatten. So wurde u.a. im Versailler Vertrag festgelegt, dass Deutschland 20 Milliarden Goldmark, das entspricht über 7 Millionen Kilogramm Gold, bis April 1921 zahlen musste. Außerdem musste der größte Teil der Handelsflotte übergeben werden. In der modernen Geschichtsschreibung dominiert allerdings die Auffassung, dass die tatsächlichen deutschen Reparationsleistungen selbst in den schwersten Jahren der Weimarer Republik kein wirkliches Hindernis für einen wirtschaftlichen Wiederaufbau nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg dargestellt hätten. Ausserdem musste das Reich zahlreiche Gebiete abtreten: Nordschleswig an Dänemark, den Großteil der Provinzen Westpreußen und Posen (Polen) sowie das oberschlesische Kohlerevier und kleinere Grenzgebiete Schlesiens und Ostpreußens an den neuen Staat Polen. Außerdem ging das „Hultschiner Ländchen“ an die neu gebildete Tschechoslowakei. Im Westen ging Elsass-Lothringen an Frankreich. Belgien erhielt das Gebiet Eupen-Malmedy mit einer ebenfalls überwiegend deutschsprachigen Bevölkerung. Insgesamt verlor das Reich 13 % seines vorherigen Gebietes und 10 % der Bevölkerung. Darüber hinaus wurde der gesamte „reichsdeutsche Kolonialbesitz“ dem Völkerbund unterstellt, der ihn als „Mandatsgebiete“ an interessierte Siegermächte übergab. Das Deutsche Reich musste die Souveränität Österreichs anerkennen, umgekehrt wurde der von Deutsch-Österreich angestrebte Zusammenschluss mit dem Deutschen Reich im Vertrag von Saint-Germain untersagt. Frage: Sie sind Mitglied in der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) in Deutschland. Das ist eine der bedeutendsten europäischen Anti-Jihad- Bewegungen (Anti-Islam-Bewegungen). Was hat Sie veranlasst, in dieser islamkritischen Organisation mitzuwirken? Zeller-Hirzel: Ich las viele, viele Bücher zum Thema, vor allem die Bücher von Mark Gabriel. (Anmerkung: Sehr empfehlesswert ist folgender Beitrag über Mark Gabriels Buch Islam und Terrorismus und die Biographie Mohammeds von Ibn Ishaq.) So wurde mir klar, dass man nicht nur passiv zustimmen, sondern auch selbst etwas dagegen tun muss. Man muss diese Sache unbedingt unterstützen. Frage: Sehen Sie Ähnlichkeiten zwischen dem Islam und und dem Nationalsozialismus? Falls ja, welche? Zeller-Hirzel: Der Fanatismus, der absolute Wahrheitsanspruch und die geistige Einfältigkeit sind sich sehr ähnlich, wie im Islam so auch im Nationalsozialismus. Frage: Betrachten Sie den Widerstand gegen den Islam als heutige Analogie zum Kampf der „Weißen Rose“ gegen den Nationalsozialismus? Zeller-Hirzel: Noch nicht ganz. Kritiker der NS-Ideologie wurden damals gleich eingesperrt. Noch sind wir noch nicht an diesem Punkt angelangt. Aber wenn wir nichts unternehmen, wird es wieder dazu kommen. Dann sperren sie die Islamkritiker ein. Frage: Was macht es Ihrer Meinung nach so schwer, die gefährlichen Aspekte der islamischen Ideologie der Öffentlichkeit zu vermitteln? Was sind die Hindernisse, die es uns so schwer machen, die Öffentlichkeit für unser Anliegen zu mobilisieren? Was könnten wir da besser machen? Zeller-Hirzel: Die allgemeine Interessenlosigkeit und die weitverbreitete Religionsferne machen es nicht leicht. Jeder meint immer und überall „fair“ sein zu müssen. Das ist kontraproduktiv. Dazu kommt noch der allgemeine Wohlstand, also der vergleichsweise hohe Lebensstandard, der die Leute träge macht. Ich sage: Helfen kann nur Schulung und nochmals Schulung. Frage: Welcher Weg wäre Ihrer Meinung nach der Beste, um die Menschen aufzuklären, die über den Islam nichts oder nur wenig wissen? Wie können wir die Unterstützung bekommen und so die Grundlage dafür schaffen, dass wir nicht in die gleiche verzweifelte Lage geraten, in die Sie, Sophie und die anderen Mitstreiter der „Weißen Rose“ geraten sind? Zeller-Hirzel: Wie ich schon sagte: Schulung! Aufklärung auf Nachbarschaftstreffen, Gemeindeveranstaltungen, Kirchengemeindeversammlungen usw. Der Leidensdruck in der Bevölkerung ist zwar da, aber offensichtlich noch nicht groß genug. „Hitler ist die Geißel Gottes“ sagte einst Robert Scholl, Sophies Vater. Dafür wurde er dann auch prompt verurteilt. Frage: Als Sie mit Ihren Mitstreitern im München und anderswo Flugblätter verteilten, glaubten Sie tatsächlich, die Bevölkerung ließe sich zu Hitler-Gegnern bekehren? Zeller-Hirzel: Ja, das glaubten wir tatsächlich. Wir dachten, wir könnten etwas bewegen. Und selbst wenn es nichts nützen sollte, so hatten wir es doch wenigstens versucht, schon der Geschichte wegen. Und dennoch hatten wir Angst. Auch die wenigen Sympathisanten hatten Angst. Angst vor dem Todesurteil, Angst vor dem Volksgerichtshof, Angst vor Freisslers Geschrei. Aber Schreien ist Schwäche. Frage: Wir wissen, dass das Gedenken an Sophie Scholl, Sie und Ihre Mitstreiter in aller Welt bei all denen hohe Wertschätzung genießt, die sich für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzen. Heutzutage jedoch müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass dieser Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit angesichts der Islamisierung Europas und des Westens zunehmend vernachlässigt wird. Ich habe einen Artikel zum Thema „Die Abkehr von Sophie Scholl und der Weißen Rose“ veröffentlicht. Wir sind sehr beunruhigt darüber, dass das Gedenken an Sophie und die Freunde der „Weißen Rose“ nicht mehr richtig und eingehend verstanden wird. Wir sehen derzeit die größte Gefahr der Menschheitsgeschichte auf uns zukommen und nur wenige kämpfen dagegen an. Wie können wir am erfolgreichsten die Menschen dazu bringen, das Andenken und den Mut der Aktivisten der „Weiße Rose“ dadurch zu ehren, indem sie sich der Islamisierung Europas und des Westens widersetzen? Zeller-Hirzel: Ich denke, es muss erst noch etwas Entsetzliches hierzulande passieren. 9/11 war zu weit weg. Die Kirchen versagen kläglich bei der Aufgabe, die Menschen über die islamische Ideologie aufzuklären. Deshalb müssen andere das tun. Und das geht nur über unablässige Basisarbeit mittels Aufklärung und Schulung. Frage: Welche Empfehlungen können Sie uns mit auf den Weg geben, uns, die wir uns der Bedeutung der Gefahr bewusst sind, die wir sowohl den Gegner als auch die multikulturellen Ignoranten bekämpfen, welche die Ausbreitung des Islams über die westliche Welt unterstützen, obwohl sie über den Islam wenig bis nichts wissen? Zeller-Hirzel: Auch wenn die Kirchen in ihrer Bedeutung eine immer kleinere gesellschaftliche Rolle spielen, sollte doch in den kirchlichen Institutionen, angefangen bei den Kirchengemeinden, mehr agitiert werden. Frage: Welche ermunternden Worte können Sie uns mitgeben, um uns in unserem Kampf gegen die Feinde der Freiheit und Menschlichkeit zu helfen? Zeller-Hirzel: Einigkeit macht stark und mutig! Frage: Vielen Dank für Ihre Gedanken und Ihre Erläuterungen. Es war mir eine Ehre, Sie interviewen zu dürfen. Sie, Sophie, Hans, Kurt und all die anderen Mitstreiter sind sowohl unsere Helden als auch die Helden all derer, welche die Freiheit und das Schöne lieben und sich gegen Barbarei, Totalitarimus, Hass und Intoleranz einsetzen. Ich danke auch Mrs. Kendra Adams und unseren amerikanischen Freunden der SIOA (Stop Islamisation of America) und wünsche ihnen viel Erfolg im Ihrem Kampf für den Erhalt von Freiheit und Menschenrechten. Ich danke Ihnen Frau Zeller-Hirzel. Sie sind ein Vorbild für uns alle in unserem Kampf gegen den Islamismus, den größten Krieg der Moderne. Auch wenn die gestellten Fragen deutlich machen, wie die Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ aus amerikanischer Perspektive wahrgenommen wird, so lassen sich Analogien mit dem Counter-Jihad durchaus nachvollziehen. (Anmerkung: Unter dem Counter-Jihad versteht man Widerstandsaktionen, die die Ausbreitung der Scharia verhindern.) Kendra Adams fordert ihre Leser auf, das Interview an alle Islam-Verharmloser und Multikulti-Schwätzer weiterzugeben. Wenn schon Susanne Zeller-Hirzel den Kampf gegen die Nazis mit dem Kampf gegen Scharia und Islamisierung vergleicht, so fragt Kendra Adams ihre Leser, wie kann man heutzutage dafür angegriffen werden, wenn sich freiheitsliebende Menschen für den Erhalt unserer Werte, unserer Freiheiten und für Demokratie einsetzen? Literaturempfehlung: Susanne Hirzel: Vom Ja zum Nein. Eine schwäbische Jugend 1933 bis 1945. Silberburg-Verlag, 2000, ISBN 3-87407-368-8 3 Orginal-Flugblätter der “Weißen Rose”: Flugblatt 1 - Flugblatt 2 - Flugblatt 3 Quellen: Die „Weiße Rose“ und der Counter-Jihad Abandoning Sophie Scholl and the White Rose Die Bürgerbewegung Pax Europa The White Rose: An Interview with Mrs. Susanne Zeller- Hirzel Mark (Marc) Gabriel: Islam und Terrorismus Die Biographie Mohammeds Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam --Last edited by yogi on 2009-10-13 13:10:14 -- | |||
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Einwanderung und Ausweisung Angeregt durch eine Information über das Ausländergesetz, die darauf hinwies, dass etliche Migranten selbst nach schweren Straftaten unmittelbar nach der polizeilichen Vernehmung oder nach einer kurzen Untersuchungshaft, wieder in die Freiheit entlassen wurden, ohne je ein Gefängnis von innen gesehen zu haben, beschäftigte ich mich mit der Einwanderung und mit der Ausweisung von Migranten. Beginnen möchte ich zunächst mit der Einwanderung. Hierbei möchte ich mich speziell mit den Einwanderungsgesetzen Australiens beschäftigen, um zu zeigen, dass die Einwanderungsgesetze Australiens mir wesentlich durchdachter erscheinen, als die Einwanderungsgesetze der meisten europäischen Staaten und somit natürlich auch der deutschen Einwanderungsgesetze. Der zweite Teil des Kapitels beschäftigt sich mit der Ausweisung von Migranten, die nach dem Ausländergesetz geregelt ist. Einwanderungsgesetze in Australien Wenn es in Deutschland selbst bei schweren Straftaten so selten zu Ausweisungen kommt, dann sollte man sich einmal die Frage stellen, warum unsere Einwanderungsgesetze so liberal sind, dass es den Migranten so leicht gemacht wird, nach Deutschland einzuwandern. Sieht man sich einmal die Einwanderungsgesetze in Australien an, dann erkennt man, dass dort viel höhere Anforderungen an die Einwanderer gestellt werden. Es sollte vielleicht erwähnt werden, dass kaum ein Migrant, der nach Deutschland einwandert, in Australien eine Einwanderungserlaubnis erhalten würde. Machen wir es den Migranten nicht viel zu einfach, nach Deutschland einzuwandern? Sehen wir uns einmal an, wie die Einwanderungsstatistik von 2008 in Deutschland aussieht: 2008 sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 682.000 Menschen nach Deutschland eingewandert. Im gleichen Zeitraum sind dagegen 738.000 Menschen aus Deutschland ausgewandert. (siehe: Deutschland ist ein Auswanderungsland ) Der Integrationsminister von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU) sagte am 25.07.2009 in der Wirtschaftswoche (wiwo.de ): „Unsere Zuwanderer haben meist eine geringe Bildung, unsere Auswanderer dagegen sind hoch qualifiziert.“ Wir holen uns also vorwiegend Menschen ins Land, die weder Schul-, noch Berufsausbildung haben und die zu einem hohen Anteil, auf Dauer von Transferleistungen (Sozialleistungen) abhängig sind. Außerdem sollte man die demographische Entwicklung, die zukünftige Bevökerungsentwicklung, nicht unbeachtet lassen. Bereits heute sind 60 bis 65 Prozent der Neugeborenen in deutschen Großstädten Muslime (siehe: Tagesschau vom 04.05.2007 ). Die Muslime werden also, wenn diese Entwicklung weiter anhält, in einigen Jahrzehnten die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland stellen. Dieses Problem trifft aber nicht nur auf Deutschland zu, sondern ist eine Entwicklung, die in ganz Europa und auch in Russland und Amerika zu beobachten ist. Welche Probleme dies im Zusammenhang mit der Islamisierung Europas mit sich bringt, lässt sich heute bereits in einigen Städten bzw. Vorstädten Europas, und zwar in den Stadtteilen, in denen die Muslime die Mehrheit der Bevölkerung stellen, erahnen. Bereits heute kommt es in den französischen Vorstädten, in Brüssel, Belfast, Birmingham, Göteborg, Upsalla, Malmö und anderen europäischen Großstädten immer wieder zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. (siehe: Ist Europa bald muslimisch? ) Wie der ehemalige Finanzsenator von Berlin, Thilo Sarrazin, der heute im Vorstand der Bundesbank arbeitet, wohl zurecht sagt, besteht bei vielen dieser Einwanderer weder die Fähigkeit, noch die Bereitschaft, zur Intergration (siehe: Sarrazin Interview: Klasse statt Masse ). Wir holen uns also Menschen ins Land, denen jegliche berufliche Qualifikation fehlt und die zu einem großen Teil bis an ihr Lebensende auf soziale Leistungen angewiesen sind. Andererseits wandern die Menschen aus, die Deutschland so sehr als Steuerzahler benötigen würde. Wir geben Milliarden von Euro für die Migranten aus, Geld, welches uns bei der Finanzierung von Schulen, Kindergärten, Universitäten, Krankenhäusern, Schwimmbädern, Bibliotheken, im Straßenbau und bei anderen öffentlichen und sozialen Projekten fehlt. Es ist also gar nicht weiter verwunderlich, dass etliche Kommunen Probleme haben, ihren finanziellen Aufgaben nachzukommen und wenn die Krankenkassen weitere Gelder fordern, um das Gesundheitssystem aufrecht zu erhalten. Ich möchte noch auf einen weiteren Aspekt hinweisen, den Thilo Sarrazin ebenfalls in seinem Interview mit der Zeitschrift „Lettre International“ erwähnte. Er sagte nämlich: „Man hat Studien zu arabischen Ausländergruppen aus demselben Clan gemacht. Ein Teil (dieser Araber) ging nach Schweden (welches ein Sozialsystem hat, dass mit dem deutschen Sozialsystem vergleichbar ist), ein anderer Teil ging nach Chicago (wo sie keinerlei Anrecht auf Sozialleistungen haben). Dieselbe Sippe ist nach zwanzig Jahren in Schweden immer noch frustriert und arbeitslos, in Chicago hingegen integriert. Der Druck des Arbeitsmarktes, der Zwang des Broterwerbs sorgen dafür.“ Es ist also davon auszugehen, dass die Migranten, die nach Australien einwandern, auf Grund der wirtschaftlichen Notwendigkeit, eine wesentlich höhere Bereitschaft zeigen, sich in Australien zu integrieren, als dies z. B. in Deutschland der Fall ist. Warum sollten die Migranten in Deutschland auch die Bereitschaft zeigen, sich zu integrieren? Sie bekommen ohnehin alles, was sie benötigen. Was Deutschland macht, nenne ich eine verfehlte Einwanderungspolitik. Sie belastet nicht nur die Haushaltskasse enorm. Hinzu kommt, dass besonders durch die Einwanderung muslimischer Migranten die Kriminalitätsrate enorm gestiegen ist, was im Bereich der Polizei, der Justiz und im Gesundheitsbereich (Krankenhaus, Ärzte, Sanitäter) zu weiteren erheblichen finanziellen Mehrkosten führt. In Berlin werden 80 Prozent der Rohheits- und Gewaltdelikte vorwiegend durch türkisch- und arabischstämmige Migranten verübt (siehe: Migration und Gewalt ). In Köln sind 89 Prozent aller Intensivtäter Migranten. Sie verüben in der Regel 10, 20 oder noch mehr Straftaten, ohne dass dies in vielen Fällen spürbare juristische Konsequenzen hat. Es stellt sich also die Frage, ob die deutsche Einwanderungspolitik wirklich als sinnvoll betrachtet werden kann. Sehen wir uns einmal an, wie die Einwanderungspolitik in Australien aussieht. Australien hat ziemlich strenge Arbeits- und Aufenthaltsbestimmungen. Wer dauerhaft im Land leben und arbeiten möchte, muss zahlreiche Hürden überwinden. Im Zentrum der Zulassungsprozedur für eine Einwanderung steht eine Punktebewertung. Hierbei werden bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten des Bewerbers nach einem Punktesystem berechnet, deren Summe Auskunft über die Eignung des Bewerbers geben soll. Bewertet werden Faktoren wie Schul- und Berufsabschluss, Berufserfahrung, Alter, Vorliegen eines konkreten Stellenangebots, Ersparnisse, Unterstützung durch schon in Australien lebende Verwandte, sowie das Niveau der Englischkenntnisse. Wie die einzelnen Angaben bewertet werden, richtet sich nach den jeweiligen Bedürfnissen der australischen Gesellschaft, vor allem des Arbeitsmarktes. Die Lebenshaltungskosten in Australien sind nicht niedrig, und in den ersten zwei Jahren besteht kein Anspruch auf irgendwelche sozialen Leistungen durch den australischen Staat. Für den Fall, dass man als Einwanderer nicht auf Anhieb Arbeit findet, sollte man sich und seine Familie mit seinen Ersparnissen die ersten zwei Jahre versorgen können. Wenn man von monatlichen Unkosten von etwa 3.000 Euro ausgeht, sollte man also über ein Vermögen von 72.000 Euro verfügen. Auch sollte man Kosten für die private medizinische Versorgung einplanen, da man sich schliesslich versichern muss. Oftmals dauert die Bearbeitung des Visumantrages mehrere Monate, Monate, in denen man nicht arbeiten kann und Australien nicht verlassen darf. In Australien gibt es ein Punktesystem, dass jeder Einwanderer erfüllen muss, wenn er nach Australien einwandern will. Das Punktesystem vergibt für verschiedene Kriterien, wie Alter, Ausbildung und Englischkenntnisse, Punkte. Je höher die Punktzahl desto einfacher die Einwanderung. Unter 120 Punkten wird es schwierig bis unmöglich eine Einwanderungserlaubnis zu erhalten. Gefragt sind vor allem junge Einwanderer mit Berufserfahrung und guten Englischkenntnissen. Wer nach Australien einwandern will, braucht nach den Vorgaben der Einwanderungsbehörde mindestens 120 Punkte, um eine Einwanderungserlaubnis zu erhalten. Eines der „großen“ Kriterien für die Einwanderungserlaubnis ist das Alter. Je Jünger umso besser. Bis 30 Jahre bekommt man die höchste Punktzahl, 30 Punkte. Bis 34 Jahre gibt es 25 Punkte. Bis 40 Jahre immerhin noch 20 Punkte. Bis 44 Jahre nur noch 15 Punkte und ab 45 keine Punkte mehr. Als zweites wichtiges Kriterium wird die Sprache entsprechend hoch bewertet. Die Englischkenntnisse werden mit einem genormten Test in Deutschland überprüft. Hierbei gibt es zwei Punktestufen. Wer sich „kompetent“ in Englisch ausdrücken kann, bekommt 20 Punkte. Wer sich in seinem Arbeitsumfeld gerade noch verständigen kann, erhält 15 Punkte. Unter diesem Sprachniveau werden keine Punkte vergeben. Das wichtigste Kriterium, das auch entsprechend viele Punkte bringt, ist der Beruf. Auf der SOL, der „Skilled Occupation List“ (der Liste der qualifizierten Berufe), werden mehr als 300 verschiedene Tätigkeitsprofile gelistet. Diese gelisteten Berufsbilder bringen zwischen 50 und 60 Punkte. Besonders gesucht werden Elektriker, Schlosser, Automechaniker, Schweisser, aber auch Krankenschwestern und hoch qualifizierte Fachkräfte wie Ingenieure, Mediziner, IT-Manager, sowie Vertriebs- und Finanzfachleute. Für bestimmte Personenkreise gibt es Sonderregelungen beim Arbeits- und Aufenthaltsrecht. Dazu zählen Wissenschaftler, die an australischen Universitäten lehren möchten, Künstler, Leistungssportler und Journalisten. Für besonders gefragte Berufe gibt es noch einmal 15 Punkte. Sollte man schon ein Stellenangebot einer australischen Firma vorliegen haben, gibt es zusätzlich 5 weitere Punkte. Auch für die Berufspraxis kann man noch einmal bis zu 10 Punkte erhalten. Gefordert sind hier drei Jahre Berufserfahrung in den letzten vier Jahren. Wenn der Partner auch noch entsprechende Berufserfahrung vorweisen kann, gibt es weitere 5 Punkte. Wer in Australien einen Hochschulabschluß oder einen Doktortitel erworben hat, erhält 15 Zusatzpunkte. Weitere Zusatzpunkte lassen sich erwerben, wenn man in Australien Verwandte hat. So ist es vielleicht möglich, durch Onkel, Tante oder durch Geschwister die geforderten 120 Punkte zu erreichen. Wie man sieht, ist es also gar nicht so einfach, in Australien einzuwandern. Erwünscht sind in erster Linie junge, gut ausgebildete Menschen, die die Landessprache beherrschen und die dem Staat nicht auf der Tasche liegen. Wendet man die Kriterien der Einwanderung, die in Australien gelten, auf die Migranten in Deutschland an, so würde kaum einer dieser Einwanderer in Australien eine Einwanderungserlaubnis erhalten. Sollte man in Deutschland nicht einmal die Einwanderungsbedingungen überprüfen? Die Ausweisung von Migranten Immer wieder erlebt man, dass Migranten nach einer schweren Straftat wegen überfüllter Gefängnisse wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Es stellt sich die Frage, warum so wenig von der Möglichkeit der Ausweisung Gebrauch gemacht wird, obwohl die rechtlichen Möglichkeiten nach dem Ausländergesetz dafür vorhanden sind. Wie man dem Ausländerrecht entnehmen kann, können bereits der Konsum oder der Verkauf von Betäubungsmitteln (Heroin, Kokain) und die Inanspruchnahme von Sozialhilfe, Gründe zur Ausweisung sein. Erst recht gilt die Ausweisung natürlich für Migranten, die wegen vorsätzlicher Straftaten zu Freiheits- und Jugendstrafen verurteilt werden. Angesicht der Tatsache, dass es immer wieder Fälle gibt, in denen es nach der polizeilichen Vernehnung oder nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft, zu weiteren Straftaten gekommen ist, stellt man sich die Frage, warum so selten von der Ausweisung Gebrauch gemacht wird. Selbstverständlich können auch Ausländer, die der Unterstützung des internationalen Terrorismus verdächtig sind, ausgewiesen werden. Am 9. Oktober 2009 veröffentlichte die Tageszeitung Der Tagesspiegel die Meldung, dass allein in Berlin 3.000 radikale Islamisten leben, von denen 400 gewaltbereit sind. Einige Tage zuvor hatten 155 Beamte vom Verfassungschutz Papiere, Computerdateien und Kleidungsstücke von 14 mutmaßlichen Islamisten beschlagnahmt, die möglicherweise in ein Terrorcamp reisen wollten. Etwa 180 Bundesbürger sollen bislang in Terrorcamps ausgebildet worden sein. Ein Teil von ihnen bewegt sich seitdem wieder im Bundesgebiet. Diese Islamisten sind dem Verfassungsschutz also bekannt. Man fragt sich, warum sie nicht umgehend ausgewiesen werden? Hier nun ein Auszug aus dem Ausländergesetz. Ausländergesetz § 45 Ausweisung (1) Ein Ausländer kann ausgewiesen werden, wenn sein Aufenthalt die öffentliche Sicherheit und Ordnung oder sonstige erhebliche Interessen der Bundesrepublik Deutschland beeinträchtigt. (2) Bei der Entscheidung über die Ausweisung sind zu berücksichtigen 1. die Dauer des rechtmäßigen Aufenthalts und die schutzwürdigen persönlichen, wirtschaftlichen und sonstigen Bindungen des Ausländers im Bundesgebiet. 2. die Folgen der Ausweisung für die Familienangehörigen des Ausländers, die sich rechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten und mit ihm in familiärer Lebensgemeinschaft leben. 3. die in § 55 Abs. 2 genannten Duldungsgründe. (3) Eine Verwaltungsvorschrift eines Landes, Ausländer oder bestimmte Gruppen von Ausländern bei Vorliegen der in Absatz 1 und in § 46 bezeichneten Gründe oder einzelner dieser Gründe nicht oder in der Regel nicht auszuweisen, bedarf des Einvernehmens mit dem Bundesministerium des Innern. Ausländergesetz § 46 Einzelne Ausweisungsgründe Nach § 45 Abs. 1 kann insbesondere ausgewiesen werden, wer 1. in Verfahren nach diesem Gesetz oder zur Erlangung eines einheitlichen Sichtvermerkes nach Maßgabe des Schengener Durchführungsübereinkommens falsche Angaben zum Zwecke der Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung oder Duldung gemacht oder trotz bestehender Rechtspflicht nicht an Maßnahmen der für die Durchführung dieses Gesetzes zuständigen Behörden im In- und Ausland mitgewirkt hat, wobei die Ausweisung auf dieser Grundlage nur zulässig ist, wenn der Ausländer vor der Befragung ausdrücklich auf die Rechtsfolgen falscher oder unrichtiger Angaben hingewiesen wurde. 2. einen nicht nur vereinzelten oder geringfügigen Verstoß gegen Rechtsvorschriften oder gerichtliche oder behördliche Entscheidungen oder Verfügungen begangen oder außerhalb des Bundesgebiets eine Straftat begangen hat, die im Bundesgebiet als vorsätzliche Straftat anzusehen ist. 3. gegen eine für die Ausübung der Gewerbsunzucht geltende Rechtsvorschrift oder behördliche Verfügung verstößt, 4. Heroin, Cocain oder ein vergleichbar gefährliches Betäubungsmittel verbraucht und nicht zu einer erforderlichen seiner Rehabilitation dienenden Behandlung bereit ist oder sich ihr entzieht, 5. durch sein Verhalten die öffentliche Gesundheit gefährdet oder längerfristig obdachlos ist, 6. für sich, seine Familienangehörigen, die sich im Bundesgebiet aufhalten und denen er allgemein zum Unterhalt verpflichtet ist, oder für Personen in seinem Haushalt, für die er Unterhalt getragen oder auf Grund einer Zusage zu tragen hat, Sozialhilfe in Anspruch nimmt oder in Anspruch nehmen muß. 7. Hilfe zur Erziehung außerhalb der eigenen Familie oder Hilfe für junge Volljährige nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch erhält; das gilt nicht für einen Minderjährigen, dessen Eltern oder dessen allein personensorgeberechtigter Elternteil sich rechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten. Ausländergesetz § 47 Ausweisung wegen besonderer Gefährlichkeit (1) Ein Ausländer wird ausgewiesen, wenn er 1. wegen einer oder mehrerer vorsätzlicher Straftaten rechtskräftig zu einer Freiheits- oder Jugendstrafe von mindestens drei Jahren verurteilt worden ist oder wegen vorsätzlicher Straftaten innerhalb von fünf Jahren zu mehreren Freiheits- oder Jugendstrafen von zusammen mindestens drei Jahren rechtskräftig verurteilt oder bei der letzten rechtskräftigen Verurteilung Sicherungsverwahrung angeordnet worden ist oder 2. wegen einer vorsätzlichen Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz, wegen Landfriedensbruches unter den in § 125a Satz 2 des Strafgesetzbuches genannten Voraussetzungen oder wegen eines im Rahmen einer verbotenen öffentlichen Versammlung oder eines verbotenen Aufzugs begangenen Landfriedensbruches gemäß § 125 des Strafgesetzbuches rechtskräftig zu einer Jugendstrafe von mindestens zwei Jahren oder zu einer Freiheitsstrafe verurteilt und die Vollstreckung der Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt worden ist. (2) Ein Ausländer wird in der Regel ausgewiesen, wenn er: 1. wegen einer oder mehrerer vorsätzlicher Straftaten rechtskräftig zu einer Jugendstrafe von mindestens zwei Jahren oder zu einer Freiheitsstrafe verurteilt und die Vollstreckung der Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt worden ist, 2. den Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes zuwider ohne Erlaubnis Betäubungsmittel anbaut, herstellt, einführt, durchführt oder ausführt, veräußert, an einen anderen abgibt oder in sonstiger Weise in Verkehr bringt oder mit ihnen handelt oder wenn er zu einer solchen Handlung anstiftet oder Beihilfe leistet, 3. sich im Rahmen einer verbotenen oder aufgelösten öffentlichen Versammlung oder eines verbotenen oder aufgelösten Aufzugs an Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Sachen, die aus einer Menschenmenge in einer die öffentliche Sicherheit gefährdenden Weise mit vereinten Kräften begangen werden, als Täter oder Teilnehmer beteiligt, 4. wegen des Vorliegens der Voraussetzungen eines Versagungsgrundes gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 5 keine Aufenthaltsgenehmigung erhalten dürfte oder 5. in einer Befragung, die der Klärung von Bedenken gegen die Einreise oder den weiteren Aufenthalt dient, der deutschen Auslandsvertretung oder der Ausländerbehörde gegenüber frühere Aufenthalte in Deutschland oder anderen Staaten verheimlicht oder in wesentlichen Punkten falsche oder unvollständige Angaben über Verbindungen zu Personen oder Organisationen macht, die der Unterstützung des internationalen Terrorismus verdächtig sind. Die Ausweisung auf dieser Grundlage ist nur zulässig, wenn der Ausländer vor der Befragung ausdrücklich auf den sicherheitsrechtlichen Zweck der Befragung und die Rechtsfolgen falscher oder unrichtiger Angaben hingewiesen wurde. Quellen: Jobs und Praktika in Australien Auswandern nach Australien Nach Australien auswandern, aber wie? Auszug aus dem deutschen Ausländergesetz Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam | |||
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Das ganze Sarrazin Interview Thilo Sarrazin im Gespräch - Klasse statt Masse: Von der Hauptstadt der Transferleistungen zur Metropole der Eliten. Lettre International: Wie würden Sie die Etappen der Entwicklung Berlins seit 1989 beschreiben, die Meilensteine der Entwicklung? Sie sagten im Jahre 2006, der Schutt sei abgeräumt, man sei nicht mehr im Jahre 1945, sondern schon im Jahre 1947 angekommen. Wo befindet sich Berlin heute? Thilo Sarrazin: Am 8. November 1989 gab es zwei Berlins, eines im Westen, eines im Osten. Ostberlin war eine Großstadt von 1,3 Millionen Einwohnern, mit einer veralteten Industrie, die sich nach dem Mauerfall größtenteils auflöste. Es war das Zentrum der DDR. In Berlin lebten Hunderttausende, die dem Regime zugetan waren und für es arbeiteten, wie man heute noch an den Wahlergebnissen bestimmter Stadtviertel ablesen kann. Eine politisierte Bürokratie, Militärs, Parteiangehörige, Verwaltungsleiter, leitende Kader. Daneben gab es das Berlin der DDR-Subkultur, das von den Intellektuellen über Bärbel Bohley* und das Neue Forum bis zum Underground des Prenzlauer Bergs reichte. Für die übrige DDR war Berlin Symbol des Bösen. Es gab zwei Symbole des Bösen: einmal das Sächsische von Walter Ulbricht und zum anderen die Berliner. Nach Leipzig kamen Bananen und Apfelsinen nur einmal im Jahr zur Messe, während Berlin fortwährend die Ressourcen des übrigen Landes abzog. Achtzig Prozent aller Baugerüste der DDR standen in der Berliner Innenstadt, jedes dritte Haus war eingerüstet, nur geschah nichts, weil Material fehlte. Das war Ostberlin. *Anmerkung: Bärbel Bohley ist eine Bürgerrechtlerin und Malerin. Bekannt wurde sie als Mitbegründerin des Neuen Forums in der DDR, das die Wende (die Auflösung der DDR 1989) wesentlich mitprägte. Ein Teil des Neuen Forums ging später im Bündnis 90 und schließlich in der Partei Bündnis 90/Die Grünen auf. Ein anderer Teil blieb als eigenständige Organisation erhalten, die auf dem Gebiet der ehemaligen DDR heute als Kleinpartei aktiv ist. Westberlin war von dynamischer Wirtschaft weitgehend entleert, es gab Ausnahmen wie Schering und den Siemens-Turbinenbau, doch die Schicht der Spitzenmanager war verschwunden, die Topentwickler der Unternehmen waren weg, es gab vor allem verlängerte Werkbänke, die von üppigen Subventionen lebten. Das hatte Folgen für die Bevölkerungsstruktur. Auch der immense jüdische Aderlaß konnte nie kompensiert werden. Dreißig Prozent aller Ärzte und Anwälte, achtzig Prozent aller Theaterdirektoren in Berlin waren 1933 jüdischer Herkunft. Auch Einzelhandel und Banken waren großenteils in jüdischem Besitz. Das alles gab es nicht mehr, und das war gleichbedeutend mit einem gewaltigen geistigen Aderlaß. Die Vernichtung und Vertreibung der Juden aus dem deutschsprachigen Raum insgesamt betraf zu sechzig bis siebzig Prozent Berlin und Wien. Dazu kam der Weggang des klassischen leistungsorientierten Bürgertums. Hermann Josef Abs, Vorstand der Deutschen Bank, wohnte bis 1945 im Berliner Westend. Unauffällig hatte er seine Familie im Herbst 1944 nach Remagen im Rheinland geschafft, wo er 1940 ein Landgut gekauft hatte; er selbst war nach Hamburg entschwunden. Der Siemens-Vorstand hatte im Oktober 1944 beschlossen, die Führung heimlich nach München zu verlegen. Später gab es zwar ein gewisses Innehalten dieses Verlagerungsprozesses, aber nach 1961 hat er sich wieder beschleunigt. Die wirtschaftliche Leistungselite - Industrie, Verlage, Medien - hat Berlin verlassen. Von Kunst und Kultur ist manches geblieben. Die Berliner Subventionswirtschaft, die ein notwendiger Teil der Wirtschaft und Politik der Stadt bis 1989 war, hat es geschafft, für all das, was staatlichen Subventionen zugänglich war - wie die Freie Universität, Theater -, möglichst viele Mittel ranzuholen. Doch es ist ein Unterschied, ob man sich am Markt durchkämpft oder in einem geschützten Bereich angesiedelt ist, wo man komfortabel von staatlichen Mitteln lebt. Die leistungsorientierten Berliner gingen weg. Das war ein kontinuierlicher Prozeß; wer als Westberliner Schüler ein Ingenieursstudium machte und dann als Elektroingenieur arbeiten wollte, hat das zu achtzig Prozent woanders tun müssen. Es kamen die Achtundsechziger und alle, die Berlin eher als Lebensplattform suchten. Menschen, die gerne beruflich aktiv waren, wurden ersetzt durch solche, die gerne lebten. Dieser Austausch führte zu einer gewissen Stagnation. Berlin war immer hip und toll, barbusige Frauen im Tiergarten konnte man schon 1975 bestaunen. Auch die Politik war etwas Besonderes, einerseits getragen von dem Appell: "Völker der Welt, schaut auf diese Stadt" von Ernst Reuter bis zu Willy Brandt, aber gleichzeitig geprägt von wachsendem Provinzialismus und Kleinlichkeit, also Steglitzer Kreisel, Architektin schläft mit Baustadtrat usw. Am Ende war die Stadt personell auf Westimporte angewiesen. Der Landeshaushalt lebte zu fünfzig Prozent vom Bundeszuschuß. Für den Erfolg der Berliner Politik war es wichtiger, in Bonn zu antichambrieren (antichambrieren = in den Vorzimmern der Großen und Mächtigen zu verkehren und diesen dort zu schmeicheln), als die Kräfte der Stadt zu stärken. Dazu gab es eine vermachtete Bauwirtschaft (das heißt, es werden einige wenige, meist größere Bauunternehmen, bevorzugt). Ich war in den achtziger Jahren im Aufsichtsrat des Berliner Flughafens und wußte von anderen Flughäfen, was zum Beispiel eine Halle kostet. Ich wunderte mich immer, daß in Berlin alles dreißig Prozent teurer war. Das war eine kartellartige Struktur. Im Wohnungsbau war alles doppelt so teuer wie in Westdeutschland. Es brauchte Zeit, bis das aufbrach. Diese subventionsverwöhnte Politikerklasse war noch am Ruder, als 1991 die Subventionen rapide einbrachen. Das Bundesfinanzministerium hat entschieden, die Berlinförderung zusammenzustreichen; die 13 Milliarden pro Jahr für Berlin brauchte die ehemalige DDR dringender. Natürlich auch Ostberlin - aber das Geld wurde umgeschichtet. Die Berliner verstanden die Zeichen der Zeit nicht und haben weitergewirtschaftet wie zuvor. So sind sie von einem Schuldenstand, der niedriger war als der in Bayern, in zehn Jahren auf einen Weltrekordschuldenstand geraten, weil die Umsteuerung in den ersten Jahren gar nicht, ab 1995 nur halbherzig und erst ab Januar 2002 richtig stattfand. In diesen Jahren nach 1989 lebte man im Wolkenkuckucksheim. Es wurde ein riesiges Wohnungsbauprogramm aufgezogen, weil man meinte, Berlin würde 1 bis 2 Millionen neue Bewohner bekommen. 1939 hatte Berlin 4,3 Millionen Einwohner, Charlottenburg hatte in den dreißiger Jahren doppelt so viele wie heute. Man ging also von einem hohen Bevölkerungswachstum aus. 1989 hatte der Westen etwa 1,9 Millionen, der Osten 1,3 Millionen Einwohner. Heute sind es zusammen 3,3 Millionen. Wir erreichen nicht einmal die Vorkriegszahlen und werden schon gar nicht die phantastischen 5 Millionen bekommen, die damals prognostiziert wurden. Man schaute in die Ferne und hat alles, was vor Ort wichtig war, vernachlässigt. Der Ausbau des internationalen Flughafens Schönefeld hätte schon vor zehn Jahren stattfinden können. Die "Drehscheibe zwischen Ost und West" war die große Formel, aber substantiell geschah gar nichts. Die Industrie in Ostberlin ging zugrunde, sie ging in Westberlin zugrunde, wir haben jetzt noch 95.000 Industriearbeitsplätze. In den neunziger Jahren waren die Handelsbeziehungen zwischen Polen und Baden-Württemberg enger als die zwischen Polen und Berlin, denn die Baden-Württemberger hatten, was die Polen brauchte: Maschinen - die Berliner nicht. Bei uns waren die Beziehungen insoweit eng, als jeder bessere Berliner Haushalt einen Polen beschäftigte, der ihm für acht Mark Stundenlohn die Wände strich oder die Wohnung putzte. Man hat den Kopf in die Wolken gesteckt, reichlich öffentliches Geld genossen und lebte nicht auf dem Boden der Tatsachen. Die Berliner Wirtschaftskraft pro Einwohner war im vereinten Deutschland im Jahre 1991 exakt auf dem Bundesniveau von hundert Prozent; Westberlin hatte ein höheres Sozialprodukt, Ostberlin ein niedrigeres als andere Stadtstaaten. Berlin wuchs bis 1997 leicht stärker als der Bundesdurchschnitt. Heute wissen wir, daß das durch den Bauboom verursacht war. Irgendwann brach das Berliner Baulöwenkartell zusammen, die Preise normalisierten sich, und es gingen viele Bauaufträge an Firmen außerhalb Berlins. Heute ist die Berliner Bauwirtschaft zu Recht weitgehend kaputt und muß sich erst wieder aufbauen. Nachdem der Potsdamer Platz und der Reichstag vergeben waren, ließen die großen Aufträge nach. Das Sonderphänomen, daß extrem viel öffentliches Geld in kürzester Zeit auf wenigen Quadratkilometern verbaut wurde, hatte man für Normalität gehalten. Manche sahen schon ein neues Schanghai entstehen. Irrtümer ohne Ende! Denn dann ging Berlin auf Schrumpfkur. Heute hat Berlin etwa 85 Prozent der bundesdeutschen Wirtschaftskraft, mehr als Ostdeutschland mit zirka 75 Prozent, aber für einen Stadtstaat dramatisch wenig. Langsam fängt die Stadt wieder an zu wachsen. 1990/91 hatte man eine Vision von der Wiedererstehung Berlins der zwanziger Jahre, doch Berlin ist weder Industriezentrum noch Bankenzentrum; ein intellektuelles Zentrum schon, aber nicht mit dem Gewicht der zwanziger Jahre. Die Drehscheibenfunktion zwischen Ost und West wurde nicht von Berlin übernommen, sondern von Wien. Die Wiener haben das alte k. u. k. (kaiserliche und königliche) Vorfeld wiedergewonnen und profitieren von den einstigen Verhältnissen. Österreich hat mehr internationale Organisationen für sich gewonnen, seine Banken sind zügig in den Osten hineingegangen. Wien war eine dynamische Stadt, die sich am kapitalistischen Markt behaupten mußte, in Berlin saß ein verfetteter Subventionsempfänger, der durch Entzugsschmerzen erst wieder an die Wirklichkeit gewöhnt werden mußte. So etwas kann sich nur durch einen Bevölkerungsaustausch vollziehen, man ändert ja niemanden. Wenn sich in Berlin etwas ändert, dann dadurch, daß Generationen auswachsen. Davon leben Metropolen immer. Welcher berühmte Pariser Schriftsteller wurde schon in Paris geboren? Man kommt aus der Provinz, man geht in die Hauptstadt, man wird etwas, und im Alter zieht man auf sein Landgut in der Provinz zurück. So ist es auch mit New York. Lettre International: Die in der Stadt bis heute zirkulierenden Größenphantasien passen doch perfekt zu dem Interesse, die Finanzinjektionen aufrechtzuerhalten, solange es geht; je größer die Zukunft projiziert ist, ie mehr Berlin verspricht, desto attraktiver ist es für jene, die über weitere Subventionen zu befinden haben. Thilo Sarrazin: Unabhängig von den Fähigkeiten und dem Willen aller Beteiligter dürften die schiere Geographie und die Trampelpfade der Geschichte gewisse erzieherische Konsequenzen haben. Durch die Hauptstadtentscheidung für Berlin haben sich politische, kulturelle und soziologische, nicht aber ökonomische Gewichte dramatisch verschoben. Dieser Prozeß wird von der Politik angeführt, und es ist eine tektonische Verschiebung im Gange. Die alte Bundesrepublik war beherrscht von der Balance zwischen Hamburg, Köln, München und Frankfurt als den großen Zentren. Diese verlieren nun enorm an Gewicht. Ob es um Anteile am nationalen Diskurs oder an der kulturellen Produktion geht, an Fernsehserien, an Populärkultur bis hin zu dem Umstand, daß auch die Länder als die Vertreter des Föderalismus Berlin als Bühne benutzen. Wenn ein Ministerpräsident etwas verkündet, tut er das nicht in einer prachtvollen Stadt in Baden-Württemberg oder in seiner prachtvollen Staatskanzlei, sondern in Berlin, denn hier verfügt er über einen Resonanzboden. Die Deutschen hatten immer schon eine stärkere zentralstaatliche Gesinnung, als ihre Politiker glauben wollten. 1871 macht das klar. (Anmerkung: 1871 fand die deutsche Reichsgründung statt. Die süddeutschen Staaten traten dem Norddeutschen Bund bei.) Lettre International: Auf welcher Ebene, der symbolischen oder der realen? Thilo Sarrazin: Auf der mentalen Ebene. Nehmen wir das Thema Kindergärten. Es besteht die Kulturhoheit der Länder, und es gab die Föderalismusreform 1, die dem Bund verbietet, Geld an die Gemeinden zu geben, und die die Zuständigkeit für Bildung eindeutig als Ländersache reklamiert. Die Tinte unter der Verfassungsänderung der Föderalismuskommission 1 war noch nicht trocken, als die Kindergartenversorgung und die Krippenversorgung für die bis Dreijährigen zu einem bundesweiten Thema wurden und der Bund ein Programm dazu auflegte, dem alle Länder begeistert folgten, obwohl das verfassungswidrig ist. Die Wissenschaftsministerin Schavan ist nicht zuständig für Bildung, sondern für Wissenschaft, aber für die Bürger ist der Bund zuständig. Der Bürger nimmt die Gemeindeebene als kommunale Ebene wahr und die Bundesebene die Länderebenen - nimmt er nicht zur Kenntnis. Diese Tendenz verstärkt sich heute. Damit wird das Zentrum bedeutender, was durch die schrumpfende Bevölkerung unterstützt wird. Der Prozeß der demographischen Schrumpfung führt zu einer relativen Entleerung der Fläche und der kleinen Städte. Die Oberzentren gewinnen an Gewicht. (Anmerkung: Mit der Schrumpfung ist die Abnahme der Bevölkerung durch eine geringere Geburtenrate gemeint.) Lettre International: Rem Koolhaas* sagt, die Mitte definiere sich heute nicht mehr geographisch, sondern funktional, temporal, logistisch; es gibt Entwicklungen, wie in der Kommunikationstechnologie, die bewirken, daß die physische Präsenz und Begegnung vor Ort nicht mehr die Rolle spielt wie früher in Hauptstädten. *Anmerkung: Rem Koolhaas ist ein niederländischer Architekt und einer der renommiertesten Vertreter wegweisender zeitgenössischer Architektur. Er hat eine Professur an der Harvard-Universität in Boston/USA. Thilo Sarrazin: Die Entwicklung läuft weltweit auf eine relative Zentralisierung zu. In den USA konzentrieren sich die Menschen an den Küsten, das Land entleert und konzentriert sich in wenigen Ballungszentren. Denselben Prozeß haben wir auch. Die gut ausgebildeten Menschen leben dort, wo es ihnen am besten gefällt. Die Industrie, die zunehmend unstofflicher wird und einen wachsenden Anteil an Dienstleistungen und intellektueller Arbeit beinhaltet, geht dahin, wo sie das beste Humankapital findet. Viele ziehen vom Land in die Zentren, nach Köln, Hamburg, München, in den Frankfurter Raum und nach Berlin. Unter diesen Zentren wird Berlin an Bedeutung gewinnen. Topanwälte, Wirtschaftsberater, Manager, Ingenieure, Wissenschaftler - viele möchten gerne in Berlin leben, viele Firmen eröffnen deshalb Dependancen (Zweigstellen). Für die nächsten dreißig Jahre bin ich optimistisch. Lettre International: Reichen solche Impulse aus, um einen Stadtkörper von dieser Größenordnung erhalten zu können? Was bedeutet es für eine Bevölkerung, für eine Verwaltung, zu wissen, man lebt in einer Stadt, die nicht fähig ist, sich aus eigener Kraft zu ernähren? Das produziert doch Abhängigkeitsgefühl und Subalternitätsempfinden (Unterwürfigkeitsempfinden). Thilo Sarrazin: Die alte Berliner Subventionswirtschaft ist eigentlich beendet. Berlin ist heute Element des normalen Finanzausgleichsystems und wird über drei Quellen subventioniert. Erstens: Bei den zentralen Steuern gibt es, wie bei allen Stadtstaaten, einen Stadtstaatenzuschlag von dreißig Prozent. Das haben wir mit Hamburg und Bremen gemeinsam. Zweitens sind wir Teil des Länderfinanzausgleichs: Der verteilt Steuern bis auf kleine Spitzenbeträge zwischen den Ländern; Zahler sind Hessen, Bayern, Baden-Württemberg; der Hauptempfänger ist Berlin. Das ist ein Systemteil. Drittens gibt es den Solidarpakt Ost, aus dem Berlin noch 1,6 Milliarden jährlich bekommt; diese bauen sich allerdings gesetzlich bis 2019 ab. Lettre International: Dazu kommt eine wieder wachsende Kreditaufnahme. Thilo Sarrazin: Ich habe sieben Jahre Energie darauf verwandt, den städtischen und staatlichen Apparat im Land Berlin finanziell an das anzupassen, was man sich leisten kann, und ich hatte Erfolg. Die jetzige Phase ist schwieriger, und ob der politische Wille weiterhin so vorhanden ist wie in den letzten sieben Jahren, muß man abwarten. Lettre International: Sie sprechen so sanftmütig und wohlwollend, wie Sie nie zuvor gesprochen haben. Thilo Sarrazin: Die Probleme sind lösbar; ob sie gelöst werden, weiß ich nicht. Man muß die Ebenen analytisch trennen. Man muß sehen, was an Verbänden in die Stadt kommt, was die Bundesregierung hineinbringt - unabhängig davon, was die Verwaltungskörperschaft aus eigenen Mitteln tut. Die Stadt hat eine überdimensionierte Infrastruktur für 4,5 Millionen Menschen, das sieht man an der Breite der Straßen. Die Stadt hat einen produktiven Kreislauf von Menschen, die Arbeit haben und gebraucht werden, ob es Verwaltungsbeamte sind oder Ministerialbeamte. Daneben hat sie einen Teil von Menschen, etwa zwanzig Prozent der Bevölkerung, die nicht ökonomisch gebraucht werden, zwanzig Prozent leben von Hartz IV und Transfereinkommen (Sozialhilfe); bundesweit sind es nur acht bis zehn Prozent. Dieser Teil muß sich auswachsen. Eine großes Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen hat, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich vermutlich auch keine Perspektive entwickeln. Das gilt auch für einen Teil der deutschen Unterschicht, die einmal in den subventionierten Betrieben Spulen gedreht oder Zigarettenmaschinen bedient hat. Diese Jobs gibt es nicht mehr. Berlin hat wirtschaftlich ein Problem mit der Größe der vorhandenen Bevölkerung. Lettre International: Wenn Sie sagen "auswachsen", meinen Sie damit, daß die Leute sterben und sich diese Schicht nicht wieder neu generiert durch Kinder, Enkel usw.? Thilo Sarrazin: Niels Bohr hat gesagt (Anmerkung: Niels Bohr war ein dänischer Physiker und Nobelpreisträger.), er hat noch nie jemanden kennengelernt, der seine wissenschaftliche Meinung geändert hat. Wissenschaftliche Meinungen sind immer nur ausgestorben. Und das ist auch sonst so. An das eine erinnern sich die Leute nicht mehr, und das andere muß sich auswachsen. Ber!in wird niemals von den Berlinern gerettet werden können. Wir haben ein schlechtes Schulsystem, das nicht besser werden wird. (Anmerkung. Mittlerweile gibt es in Berlin 38 Schulen mit einem Migrantenanteil von mehr als 80 Prozent (Quelle ), darunter die Rüttli-Schule, die durch ihre Gewalttätigkeit traurige Berühmtheit erlangt hat (Video ). Berlin ist belastet von zwei Komponenten: der Achtundsechzigertradition und dem Westberliner Schlampfaktor*. Es gibt auch das Problem, daß vierzig Prozent aller Geburten in der Unterschicht stattfinden. Hier werden Trends verstärkt sichtbar, die ganz Deutschland belasten. So daß das Niveau an den Schulen kontinuierlich sinkt, anstatt zu steigen. In Berlin gibt es stärker als anderswo das Problem einer am normalen Wirtschaftskreislauf nicht teilnehmenden Unterschicht. *Anmerkung: Mit dem Schlamp-Faktor wollte Sarrazin wohl zum Ausdruck bringen, dass die Berliner eher „plebejisch und kleinbürgerlich“ seien, als dass sich Berlin elitär ausgerichtet habe. Berlin habe es also verschlampt, eine wissenschaftliche Elite heranzubilden. Lettre International: Haben Sie die Idee, daß Berlin eine dynamische, aus eigener Kraft wachsende Stadt werden könnte, aufgegeben? Thilo Sarrazin: Wie sieht die Wirtschaft der Zukunft aus? In den westlichen Industriegesellschaften werden die einfachen und mittleren Arbeitsplätze in der Warenproduktion, aber auch in Dienstleistungen, die man elektronisch übermitteln kann, ob das Callcenter sind oder einfache Ingenieurs- und Konstrukteurstätigkeiten, zunehmend ins Ausland verlagert. Wir bewegen uns auf einen Weltarbeitseinheitslohn zu. Der Arbeitsplatz eines Wissenschaftlers in der Chemie kostet bei uns und in Schanghai etwa dasselbe. Die Kosten für das Labor und die Stoffe sind nicht sehr verschieden. Man macht das dort, wo es am besten geht. Es kommt nicht so genau darauf an. Unten wird der Arbeitslohn im Prinzip gesetzt von den vielen fleißigen asiatischen Arbeitern, von Thailand bis China. Ein großer Flachbildfernseher kostet zehn Dollar Transportkosten von Schanghai nach Hamburg. Das ist das Problem. Betroffen werden von dieser Entwicklung in ganz Europa einfache und mittlere Tätigkeiten, besonders solche für Ungelernte. Deshalb steigen Arbeitslöhne hier nicht mehr, deshalb gibt es dort die höchste Arbeitslosigkeit. Benachteiligte aus bildungsfernen Schichten - davon hat Berlin besonders viele. Es gibt auch keine Methode, diese Leute vernünftig einzubeziehen. Es findet eine fortwährende negative Auslese statt. Das ist für die Stadtpolitik von Bedeutung. Ich habe gesagt: Unsere Bildungspopulation wird von Generation zu Generation dümmer. Der Intellekt, den Berlin braucht, muß also importiert werden, und er wird auch importiert werden, wie im New York der fünfziger Jahre, als es Harlem mit seiner zunehmenden Hoffnungslosigkeit auf der einen Seite gab und das Leben in Midtown und um den Central Park auf der anderen Seite. Lettre International: Eigentlich wäre es doch plausibel, daß man im öffentlichen Dienst, wo die Politik direkten Zugriff hat, versucht, eine Integrationspolitik exemplarisch durchzusetzen, indem man im Polizeidienst, in Justiz- und Finanzbehörden, in der bürgernahen Verwaltung bis zu einem gewissen Grad Zugang schafft für Menschen mit beispielsweise türkischem Hintergrund. Wir haben den Justizsenat, die Finanzverwaltung, den Innensenat, den Ausländerbeauftragten, die Gewerkschaft ver.di, den DGB um Zahlen zu der Frage gebeten, wie viele Menschen mit ausländischem Hintergrund in der öffentlchen Verwaltung tätig sind und wie viele im einfachen, mittleren und gehobenen Dienst. Niemand konnte uns die Zahlen geben. Man hat sie nie erhoben. Thilo Sarrazin: Die Berliner Verwaltung war bei Zahlen noch nie gut. Lettre International: Das ist doch erstaunlich; wir dachten, es müßte ein Bewußtsein davon geben, daß man auch im Sinne symbolischer Anerkennung etwas für die Integration leistet. Thilo Sarrazin: Das sehe ich anders. Man muß aufhören, von "den" Migranten zu reden. Wir müssen uns einmal die unterschiedlichen Migrantengruppen anschauen. Die Vietnamesen: Die Eltern können kaum Deutsch, verkaufen Zigaretten oder haben einen Kiosk. Die Vietnamesen der zweiten Generation haben dann durchweg bessere Schulnoten und höhere Abiturientenquoten als die Deutschen. Die Osteuropäer, Ukrainer, Weißrussen, Polen, Russen weisen tendenziell dasselbe Ergebnis auf. Sie sind integrationswillig, passen sich schnell an und haben überdurchschnittliche akademische Erfolge. Die Deutschrussen haben große Probleme in der ersten, teilweise auch der zweiten Generation, danach läuft es wie am Schnürchen, weil sie noch eine altdeutsche Arbeitsauffassung haben. Sobald die Sprachhindernisse weg sind, haben sie höhere Abiturienten- und Studentenanteile usw. als andere. Bei den Ostasiaten, Chinesen und Indern ist es dasselbe. Bei den Kerngruppen der Jugoslawen sieht man dann schon eher "türkische" Probleme; absolut abfallend sind die türkische Gruppe und die Araber. Auch in der dritten Generation haben sehr viele keine vernünftigen Deutschkenntnisse, viele gar keinen Schulabschluß, und nur ein kleiner Teil schafft es bis zum Abitur. Jeder, der integriert werden soll, muß aber durch unser System hindurch. Er muß zunächst Deutsch lernen. Die Kinder müssen Abitur machen. Dann findet die Integration von alleine statt. Hinzu kommt das Problem: Je niedriger die Schicht, um so höher die Geburtenrate. Die Araber und Türken haben einen zwei- bis dreimal höheren Anteil an Geburten, als es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht. Große Teile sind weder integrationswillig noch integrationsfähig. Die Lösung dieses Problems kann nur heißen: Kein Zuzug mehr, und wer heiraten will, sollte dies im Ausland tun. Ständig werden Bräute nachgeliefert: Das türkische Mädchen hier wird mit einem Anatolen verheiratet, der türkische Junge hier bekommt eine Braut aus einem anatolischen Dorf. Bei den Arabern ist es noch schlimmer. Meine Vorstellung wäre: generell kein Zuzug mehr außer für Hochqualifizierte und perspektivisch keine Transferleistungen mehr für Einwanderer. In den USA müssen Einwanderer arbeiten, weil sie kein Geld bekommen, und werden deshalb viel besser integriert. Man hat Studien zu arabischen Ausländergruppen aus demselben Clan gemacht; ein Teil geht nach Schweden mit unserem Sozialsystem (mit dem deutschen Sozialsystem, welches den Migranten eine großzügige Unterstützung gewährt), ein anderer Teil geht nach Chicago (wo sie keinerlei soziale Unterstützung erhalten). Dieselbe Sippe ist nach zwanzig Jahren in Schweden immer noch frustriert und arbeitslos, in Chicago hingegen integriert. Der Druck des Arbeitsmarktes, der Zwang des Broterwerbs sorgen dafür. Das sind Dinge, die man nur durch Bundesrecht ändern kann. Für Berlin ist meine Prognose düster, was diese Themen betrifft. Aber es kann in einer Stadt, in der man prächtig leben kann, gleichzeitig kompakte und wachsende, ungelöste Probleme geben. Genauso wird es in Berlin werden. Lettre International: Sind für das Scheitern der Integration nicht beide Seiten verantwortlich? Oder liegt es nur daran, daß diese Menschen sich nicht integrieren wollen? Thilo Sarrazin: Die Integration hat Stufen. Die erste Vorstufe ist, daß man Deutsch lernt, die zweite, daß man vernünftig durch die Grundschule kommt, die dritte, daß man aufs Gymnasium geht, dort Examen macht und studiert. Wenn man durch ist, dann braucht man gleiche Chancen im öffentlichen Dienst. So ist die Reihenfolge. Es ist ein Skandal, daß die Mütter der zweiten, dritten Generation immer noch kein Deutsch können, es allenfalls die Kinder können, und die lernen es nicht wirklich. Es ist ein Skandal, wenn türkische Jungen nicht auf weibliche Lehrer hören, weil ihre Kultur so ist. Integration ist eine Leistung dessen, der sich integriert. Jemanden, der nichts tut, muß ich auch nicht anerkennen. Ich muß niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für siebzig Prozent der türkischen und für neunzig Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin. Viele von ihnen wollen keine Integration, sondern ihren Stiefel leben. Zudem pflegen sie eine Mentalität, die als gesamtstaatliche Mentalität aggressiv und atavistisch (an den Vorfahren orientiert) ist. Die Türkei ist das Land, wo man heute noch bestraft wird, wenn man vom Völkermord an den Armeniern redet. Ich war 1978 zum ersten Mal in der Türkei, dienstlich mit meinem damaligen Chef, Herbert Ehrenberg, der Arbeitsminister war. Ich war in seinem Stab. Wir kamen von Ankara, fuhren vom Flughafen rein, vorn saß mein Minister mit dem türkischen Minister, und ich saß im Wagen dahinter mit dem türkischen Staatssekretär auf der Rückbank. Der Staatssekretär sprach Deutsch und fragte mich, wie viele Einwohner Deutschland habe und wie unsere Geburtenraten seien, und dann sagte er, im Jahre soundso werden wir Deutschland an Bevölkerungsgröße überholt haben. Darauf war er stolz. Das ist dieselbe Mentalität, die Erdogan dazu verleitet hat, diese Rede in der Kölnarena zu halten, wie er sie gehalten hat. Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung. Ich habe dazu keine Lust bei Bevölkerungsgruppen, die ihre Bringschuld zur Integration nicht akzeptieren, und auch, weil es extrem viel Geld kostet und wir in den nächsten Jahrzehnten genügend andere große Herausforderungen zu bewältigen haben. Anmerkung: Ministerpräsident Tayyib Erdogan sprach sich in seiner Rede am 10. Februar 2008 in Köln gegen die Assimilation (Integration) der Türken in Deutschland aus. Er sagte: „Ich verstehe die Sensibilität, die Sie gegenüber Assimilation zeigen, sehr gut. Niemand kann von Ihnen erwarten, Assimilation zu tolerieren. Niemand kann von Ihnen erwarten, dass Sie sich einer Assimilation unterwerfen. Denn Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Sie sollten sich dessen bewusst sein.“ Lettre International: Politisch kann man zu einer gelingenden Integration aktiv nichts beitragen? Thilo Sarrazin: Man stößt gegen viele Mauern der politischen Korrektheit, aber man merkt, daß der Ton an Deutlichkeit zunimmt, wir haben noch nicht verstanden, daß wir ein kleines Volk sind. Wir verstehen uns immer noch als ein großes Volk. 1939, als der Zweite Weltkrieg begann, hatte Deutschland 79 Millionen Einwohner, die USA 135, Rußland 160 und England 50. Die Proportionen haben sich völlig verschoben. Wenn von unseren 80 Millionen praktisch dreißig Prozent im Rentenalter sind, sind wir bereits eine relativ kleine Bevölkerung. Wir sind näher an den Holländern und Dänen als an den USA. Daß diese kleinen Völker ihre Ausländer heute mit viel radikaleren Programmen als wir forciert integrieren, hat einen guten Grund. Heute muß man Sprachtests in den Botschaften machen, davor darf man gar nicht einreisen. Sie haben spät angefangen, aber sie haben wenigstens angefangen. Wenn die Türken sich so integrieren würden, daß sie im Schulsystem einen anderen Gruppen vergleichbaren Erfolg hätten, würde sich das Thema auswachsen. Der vietnamesische Kioskbesitzer wird immer gebrochen Deutsch sprechen, weil er erst mit dreißig eingewandert ist und ungebildet war. Wenn seine Kinder Abitur machen oder Handwerker werden, hat sich die Sache erledigt. Türkische Anwälte, türkische Ärzte, türkische Ingenieure werden auch Deutsch sprechen, und dann wird sich der Rest relativieren. So aber geschieht nichts. Die Berliner meinen immer, sie hätten besonders große Ausländeranteile; das ist falsch. Die Ausländeranteile von München, Stuttgart, Köln oder Hamburg sind viel höher. Aber die Ausländer dort haben einen geringeren Anteil an Türken und Arabern und mischen sich über breite Ausländergruppen. Zudem sind die Migranten in den Produktionsprozeß integriert. Während es bei uns eine breite Unterschicht gibt, die nicht in Arbeitsprozesse integriert ist. Doch das Berliner Unterschichtproblem reicht weit darüber hinaus. Darum bin ich pessimistisch. Wir haben in Berlin vierzig Prozent Unterschichtgeburten, und die füllen die Schulen und die Klassen, darunter viele Kinder von Alleinerziehenden. Wir müssen in der Familienpolitik völlig umstellen: weg von Geldleistungen, vor allem bei der Unterschicht. Ich erinnere an ein Dossier der Zeit dazu (Müll: Die Affaire Hammelbein). Es berichtet von den zwanzig Tonnen Hammelresten der türkischen Grillfeste, die die Stadtreinigung jeden Montagmorgen aus dem Tiergarten beseitigt - das ist keine Satire. Der Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky erzählt von einer Araberfrau, die ihr sechstes Kind bekommt, weil sie durch Hartz IV damit Anspruch auf eine größere Wohnung hat. Von diesen Strukturen müssen wir uns verabschieden. Man muß davon ausgehen, daß menschliche Begabung zu einem Teil sozial bedingt ist, zu einem anderen Teil jedoch erblich. Der Weg, den wir gehen, führt dazu, daß der Anteil der intelligenten Leistungsträger aus demographischen Gründen kontinuierlich fällt (weil die Geburtenrate in den sozialen Unterschichten höher ist, als in den Oberschichten). So kann man keine nachhaltige Gesellschaft bauen, das geht für ein, zwei, drei Generationen gut, dann nicht mehr. Das klingt sehr stammtischnah, aber man kann das empirisch sehr sorgfältig nachzeichnen. Lettre International: „Berlin in Europa" - wie ist Berlin da positioniert? Und welches Schicksal erwartet die Stadt durch die neue globale Arbeitsteilung? Wie könnte Berlin vorausschauend darauf reagieren, daß auch hochqualifizierte Produkte und Dienstleistungen zunehmend dem globalen Wettbewerb ausgesetzt sind und woanders produziert werden können? Sehr lange kann es nicht mehr dauern, bis die Chinesen anspruchsvolle Autos bauen, die mit BMW oder Audi konkurrieren können. Erfordert die Dynamik der globalisierten Märkte nicht, daß auch eine Stadt wie Berlin versucht, unverwechselbare neue Konzepte, neue Produkte, neues Know-how zu entwickeln, die nicht so schnell universalisierbar (vervielfältigbar) sind? Thilo Sarrazin: Den Abbau von Arbeitsplätzen in der Industrie hat Berlin hinter sich. Die 95.000 Industriearbeitsplätze, die es noch gibt, sind relativ stabil; die gegenwärtige Wirtschaftskrise hat zunächst Standorte getroffen, die einen großen Manufakturanteil (Manufaktur kommt von latainisch manus: von Hand erbauen, tun, machen, herstellen, z. B. im Maschinenbau) und hohe Exportquoten haben. Berlin ist mehr in der normalen Produktionskette tätig und in der nachgelagerten Dienstleistungsindustrie, wozu Forschung und Entwicklung, Medien, Kanzleien, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie die Politik und der politische Verwaltungsapparat zählen. Das federt Berlin etwas ab. Hinzu kommen viele positive Ansätze im wissenschaftsnahen High-Tech-Bereich. Berlin hat auch eine relativ starke Position bei alternativen Energien wie der Solarindustrie. Der Begriff der "Produktion" löst sich in Deutschland tendenziell auf. IBM ist zwar noch neben Microsoft die größte Computerfirma, hat aber die physische Produktion von Bauelementen fast vollständig aufgegeben. Dennoch bleibt IBM eine starke Firma, weil der Dienstleistungsanteil in den Produkten selbst stetig steigt. Man nimmt Apple als amerikanische Firma wahr, doch das physische Produkt wird zu 99 Prozent in Asien produziert. Wenn 1,3 Milliarden Chinesen genauso intelligent sind wie die Deutschen, aber fleißiger und in absehbarer Zeit besser ausgebildet, während wir Deutschen immer mehr eine türkische Mentalität annehmen, bekommen wir ein größeres Problem. Lettre International: Muß Berlin nicht mittelfristig darüber nachdenken, wie es sich neu erfinden kann? [g]Thilo Sarrazin:[/g] Die Intelligenz kommt zwar nach Berlin, aber nicht Politiker erfinden, was sie hier tut; das entscheidet sie selbst. Was war denn der Beitrag des preußischen Ministerpräsidenten oder des Reichskanzlers Bismarck dazu, daß die großen Firmen in Berlin wie AEG, Borsig, Siemens entstanden sind? Ein vernünftiges Ausbildungssystem, ein vernünftiger Rechtsrahmen, eine vernünftige Infrastruktur, eine vernünftige Verwaltung. Das war es, was sie geleistet haben. An Washington, D. C.* kann man ablesen, was ein Regierungsstandort mit den Jahren bewirken kann; es zieht viele Forschungszentren an, auch der CIA ist ein großer Arbeitgeber. Allein der Bundesnachrichtendienst wird 4.000 Mitarbeiter nach Berlin ziehen. *Anmerkung: D. C. = District of Columbia - Das Gebiet gehört zu keinem amerikanischen Bundesstaat, sondern ist als Bundesdistrikt dem Kongress der Vereinigten Staaten direkt unterstellt. [g]Lettre International:[/g] Und baut das teuerste neue Gebäude überhaupt in Berlin; man spricht von annähernd einer Milliarde Euro. [g]Thilo Sarrazin:[/g] Über die Hauptstadtfunktion kommen eine Menge Arbeitsplätze zusammen. In Bonn machte diese Funktion etwa 25.000 Beamte und den dazugehörigen Apparat aus. Das Hauptstadtelement in Berlin heute mit seinen Anlagerungen bis zum Catererdienst (Catering = die professionelle Bereitstellung von Speisen und Getränken), der bei Empfängen Häppchen anliefert, würde für eine Stadt von 300.000 bis 500.000 Einwohnern ausreichen, mehr nicht. Weiteres, wie Wissenschaft, muß hinzukommen. Berlin bietet von der Infrastruktur her Raum für 4,5 Millionen, so ist es einmal konzipiert und gebaut worden. Für die Entwicklung von Berlin wird die Bundesebene eine gewaltige Rolle spielen, das ist klar. Für die Entwicklung von Berlin als Stadt kommen Medien, Unternehmen, Wissenschaft usw. hinzu. Daneben spielt die Stadtverwaltung selbst eine begrenzte Rolle, am meisten in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik. Der Rest sind Dienstleistungsfunktionen, Innenverwaltung, Finanzverwaltung, ]ustizverwaltung, Sozialämter - alles, was man braucht, um die Stadt zu verwalten. [g]Lettre International:[/g] Hauptstadt und Stadt beeinflussen sich, aber die Stadt kann von der Hauptstadtfunktion alleine nicht leben. Erstaunlich ist, daß diese beiden Entitäten (Elemente) heute weitgehend nebeneinander her leben. Ein Elitewechsel hat in der politischen Klasse der Stadt Berlin noch nicht stattgefunden. Die Parteienlandschaft und diejenigen, die eigentlich entscheiden über Planungen und Karrieren in der Stadt selbst, sind doch trotz eines gewissen Personalaustauschs annähernd identisch geblieben. Es ist fast beängstigend, wie sehr diese Parteiapparate sich hermetisch abriegeln gegen das Eindringen westdeutscher Persönlichkeiten und Erfahrungen. Es fällt auf, wie viele Personen, die nicht gerade durch bahnbrechende Modernisierungsimpulse aufgefallen sind, eine große Rolle in der Stadt spielen. Werden in Berlin nicht immer noch die alten Filetstücke benagt? [g]Thilo Sarrazin:[/g] Schauen Sie sich das Personal auf Landesebene in Hessen oder in Nordrhein-Westfalen an. Ich halte das auch nicht für allzu eindrucksvoll. Wenn bedeutende Figuren in Erscheinung treten, können sie durchaus einen Unterschied ausmachen. Biedenkopf mit seiner geistigen Breite für Sachsen hat einen gewaltigen Unterschied gemacht, Strauß und selbst Stoiber haben für Bayern einen Unterschied ausgemacht. Wo das nicht so ist, bricht aber auch nichts zusammen. Rüttgers wird nicht zu einer historischen Figur in Nordrhein-Westfalen werden, er wird aber auch keinen allzu großen Schaden anrichten. [g]Lettre International:[/g] Zusammenbrechen wird nichts, aber bleiben latente Möglichkeiten nicht unrealisiert? [g]Thilo Sarrazin:[/g] Wäre Wowereit eine Mischung aus Kurt Biedenkopf, Willy Brandt und Freiherr von und zu Guttenberg, könnte er natürlich mehr für die Stadt bewirken. [g]Lettre International:[/g] Wenn der Regierende Bürgermeister proklamiert, Berlin sei die Stadt des Wissens, und dann nicht zur historischen Wiedereröffnung der Akademie der Künste kommt, statt dessen lieber zu einem Spiel von Hertha BSC geht, ist das ein Zeichen, das nicht gut ankommt. Lebt da ein Oberbürgermeister seine persönlichen Idiosynkrasien (Eigenheiten, Vorlieben) aus? Warum hat Berlin nicht versucht zu sagen: Wir als Stadt strengen uns an, die wegweisenden Erfahrungen aus anderen Hauptstädten und Metropolen so aufzunehmen, daß wir Fehler, die andere Städte gemacht haben, nicht mehr machen müssen? Wir sammeln das Beste und vermeiden die bekannten Fehler. [g]Thilo Sarrazin:[/g] Im Unterschied zu Rem Koolhaas meine ich, daß Hans Stimmann (Architekt und von 1999 bis 2006 Senatsbaudirektor in Berlin) mit seiner rigiden Stadtbaupolitik für Berlin ein absoluter Triumph war. Insbesondere ist das ein ästhetisches Urteil, weil die moderne Architektur zu achtzig Prozent aus funktionalen und ästhetischen Irrtümern besteht. Und weil man sich, wenn man eine Stadt zügig wieder aufbaut, am besten an den herkömmlichen Stadtgrundriß hält. Frankfurt, Hannover, Köln sind katastrophale Beispiele, wo man es anders gemacht hat und es besser wissen wollte nach dem Krieg. Insoweit war die Rekonstruktionspolitik eine richtige Sache. Das hat Stimmann mit Energie gemacht, und weil die Berliner Politik von der Grundstruktur her indolent (schmerzlos) ist (seine Indolenz ist das schöne an Berlin), konnte ein leicht verhaltensgestörter Senatsbaudirektor wie Hans Stimmann architektonisch letztlich machen, was er wollte. Das einzelne Haus hätte in vielen Fällen besser werden können, aber daß der Stadtgrundriß wiederhergestellt, daß bis zu einer Traufhöhe gebaut wird und daß der einzelne Irrtum vernünftig eingerahmt ist, das ist gut. Die Architektur am Leipziger Platz ist Mittelmaß, der Platz als solcher ist es nicht, wenn er fertig ist. Der alte städtische Platz ist wieder da. Berlin müßte Stadt der Intellektuellen und der Elite sein, aber die Stadt in ihren politischen Strömungen ist nicht elitär aufgestellt, sondern in ihrer Gesinnung eher plebejisch und kleinbürgerlich. [g]Lettre International:[/g] Hätte man auf der Ebene der Verwaltung oder auf der Ebene beispielsweise der Transportsysteme, der energetischen Gebäudesanierung der Stadt nicht mehr an Modernisierung leisten müssen? [g]Thilo Sarrazin:[/g] Das öffentliche Nahverkehrssystem von Berlin ist im weltweiten Vergleich hervorragend, mit einem Nahverkehrsanteil wie nirgendwo sonst ... [g]Lettre International:[/g] ... und den langsamsten Fahrkartenautomaten der Welt. Diese sind auch nicht touristenfreundlich, die komplizierten Menüs sind nur auf Deutsch zu lesen. An verkehrsbehindernden Baustellen wird im Schneckentempo gearbeitet; wenn die Polizei Absperrungen vornimmt, stürzt sie die Verkehrsführung ins Chaos. Auf einen internationalen Führerschein muß man monatelang warten; Zuständigkeiten sind oft selbst Mitarbeitern der Verwaltung nicht bekannt; in Parks liegen Spritzen und Plastiktüten herum. Im Gropiusbau* gibt es eine schöne Ausstellung über das Bauhaus mit vielen Besuchern. Wenn man aus dem Museum kommt, liegt die Straße zwischen den renovierten Gebäuden des Preußischen Landtags und des Gropiusbaus voller Flaschen und Abfälle, weil die Mülleimer so klein sind, daß sie überquellen. *Anmerkung: Der Martin-Gropius-Bau, das ehemalige Kunstgewerbemuseum in Berlin, ist heute ein Ausstellungshaus, das große temporäre Ausstellungen beherbergt. [g]Thilo Sarrazin:[/g] Das sind Organisationsmängel der Stadtreinigung, und dazu gehören auch die zwanzig Tonnen Hammelbeine aus dem Tiergarten. Die Berliner Verwaltung ist keine gute Verwaltung, auch wenn sie etwas besser geworden ist, weil sie kontinuierlich kleiner wurde. Das war ein Beitrag zur Qualitätssteigerung. Die Berliner haben vor allem keine gute Auswahl an Führungskräften, weil sie sie zu schlecht bezahlen. [g]Lettre International:[/g] Eine Verwaltungsreform braucht man also nicht. [g]Thilo Sarrazin:[/g] Wenn ich vernünftige leitende Kader habe und eine Verwaltung klein halte, läuft der Rest von selbst. Die Finanzverwaltung hat funktioniert. In vielen Bereichen der Stadtverwaltung wurde es in dem Maße besser, in dem wir Personalüberhänge beseitigt haben. Man muß von oben Kaderpolitik machen und sich um den Laden kümmern, kümmern, kümmern. Es helfen keine abstrakten Rezepte. Es hilft nur eine gute Personalauswahl. Aber man bekommt keinen Abteilungsleiter, keinen Amtsleiter und keinen Staatssekretär aus Westdeutschland nach Berlin, weil wir zu schlecht bezahlen, was vom Berliner Sozialneidfaktor abhängt. Innere Strukturen finden und regeln sich. Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Wenn ich Regierender Bürgermeister wäre, würde ich erst mal dafür sorgen, daß der Senat vernünftig bezahlt wird. Ich bin ja nur Senator geworden, weil Mehdorn mich gerade an die frische Luft gesetzt hatte. Das hatte Wowereit gehört, mich angerufen, so bin ich Senator geworden. Der Senat wird schlecht bezahlt*, und er hat unattraktive Pensionsregelungen. So kann man keine guten Leute von außen in die Stadt ziehen. *Anmerkung: Die scheidenden Senatoren Böger, Flierl und Schubert, die 2006 aus dem Berliner Senat ausschieden, erhielten drei Monate lang nach ihrem Ausscheiden ihre vollen Bezüge, rund 10.600 Euro im Monat. Die scheidenden Senatoren Böger (61) und Schubert (62) haben zudem Anspruch auf Ruhegeld (seit mindestens vier Jahren Senator, über 55). Nach Berechnungen der Berliner Grünen sind das etwa 35 Prozent seines Senatoren-Einkommens, dies entspricht 3.700 Euro im Monat. Lebenslang. Allerdings wird das Ruhegeld mit dem Übergangsgeld verrechnet. (Quelle ) Hamburgs neue Senatoren gehören (2008) zu den Spitzenverdienern unter den deutschen Landesministern. Rund 13.300 Euro erhalten sie pro Monat für ihre Dienste. (Quelle ) [g]Lettre International:[/g] Wenn Sie weniger an harte Empirie (Erfahrungswissen, Meinungsumfragen) denken und daran, was unter optimalen Bedingungen erreichbar wäre: Welchen Traum hätten Sie von Berlin? [g]Thilo Sarrazin:[/g] Ich würde aus Berlin eine Stadt der Elite machen. Das würde voraussetzen, daß unsere Massenuniversitäten nicht weiterhin massenhaft Betriebs- oder Volkswirte, Germanisten, Soziologen ausbilden, sondern konsequent Qualität anstreben. Die Zahl der Studenten sollte gesenkt, und nur noch die Besten sollten aufgenommen werden. Dazu müssen wir die Universitäten von Massenbewältigung auf Qualität umtrimmen, das kostet Geld und Kapazität, aber es würde talentierte und hochmotivierte Studenten in die Stadt bringen. Das bedeutete, Ausgaben umzuschichten. Es gibt überhaupt keinen Grund dafür, daß Berlin die Ausbildungsstätte ganz Deutschlands bleiben muß. Berlin sollte für die Besten attraktiv sein, und da viele zu uns kommen wollen, gibt es auch einen Ansatzpunkt. Ich würde auch im Berliner Bildungssystem andere Akzente setzen. Die Schulen müssen von unten nach oben anders gestaltet werden. Dazu gehört, den Nichtleistungsträgern zu vermitteln, daß sie ebenso gerne woanders nichts leisten sollten. Ich würde einen völlig anderen Ton anschlagen und sagen: Jeder, der bei uns etwas kann und anstrebt, ist willkommen; der Rest sollte woanders hingehen. Wenn der Bürgermeister in zehn öffentlichen Reden über die Zukunft der Stadt philosophiert und in diesem Zusammenhang die akademischen Leistungen der Vietnamesen, Araber und Türken einmal öffentlich vergleicht, dann würde etwas geschehen. Dann würde klar, daß man eine Stadt der Elite möchte und nicht eine "Hauptstadt der Transferleistungen". Dazu gehört auch, daß man bei der Wirtschaftsansiedlung anders vorgeht. Die Medien sind orientiert auf die soziale Problematik, aber türkische Wärmestuben können die Stadt nicht vorantreiben. An der Mentalität in der Stadt muß sich etwas ändern. [g]Lettre International:[/g] Die Medien können Sie für eine solche Elitekonzeption nicht als Partner gewinnen? [g]Thilo Sarrazin:[/g] Die Medien lieben es, wenn Krach ist. Das finden sie toll, und wenn es unterhaltsam ist, auch. Wenn man beides bietet und den Eindruck erweckt, daß man seine Sache versteht, bekommt man mit der Zeit auch für kontroverse Stellungnahmen eine relativ hohe mediale Zustimmung. Politik wirkt in erster Linie durch das öffentliche Wort, durch die öffentliche Darstellung. Man muß Inhalte diskutieren, und um in Inhalte zu gehen, braucht man keine Stäbe, sondern man muß Akzente setzen und einen politischen Prozeß starten. Helmut Schmidt brauchte für seine Weltwirtschaftsopern, mit denen er Deutschland jahrelang traktiert hat, keine großen Stäbe. Brandt brauchte für die Ostpolitik keine Stäbe, sondern Egon Bahr. Er benötigte Redetalent und einen Mann, der einem einmal etwas aufschreibt und mit dem man diskutieren kann. Mehr nicht. Auch Resonanz zu bekommen geht schnell, wenn man es intelligent anfängt. Und wenn man Eliten gezielt anspricht, was keiner tut. In meinen letzten Monaten als Senator habe ich einen Sonderforschungsbereich an der TU (Technischen Universität Berlin) besucht. Der Sonderforschungsbereich MATHEON (Forschungszentrum) faßt die mathematischen Kapazitäten von FU (Freie Universität Berlin), HU (Humboldt-Universität zu Berlin) und TU (Technische Universität Berlin) zusammen. Dort arbeiten Mathematiker, Physiker und Chemiker. Ich habe mich zwei Stunden mit meiner Halbbildung bemüht, zu verstehen, worum es geht. Als ich den Professor, der mich rausgeleitete, nach den Durchfallquoten der Ingenieurstudenten in Mathematik fragte, sagte er: „In Berlin werfen fünfzig Prozent das Handtuch. Hier sind eben nicht die Eliten, sondern die, die nach Berlin gegangen sind, weil sie die Unterhaltung suchen.“ „In Chemnitz“, sagte er, „haben wir achtzig Prozent durchgezogen.“ An diese Dinge muß man rangehen. Wir brauchen Klasse statt Masse. Das Gespräch führte Frank Berberich. Lettre International - Heft 86, S197-201, Oktober 2009 Hier ist das Sarrazin-Interview als PDF-Dokument Weitere Informationen zu Sarrazin (u. a. das Video von Spiegel-TV "Sarrazin und die Kopftuchmädchen") findet ihr HIER . Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam --Last edited by yogi on 2009-10-21 10:07:08 -- | |||
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Britische Muslime fordern den Tod von Geert Wilders Nachdem Geert Wilders im Januar 2009 die Einreise nach England verweigert wurde, um im britischen „House of Lords“, dem Oberhaus des Britischen Parlaments, seinen islamkritischen Film Fitna 1 zu zeigen, stellte ein englisches Gericht im Oktober 2009 fest, dass die britische Regierung Geert Wilders zu Unrecht die Einreise nach Großbritannien verweigert hatte. Am 16. Oktober 2009 durfte Geert Wilders dann in England einreisen. Im Februar 2009 durfte Geert Wilders übrigens seinen Film auf Einladung des republikanischen Senators Kyl im amerikanischen Kongress in Washington zeigen. Die Einreise Geert Wilders nach England schien den deutschen Medien keine Zeile wert zu sein. Britischen Muslime hingegen prostestierten nicht nur gegen die Einreise Geert Wilders, sondern sie riefen, wie man auf dem folgenden Video sehen kann, während einer öffentlichen Demonstration in Londen dazu auf, Geert Wilders zu töten. Sie forderten ihn auf, vor die Tür zu treten und sich nach islamischem Gesetz hinrichten zu lassen – und die Polizei schaute tatenlos zu. 1Fitna bedeutet „Versuchung“ oder „Zwietracht“, aber auch „Krieg zwischen liberalen und fundamentalistischen Muslimen“. Zunächst einmal eine kurze Übersetzung aus der Rede eines Moslems, die er auf der Demonstration hielt: „Der Islam wird kommen, der Islam wird herrschen. Der Islam wird den äußersten Osten und den äußersten Westen beherrschen. Wohin auch immer dieser Hund (gemeint ist Geert Wilders) rennt, der Islam wird das Urteil vollstrecken können. Er kann sich hinter jedem Felsen in Europa verstecken, aber der Islam wird kommen und das Vereinigte Königreich erobern. Er (der Islam) wird Holland erobern, er wird Rom erobern, er wird die Welt erobern. Der Islam wird in das Haus eines jeden Menschen auf dieser Welt eindringen, die Leute aufwecken und erniedrigen, und ihr werdet die Gläubigen siegreich sehen. Wir werden Israel zerstört sehen. Wir werden die europäischen Kreuzfahrer vernichtet sehen. Und wir werden die Herrschaft des Islams sehen.“ Hier das Video Muslim protestors insult Geert Wilders (Britische Muslime beleidigen Geert Wilders) in englischer Sprache. Anschließend folgt die deutsche Übersetzung. Anmerkung von Babieca , der auch den Text übersetzt hat: Wer den Islam kritisiert (was im Islam offensichtlich gleichzusetzen ist, mit „wer den Islam beleidigt“), muß getötet werden. Und deshalb ist es für Muslime offensichtlich ausgeschlossen, bzw. bei Todesstrafe verboten, dass sich jemand kritisch mit den Inhalten des Islam auseinandersetzt. Der Islam betet in diesem Video wieder einmal wortwörtlich ihre 1.400 Jahre alten, für alle Ewigkeit geltenden Textbausteine, Normen, Gesetze, Formeln und Floskeln runter (man kann es auch auswendiggelerntes Nachplappern nennen)... Da sie keine kritische Methode, kein rationales Denken und keine freie Diskussion kennen, bleibt ihnen nur die koranvorgegebene Projektion... auf andere. Moslem 1 (mit Palästinensertuch): „Wir sind heute hier, um gegen diesen Mann, Geert Wilders, zu protestieren, der Allahs Gesandten Muhammed beleidigt hat. Wir sind hier, um ihm eine Botschaft mit auf den Weg zu geben: So wie er sich heute hier verschanzt, muß er sich auch in Zukunft verschanzen, denn er weiß offensichtlich, dass im Islam die Strafe für denjenigen, der den Propheten beleidigt, die Todesstrafe ist. Er muß die Lektion von Theo van Gogh2 und anderen lernen, die diese Strafe bekommen haben. Wir sind hier, um ihn zu warnen. Um ihn daran zu erinnern, dass er sich so lange verschanzen muß, solange er den Islam und die Muslime beleidigt.“ 2Anmerkung: Der islamkritische niederländische Filmemacher Theo van Gogh wurde am 2. November 2004 von einem islamischen Fundamentalisten in Amsterdam auf offener Straße ermordet. Theo van Gogh wurde, als er mit seinem Fahrrad unterwegs zum Filmstudio war, von dem marokkanischen Attentäter Mohammed Bouyeri, der in den Niederlanden geboren wurde und dort aufgewachsen ist, auf dem Fahrrad eingeholt. Der Attentäter begann sofort auf ihn zu schießen. Van Gogh versuchte noch, auf die andere Straßenseite zu flüchten, wurde aber vom selben Mann weiter beschossen. Als van Gogh schon am Boden lag, durchschnitt ihm der Attentäter die Kehle und heftete mit zwei Messerstichen ein fünfseitiges Bekennerschreiben an den Körper Theo van Goghs, das auch eine Morddrohung an die islamkritische niederländische Politikerin Ayaan Hirsi Ali , die in Somalia geboren wurde, enthielt. Nach der Tat flüchtete der Täter Richtung Oosterpark, wo er von der Polizei nach einem Schusswechsel verletzt festgenommen werden konnte. Theo van Gogh war ein Urenkel des gleichnamigen Theo van Gogh, dem Bruder des weltberühmten Malers Vincent van Goghs. Reporter: „Ist das eine Drohung?“ Moslem 1: „Ja, ne, ich will nicht sagen, dass ich dieses Urteil persönlich vollstrecken würde, aber er muß wissen, daß Muslime in jedem Winkel dieser Welt Mohammed, den Gesandten Allahs, lieben. Und der Gesandte Allahs sagte: Derjenige, der irgendeinen der Propheten beleidigt, töte ihn! Ihm sei die Todesstrafe. Nicht dass ich ihn persönlich umbringen würde, aber er soll gewarnt sein, dass es Konsequenzen hat.“ Anmerkung von Babieca: Das ist eine blanke Lüge. Es gilt nur für Mohammed, nicht für Jesus-Beleidigungen, denn Jesus ist laut dem Islam ein Prophet. Jesus wird aber fröhlich jeden Tag im Islam als „Christensymbol“ in den Dreck getreten; Praxis: Keine Moslenaufstände weltweit, wenn sich jemand kritisch mit Christus auseinandersetzt. Kein Moslem hat je gemordet, nur weil Jesus beleidigt wurde. (Anmerkung: Dagegen wird den Kritikern des Islam weltweit mit dem Tode gedroht. Leider hat es im Islam bisher keine Aufklärung gegeben, wie sie sich in der westlichen Gesellschaft vollzog, wobei sich Zweifel und Kritik gegenüber der Religion und dem Absolutismus (der Herrschaft des Adels) äußerten und sich daraus ein säkularer Staat entwickelte. Im Islam ist Kritik an der Religion grundsätzlich unerwünscht und lebensgefährlich.) Reporter: „Sehen Sie es als Sieg an, dass sie ihn heute an seiner öffentlichen Rede gehindert haben?“ Moslem 1: „Mja, alle Leute, die den Islam beleidigen, sind unter permantem Polizeischutz. Sie haben kein lebenswertes Leben mehr. Sie sollten daraus lernen, nicht den Boten Allahs zu beleidigen.“ Moslem 2 (mit dem Rauschebärtchen): „Wir sind hier, um diesen Hund eine Lektion zu lehren. Er vergräbt sich in Holland und beleidigt den Boten (Mohammed). Und beleidigt den Islam und die Moslems. Aber wenn er nach England kommt, trifft er auf die Allianz der Moslems. Und die wehren sich gegen diesen Unsinn. Sie wehren sich dagegen. Die Moslems stehen auf und sagen: Er ist ein Extremist. Er ist kein Repräsentant der (unverständlich). Aber dieser Hund ist die offene Stimme der Demokratie. Wir können sehen, daß das, was er sagt, im Herzen jeder Regierung in Europa liegt. Wir können sehen, dass das, was er sagt, im Herzen jedes Ungläubigen liegt. Daß er wünscht, den Hijab (das Kopftuch) zu verbieten. Daß er uns den Koran wegnehmen will. Daß er die islamischen Zentren schließen will. Das ist dasselbe, was wir auch in den Spalten der britischen Zeitungen sehen. Neulich in der Daily Mail wurde gefordert, den Hijab zu verbieten. Das ist derselbe Unsinn, dasselbe, was wir von diesem Hund Geert Wilders hören. Aber wohin er auch gehen mag, lasst ihn wissen: Der Islam wird kommen. Der Islam wird kommen, der Islam wird herrschen. Der Islam wird den äußersten Osten und den äußersten Westen beherrschen. Wohin auch immer dieser Hund rennt, der Islam wird das Urteil vollstrecken können. …“ Es folgt der bekannte islamische Schlachtgesang nach islamischem Ritus. Einpeitscher: TAKBIR!!!! Menge: Allahu Akbahr3 TAKBIR!!! Allahu Akbahr TAKBIR!!! Allahu Akbahr 3Allāhu Akbar bedeutet: „Gott ist größer (als alles Andere), Gott ist (unvergleichlich) groß.“ Moslem 2: „Er kann sich hinter jedem Felsen in Europa verstecken, aber der Islam wird kommen und das Vereinigte Königreich erobern. Er wird Holland erobern. Er wird Rom erobern. Er wird die ganze Welt erobern.“ TAKBIR!! Allahu Akbahr Moslem 2: „Der Islam wird in das Haus eines jeden Menschen auf dieser Welt eindringen, die Leute aufwecken und erniedrigen, und ihr werdet die Gläubigen siegreich sehen. Wir werden Israel zerstört sehen. Wir werden die europäischen Kreuzfahrer vernichtet sehen. Und wir werden die Herrschaft des Islams sehen.“ TAKBIR!!! Allahu Akbahr TAKBIR!!! Allahu Akbahr TAKBIR!!! Allahu Akbahr Dann wie üblich die Shahada: (Das Shahada ist das bloße Aussprechen auf arabisch von „La ilah illa Allah. Wa Muhammad rasul Allah", was bedeutet: „Es gibt keinen Gott außer Gott, und Mohammed ist sein Prophet." Es wird oft als ein Glaubensbekenntnis gedeutet.) Einpeitscher: La ilah illa Allah!!! (Es gibt keinen Gott außer Allah) Menge: La ilah illa Allah!!! Einpeitscher: Wa Muhammad rasul Allah!!!!!! (Und Mohammed ist sein Prophet) Menge: Wa Muhammad rasul Allah!!!!! Moslem 3 (dunkle Jacke): „Die Muslime haben sich heut hier versammelt, weil der Typ dahinten, Geert Wilder, den Propheten und den Koran beleidigt hat. Und wir Muslime wissen, daß der Gesandte Allahs, Mohammed, gesagt hat: Wer immer den Propheten beleidigt: faq diluhum (Töte ihn.). Wir sind hier, um die Leute wissen zu lassen: Wir ertragen das nicht länger. Wir sind hier, um die Briten wissen zu lassen: Sie sind Heuchler! Denn sie verfolgen die Muslims wegen Aufwiegelung zum Rassenhass, dabei sagt Wilders so viele Dinge gegen den Islam, so viele Dinge gegen den Koran, und ihm passiert nichts. Ihm wird sogar erlaubt, nach Großbritannien einzureisen. Das ertragen wir nicht mehr. Wir sind hier, um den Menschen zu sagen: Es reicht. Wir sagen der ganzen Welt: Wir brauchen/wollen ihn (als abschreckendes Beispiel). Wenn wir heute einen islamischen Staat hätten, würde sein Kopf auf einem Pfahl stecken.“ Anmerkung von Babieca: Nachdem jetzt die Muslime klar islamisch begründet haben, warum Wilders sterben muss, kommt jetzt noch einer, um Grüne und Guties (Gutmenschen) und westliche Schlafmützen mit ihren eigenen Argumenten zu beruhigen und von der systemimmanente Gewalt des Islams abzulenken. Moslem 4 (grüne Mütze): „Äh, ja, was Geert Wilders gesagt hat, war Anti-Islam und Anti-Muslim. Das ist nichts Neues. Die britische, die holländische, alle diese Regierungen bilden eine Allianz, um Muslime im Irak und in Afghanistan zu töten. Das ist nichts Neues. Aber was wir ihm sagen, ist: Komm raus! Wie kommt es, daß dieser Mann auf einmal Angst hat? Das er sich nicht aus dem Haus traut? Und die Polizei und die Regierung sind hier, unterstützen und beschützen ihn vor den Moslems. Die Botschaft an Geert Wilders ist: Er soll rauskommen und sich den Moslems stellen. Komm allein raus und krieg ein Gefühl dafür, wie die islamische Strafe für dich aussehen soll. Aber er hat solche Angst. Wo ist die Freiheit? Wo ist die Demokratie? Schickt die Polizei nach Hause. Für zwei Minuten. Und guckt dann, wie er (Wilders) mit der islamischen Sicht der Dinge fertig wird.“ Soviel also zu dem Video. Nun noch einige Anmerkungen aus dem PI-Forum : „h2so4“ sagt: Ich würde es gerne mal erleben wollen, was passiert, wenn auf Demonstrationen in Deutschland Schilder mitgeführt werden, auf den steht: „Tötet Erdokan.“ „Israel_Hands“ sagt: Er kann sich hinter jedem Felsen in Europa verstecken … Diese Drohung hat nichts mit dem Islam zu tun … Oder doch? Abu Huraira4, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Die Stunde wird nicht eintreten, bis die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis sich der Jude hinter dem Stein und dem Baum versteckt. Da sagt der Stein oder der Baum: O Muslim! O Diener Allahs! Dieser ist ein Jude hinter mir, so komm und töte ihn! … und die Polizei schaut tatenlos zu. Aber nicht nur die Polizei, sondern auch die Justiz. Wär’s umgekehrt, würde ein Nichtmuslim zur Ermordung beispielsweise von „Lord“ Nazir Ahmed5, Allahs Darmwind umschmeichle ihn, aufrufen, würde das als „hate crime“ (Volksverhetzung) schärfstens verfolgt. Öffentliche Mordaufrufe sind fast überall in der westlichen Welt verboten und werden geahndet – außer wenn die Täter Muslime sind. Man mag nämlich keinen muslimischen Unwillen erregen („Rassenunruhen“ provozieren). 4Anmerkung: Abu Huraira ist ein Verfasser von Hadithen, von überlieferten Nachrichten aus dem Leben Mohammeds. 5Nazir Ahmed ist ein britischer Politiker. Er ist Mitglied im „House of Lords“ und wurde in Pakistan geboren. 1998 wurde Nazir Ahmed der zweite muslimische Adlige in Großbritanien. „Honor“ sagt: Der letze Moslem, der zu Wort kam, hat ganz klar gesagt: wäre die Polizei nicht hier, wir würden ihn töten. „Rudi Ratlos“ sagt: Und sie wird kommen… die Nacht der brennenden Bärte! „r2d2“ sagt: Wenn man sagt, dass Mohammed ein Kinderschänder war, wird man vor Gericht geschleift. Aber wer ein Plakat mit einen Mordaufruf mit sich rumschleppt, wird toleriert. Geert Wilders Pressekonferenz anläßlich seines Besuches in England Im Zusammenhang mit dem Besuch von Geert Wilders in Großbritanien, möchte ich noch auf ein zweites kurzes Video hinweisen. Es zeigt die Pressekonferenz, die Geert Wilders am Nachmittag des 16. Oktober 2009 im „House of Lords“ in London anläßlich seines Besuches in Großbritanien abgehalten hat, auf der er betonte, dass es nicht sein Anliegen sei, die Muslime als Menschen zu bekämpfen, sondern den Islam. Die aufgebrachten Muslime zogen es demgegenüber vor, Wilders, den Westen und die Christen persönlich anzugreifen. Sie fordern auf Plakaten (Foto oben), Wilders nach der Scharia zu richten. Hier nun ein Videoauschnitt aus Geert Wilders Pressekonferenz: Angry protesters greet right-wing Dutch MP Geert Wilders 6 (Deutsch: Wütende Demonstranten empfangen rechtspopulistisches niederländisches Parlamentsmitglied Geert Wilders.) 6MP = Member of Parliament = Parlamentsmitglied „eigenvalue“ vom PI-Forum sagt: Gegen solche Moslemkasper wie auf dem Photo (bzw. im Video) hilft bald nur noch bewaffneter Kampf. Was anderes kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Es sind wohl dieselben Muslime, die auf dem oberen Video zu sehen sind. Wenn man sich diese fanatischen Muslime anschaut, dann stellt man sich wirklich die Frage, die „eigenvalue“ stellte. Und man stellt sich die Frage, warum lässt die britische Regierung sich so etwas bieten? Warum weist sich solche Muslime nicht umgehend aus? Oder muss es wirklich erst zum bewaffneten Kampf kommen. Aber leider sind die übrigen europäischen Regierungen genau so paralysiert (befangen, angstschlotternd, bang, zaghaft, feigherzig, verschüchtert, gelähmt), wie die britische Regierung. Sie wollen der Realität, die sich in Europa anbahnt, einfach nicht ins Auge blicken. Sollte Fact-Fiction mit ihrer Behauptung etwa recht haben: „Der demographisch ausgemergelte Kontinent (Europa), wehleidig, kraftlos, ohne Widerstandskräfte, wird vom Islam erobert werden, da er als Modell und Vorbild für den Globus ausgedient hat! Die europäische Nomenklatura weiß es nur noch nicht!“ Na, dann, Gute Nacht Europa. Aber wahrscheinlich wachen die Europäer erst auf, wenn sie das Messer am Hals spüren. Vielleicht beginnt man dann endlich die Gefahr der Islamisierung zu erkennen und beginnt aus seiner Trägheit und Gleichgültigkeit aufzuwachen. Dann aber wird Europa wahrscheinlich einen hohen Preis dafür zahlen. Wie hoch der Preis heute schon ist, kann man am Zustand Brüssels erkennen. Hier eine Zeitungsmeldung vom 19.10.2009 : „Brüssel – Hauptstadt der Verbrechen: Die Hauptstadt Europas ist eine Hauptstadt der Verbrecher! Politiker und Diplomaten, die in Brüssel (Belgien) arbeiten, schlagen Alarm: Die Stadt versinkt in Gewalt und Kriminalität! In kaum einer anderen Stadt der EU wird so häufig eingebrochen. Auch bei den Tötungsdelikten landet Belgiens Hauptstadt jedes Jahr auf den vordersten Plätzen der EU-Statistiken. 20 Prozent der Menschen in Brüssel wurden schon einmal Opfer eines Gewaltverbrechens, damit ist die Stadt gefährlicher als Istanbul (18 %, Türkei) oder Zagreb (12 %, Kroatien)!“ Es sei dran erinnert, dass Brüssel mit 57% einen für europäische Verhältnisse sehr hohen Anteil an allochthoner (ausländischer, vorwiegend muslimischer) Bevölkerung hat. Britische Muslime fordern Scharia statt Demokratie Mittlerweile gibt es in England 85 Schariagerichte ( deutsch ). Aber das ist den Muslimen nicht genug, denn nun fordern sie, die Demokratie in England abzuschaffen und die Scharia, das islamische Recht, einzuführen. Die Gruppe Islam for the UK 7 (islam4uk.com) ruft zur Unterstreichung ihres Anliegens alle Muslime auf, am 31. Oktober 2009 in London für die Scharia zu demonstrieren . Erwartet werden zu dem Aufmarsch rund 5.000 islamische Extremisten, die bei der Gelegenheit auch gerade die britische Regierung stürzen möchten. Die Gruppe hat verlauten lassen: „Wir fordern hiermit alle Muslime im Vereinigten Königreich, in Manchester, Leeds, Cardiff, Glasgow und an allen anderen Orten auf, uns gemeinsam zu folgen und zu proklamieren, dass wir als Untergebene des allmächtigen Allah der Demokratie, den von den Menschen gemachten Gesetzen und der Sittenlosigkeit der britischen Kultur überdrüssig sind.“ 7Eben war die Seite von islam4uk.com nicht mehr online. Sollte sie etwa inzwischen gelöscht sein? Sie ist allerdings noch im Cache von Google zu sehen. Sollte die englische Regierung mittlerweile wirklich tätig geworden sein, (die verschschwundene Webseite von islam4uk.com könnte darauf hindeuten), so kann ich dies nur begrüßen. Aber damit ist die Gefahr der Islamisierung natürlich nicht verschwunden. Ich bin ja gespannt, ob die Demonstration am 31. Oktober 2009 wirklich stattfindet. Wenn ich davon höre, werde ich hier davon berichten. Eigentlich müsste die Demonstration sowieso verboten werden, denn die Forderung, die Demokratie abzuschaffen, ist eindeutig verfassungswidrig. Quellen: Britische Muslime fordern den Tod von Geert Wilders Geert Wilders hält Pressekonferenz in London Britische Muslime fordern Scharia statt Demokratie [couleur=#0000ff]85 Britische Scharia-Gerichte in England[/couleur] [couleur=#0000ff]85 Sharia courts in Greatbritain[/couleur] [couleur=#0000ff]Gerichtsurteil: Geert Wilders darf nach England einreisen[/couleur] [couleur=#0000ff]Nach Einreiseverbot reger Zulauf für Geert Wilders[/couleur] [couleur=#0000ff]Geert Wilders reist nach London[/couleur] [couleur=#0000ff]Brüssel: Hauptstadt der Verbrechen[/couleur] [couleur=#0000ff]Geert Wilders Film: Fitna[/couleur] Siehe auch: [couleur=#0000ff]Geert Wilders Rede: It's over. Diese Regierung ist auf Grund gelaufen[/couleur] [couleur=#0000ff]Geert Wilders Rede: Wir werden niemals kapitulieren[/couleur] [couleur=#0000ff]Mehr zum Thema Islam[/couleur] [couleur=#0000ff]Videos zum Thema Islam[/couleur] --Last edited by yogi on 2009-10-21 11:07:07 -- | |||
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Geert Wilders Rede an der Columbia Universität in New York Am 21. Oktober 2009 hielt der niederländische Politiker Geert Wilders an der amerikanischen Columbia-Universität in New York eine Rede, die die Amerikaner auf die Gefahren der schleichenden Islamisierung aufmerksam machen soll. Sehen sie anschließend die Videos der Rede. Den deutsche Text seiner Rede kann man unten lesen. Den englischen Text findet man HIER . Geert Wilders at Columbia University - Part 1 Geert Wilders at Columbia University - Part 2 Geert Wilders at Columbia University - Part 3 Geert Wilders at Columbia University - Part 4 Geert Wilders at Columbia University - Question and Answer Session Meine Damen und Herren, es ist ein Privileg und eine große Ehre für mich, an dieser exzellenten akademischen Institution zu sprechen, die der Welt so viele Nobelpreisträger beschert hat. Als Niederländer bin ich stolz darauf, dass Ihr erster Nobelpreisträger im Jahre 1906 von niederländischer Herkunft war: Der jüngste Präsident der Vereinigten Staaten: Theodore Roosevelt. Ich danke der Columbia Universität für die Einladung und ich danke auch der US-Grenzpolizei, dass Sie mir erlaubt haben, dieses großartige Land der Demokratie, der Freiheit und der freien Meinungsäußerung zu betreten. Meine Damen und Herren, heute wird in ganz Europa die beliebteste unserer vielen Freiheiten angegriffen. Die freie Meinungsäußerung ist nicht mehr gegeben. Was wir einst als ein natürliches Element unserer Existenz, unseres Geburtsrechts ansahen, ist jetzt etwas, für das wir wieder kämpfen müssen. Ich würde mich selbst nicht als freien Menschen bezeichnen. Vor fünf Jahren habe ich meine persönliche Freiheit verloren. Seitdem stehe ich unter Polizeischutz und das über 24 Stunden am Tag. Darüber hinaus haben einige Menschen versucht, mir meine Redefreiheit zu nehmen: Eine niederländische, islamische Organisation versuchte, das Erscheinen des Dokumentarfilms Fitna (Glaubensspaltung, Glaubensabfall) zu verhindern. Wegen „Fitna“ verlangte der radikalste niederländische Imam 55.000 Euro als Entschädigung für seine verletzten Gefühle. Der Staat Jordanien wird möglicherweise einen Antrag auf Auslieferung stellen, damit ich in Amman vor Gericht gestellt werden kann. Ich wurde in Frankreich angeklagt. In meinem eigenen Land, den Niederlanden, hob das Berufungsgericht Amsterdam die Entscheidung der niederländischen Staatsanwaltschaft auf, mich nicht zu verfolgen. Also werde ich jetzt in meinem eigenen Land vor Gericht stehen, und zwar im Januar nächsten Jahres. Aber hier geht es nicht um mich. Ich bin nicht der einzige Europäer, der für die Redefreiheit kämpft, es gibt noch einige mehr: Der dänische Karikaturist Kurt Westergaard zeichnete eine Mohammedkarikatur und plötzlich waren wir mitten drin im sogenannten „dänischen Karikaturenstreit“. Die italienische Autorin Oriana Fallaci hatte Angst vor einer Auslieferung in die Schweiz wegen ihres Buchs Die Wut und der Stolz . Eine österreichische Politikerin, Susanne Winter, wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil sie unverblümt über den Propheten Mohammed sprach (siehe: Video ). Der niederländische Karikaturist Gregorius Nekschot wurde von zehn Polizisten wegen seiner Zeichnungen verhaftet. Und der niederländische Filmemacher Theo van Gogh wurde in den Straßen Amsterdams von einem radikalen Muslim brutal ermordet. Im vergangenen Februar (2009) wurde ich von zwei tapferen Mitgliedern des britischen House of Lords, Lord Malcolm Pearson und Baronin Caroline Cox, eingeladen, um „Fitna“ im britischen Parlament zu zeigen. Aber bei meiner Ankunft am Flughafen Heathrow wurde mir die Einreise in das Vereinigte Königreich verweigert, aus dem Grund, dass ich die Harmonie der Gemeinschaft und damit die öffentliche Sicherheit gefährden würde. Das war natürlich eine lächerliche und politisch motivierte Behauptung der britischen Regierung. Ich durfte im US-Senat, in New York, in Florida, in Kalifornien, in Kopenhagen, in Rom und in Jerusalem „Fitna“ zeigen und eine Rede halten. Im nächsten Monat darf ich ihn im Senat der tschechischen Republik zeigen. Aber die britische Regierung verweigerte mir den Zutritt in das Vereinigte Königreich, einem Nachbar-EU-Land. Nun, ich glaube, es war ein großartige amerikanische Idee, damals im 18. Jahrhundert, die Engländer heraus zu werfen. In der vergangenen Woche fand mein Berufungsverfahren gegen die Weigerung der britischen Regierung in London statt, und ich gewann. Die Freiheit hat sich schließlich durchgesetzt! Ein britisches Gericht entschied, dass die Entscheidung des britischen Innenministers, mich auszuschließen, ungerecht, illegal und eine Verletzung der Redefreiheit war. Glücklicherweise sind die britischen Richter viel klüger als die britische Regierung. Also reiste ich am vergangenen Freitag nach London und traf mich mit meinen Freunden Lord Pearson und Baroness Cox und wir einigten uns darauf, „Fitna“ im House of Lords im März nächsten Jahres zu zeigen. Aber lassen Sie mich Ihnen erzählen, was während unserer Pressekonferenz geschah. Ein muslimischer Mob demonstrierte außerhalb und schrie: „Scharia für die Niederlande.“ „Der Feind des Islam, Geert Wilders, verdient die Todesstrafe.“ „Freiheit soll zur Hölle fahren.“ Und „Der Islam wird die Welt beherrschen.“ Willkommen im heutigen Europa! (siehe: Britische Muslime fordern der Tod Geert Wilders ) Dies alles können Sie sich selbst auf YouTube ansehen. Dies ist genau das, was wir bekämpfen. Und es kommt noch schlimmer. Vor ein paar Tagen berichtete die britische Zeitung „The Daily Telegraph“, dass eine islamische Gruppe in der Tat eine Kampagne zur Einführung der Scharia in Großbritannien startete. Sie werden sich später in diesem Monat in London zu einer Demonstration treffen, um die vollständige Umsetzung der Scharia zu verlangen. (siehe ebenfalls unter: Britische Muslime fordern der Tod Geert Wilders ) Die Koranverse sind der Seite koransuren.de entnommen. (Geert Wilders hat die Koranverse selber nicht zitiert. Ich habe sie nur der Vollständigkeit halber eingefügt.) Sure 2, Vers 65: (Die Juden sind Affen.) Und gewiß habt ihr diejenigen unter euch gekannt, die das Sabbat-Gebot brachen. Da sprachen Wir zu ihnen: „Werdet ausgestoßene Affen.“ Sure 4, Vers 89: (Gewalt und Mord) Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf Allahs Weg. Und wenn sie sich abkehren (vom Islam), dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freunde oder zum Helfer. Sure 5, Vers 60: (Die Juden sind Affen und Schweine.) Sprich: „Soll ich euch über die belehren, deren Lohn bei Allah noch schlimmer ist als das, die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen und Schweine gemacht hat und die den Bösen anbeten. Diese sind in einer noch schlimmeren Lage und noch weiter irregegangen vom rechten Weg.“ Sure 7, Vers 166: (Die Juden sind Affen.) Als sie trotzig bei dem verharrten, was ihnen verboten war, da sprachen Wir zu ihnen: „Werdet denn verächtliche Affen!“ Sure 8, Vers 39: (Krieg) Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird! Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören (und sich bekehren), so durchschaut Allah wohl, was sie tun. Sure 8, Vers 60: (Terrorismus) Und rüstet gegen sie auf, soviel ihr an Streitmacht und Schlachtrossen aufbieten könnt, damit ihr Allahs Feind und euren Feind - und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt - abschreckt; Allah kennt sie (alle). Und was ihr auch für Allahs Sache aufwendet, es wird euch voll zurückgezahlt werden, und es soll euch kein Unrecht geschehen. Sure 47, Vers 4: (Gewalt und Mord) Wenn ihr (in der Schlacht) auf die stoßet, die ungläubig sind, trefft (ihre) Nacken; und wenn ihr sie so überwältigt habt, dann schnüret die Bande fest. Hernach dann entweder Gnade oder Lösegeld, bis der Krieg seine Waffen niederlegt. Das ist so. Und hätte Allah es gewollt, Er hätte sie Selbst strafen können, aber Er wollte die einen von euch durch die andern prüfen. Und diejenigen, die auf Allahs Weg getötet werden, nie wird Er ihre Werke zunichte machen. Das Problem ist, dass die Bestimmungen im Koran nicht an Ort und Zeit gebunden sind. Vielmehr gelten sie für alle Muslime in allen Zeiten. Neben dem Koran gibt es auch das Leben von Mohammed, der in Dutzenden von Kriegen (siehe: Mark Gabriel - Islam und Terrorismus ) die Verbreitung des Islam mit dem Schwert erkämpft hat, gefangene Frauen und Kinder als Sklaven verkaufte, in Medina 700 bis 900 Juden enthauptete (siehe: Banu Quraiza ) und das junge Mädchen Aisha heiratete und die Ehe mit ihr vollzog, bevor sie zehn Jahre alt war. (siehe: Die Biographie Mohammeds ) Das Problem ist, dass für viele Muslime Mohammed „der perfekte Mann“ ist, dessen Leben sie als Vorbild folgen. Aber die Fakten zeigen, dass der so genannte Prophet kein perfekter Mensch war, sondern ein Mörder und Pädophiler. Und von ihm werden die Dschihadisten (die militanten Muslime) inspiriert. Mit dem Versprechen eines fleischlichen Paradieses schlachten sie unschuldige Menschen in Washington, New York, Madrid, London, Amsterdam, Bali und Mumbai ab. Meine Damen und Herren, vor einiger Zeit wurde in Frankreich ein Interview mit dem französischen muslimischen Schüler Mohamed Sabaoui geführt, der folgendes sagte – ich zitiere: „Ihre Gesetze sind nicht deckungsgleich mit dem Koran. Muslime können nur von der Scharia regiert werden“, und „wir wollen die Stadt Roubaix zu einer unabhängigen, muslimischen Enklave erklären und die Scharia auf alle ihre Bürger anwenden“ und „wir werden ihr Trojanisches Pferd sein. Wir werden herrschen, Allahu Akbar!“ Zitat Ende. Machen Sie keinen Fehler: Der Islam hat immer versucht, Europa zu erobern. Spanien fiel im 8. Jahrhundert. Konstantinopel fiel im 15. Jahrhundert. Wien und Polen wurden bedroht und jetzt, im 21. Jahrhundert, wird der Islam es erneut versuchen. Dieses Mal nicht mit militärischen Armeen, sondern durch Migration und Demographie (Bevölkerungsentwicklung). Zum ersten Mal in der Weltgeschichte gibt es Dutzende Millionen von Muslimen, die außerhalb der Dar al-Islam (dem „Haus des Islam“), der islamischen Welt leben. Europa hat nun mehr als 50 Millionen Muslime. Es wird erwartet, dass ein Fünftel der Bevölkerung der Europäischen Union innerhalb von 40 Jahren muslimisch sein wird. Im Jahr 1974 nahm niemand den algerischen Präsidenten Boumedienne allzu ernst, als er vor der UN-Generalversammlung sagte: „Eines Tages werden Millionen von Menschen die südliche Hemisphäre des Planeten verlassen, um in den Norden aufzubrechen. Aber nicht als Freunde. Denn sie brechen auf, um zu erobern und sie werden ihn erobern durch die Anzahl ihrer Kinder. Wir werden siegen durch den fruchtbaren Leib unserer Frauen.“ Ende des Zitats. Und der libysche Diktator Gaddafi sagte: „Es gibt Dutzende Millionen von Muslimen auf dem europäischen Kontinent und ihre Zahl nimmt zu. Dies ist der klare Hinweis, dass der europäische Kontinent zum Islam konvertieren wird. Europa wird eines Tages ein muslimischer Kontinent sein.“ Ende des Zitats. In der Tat sagt Gaddafi hier die Wahrheit. Durch das islamische Konzept der Migration – namens Al Hijra (Migration) – ist Europa im Begriff, zu Eurabia zu werden. Europas Kirchen leeren sich, während Moscheen wie Pilze aus dem Boden schießen. Mohammed ist der beliebteste Jungenname in vielen europäischen Städten. Mittelalterliche Phänomene wie Burkas, Ehrenmorde und Genitalverstümmelung von Frauen sind immer stärker verbreitet. Im Vereinigten Königreich sind inzwischen 85 Schariagerichte tätig (85 Sharia courts in Greatbritain ) (Deutsch: 85 Schariagerichte in Großbritanien ), in dem gleichen Land, in dem islamische Organisationen das Gedenken an den Holocaust abschaffen wollen, und ein Minister darum bittet, das Rote Kreuz Logo zu ändern, weil es die Muslime beleidigen könnte. In Österreich vermeiden Geschichtslehrer, über den österreichischen Krieg gegen die islamischen Invasoren zu unterrichten. In Frankreich werden Lehrer angewiesen, Autoren zu vermeiden, die als beleidigend für Muslime angesehen werden könnten, einschließlich Voltaire. In Norwegen werden den Kindern islamische Lieder beigebracht wie „Allahu Akbar“ (Gott ist größer als alles Andere) und „Kleiner Muslim, betest du?“ In Belgien wäre ein Mann fast gestorben, nachdem er von Muslimen verprügelt worden war, weil er während des Fastenmonats Ramadan getrunken hatte. Juden fliehen in rekordverdächtigen Zahlen aus Frankreich auf der Flucht vor der schlimmsten Antisemitismuswelle seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Entstehung des Islam bedeutet auch den Aufstieg der Scharia (des islamischen Rechtssystems) in unsere Rechtssysteme. In Europa gibt es alles: Schariatestamente, Hypothekenscharia, Schariaschulen, Schariabanken, wie gesagt im Vereinigten Königreich gibt es sogar 85 Schariagerichte. Der Islam betrachtet die Scharia als über allen von Menschen gemachten Gesetzen stehend, einschließlich unseren Verfassungen. Wie Sie wissen, umfasst die Scharia alle Bereiche des Lebens, von der Religion, Hygiene und Nahrungsvorschriften, Bekleidungsvorschriften, über Vorschriften des familiären und sozialen Lebens, ausgehend von den Finanzen und der Politik, bis hin zu einer Einheit des Islam mit dem Staat. Schariarecht kennt das Recht der freien Meinungsäußerung und die Religionsfreiheit nicht. Laut Scharia ist es eine „Tugend“, Apostaten (Menschen, die sich vom Islam abwenden und sich anderen Religionen zuwenden (konvertieren)) zu töten, aber der Konsum von Alkohol ist ein Verbrechen. Die Einführung schariatischer Elemente in unserer Gesellschaft schafft ein System der gesetzlichen Apartheid. Die Scharia diskriminiert systematisch Gruppen von Menschen. Ich habe nie verstanden, warum die linksliberalen und liberalen Politiker dies alles ignorieren. Historisch waren sie diejenigen, die für die Rechte der Frauen, Homosexuellen, Nicht-Gläubigen und anderen kämpften. Alles Gruppen, die die Ersten wären, die einen hohen Preis zahlen müssten, wenn die islamischen Werte eine beherrschende Stellung einnehmen würden. Ihr Schweigen ist erschreckend. Jetzt kämpfe ich diesen Kampf. Ich kämpfe, um diese Gruppen zu schützen. Ich kämpfe gegen die Islamisierung unserer Gesellschaft und damit für den Schutz der Rechte der Frauen, der Homosexuellen, der Christen, der Juden, der Abtrünnigen, der Nicht-Gläubigen und der Ungläubigen: der Nicht-Muslime. Ich möchte diese Opfer vor der Scharia schützen. Und das sollten wir alle tun. Wenn wir das Problem ignorieren, wird es nicht verschwinden, wenn wir jetzt nicht handeln, wird die Scharia mehr und mehr umgesetzt werden, langsam, aber nach und nach. Das würde das Ende der Meinungsfreiheit und der Demokratie in Europa bedeuten. Dies ist es, was auf dem Spiel steht, nichts Geringeres als unsere Freiheit und Demokratie. Und bitte machen Sie keinen Fehler: Der Islam kommt auch nach Amerika. Im vergangenen Juli während einer Konferenz in Chicago, organisiert von der Hizb-ut-Tahrir (eine in Deutschland verbotene radikal-islamische palästinensische Organisation), die die Welt mittels der Scharia islamisieren möchte, versprach der amerikanische Imam Abdul Jaleel Adil zu kämpfen, „bis der Islam siegen wird, oder wir bei dem Versuch sterben werden“. Auf die Frage: „Wollen Sie die Verfassung der Vereinigten Staaten für die Scharia abschaffen?“ antwortete er: „Ja, die Verfassung würde der Vergangenheit angehören.“ Amerika steht vor einem „verdeckten Dschihad“, einem islamischen Versuch, „die Scharia Stück für Stück einzuführen“. Lassen Sie mich Ihnen ein paar Beispiele für die Islamisierung in den Vereinigten Staaten geben: Muslimische Taxifahrer am Flughafen Minneapolis haben es abgelehnt, mehr als 5.000 Passagiere zu befördern, weil sie Alkohol bei sich trugen. Muslimische Studenten fordern separate Wohnungen auf dem Campus. Muslimische Frauen fordern separate Stunden in Turnhallen und Schwimmbädern. Schulen verbieten Halloween- und Weihnachtsfeiern. In der Tat sind es die Schulen, die das Schweinefleisch aus ihren Cafeteriamenüs entfernen, um die muslimischen Schüler nicht zu beleidigen. Meine Damen und Herren, seien Sie sich bewusst, dass dies nur der Anfang ist. Wenn es so weitergeht, werden Sie die gleichen Probleme haben, mit denen wir heute in Europa konfrontiert sind. Es ist meine Meinung, dass der Islam eher eine Ideologie ist, als eine Religion. Um genau zu sein, der Islam ist eine politische, totalitäre Ideologie mit weltweiten Ambitionen, genau so wie der Kommunismus und Faschismus, weil der Islam genau wie diese Ideologien nicht die Absicht hat, sich in unserer Gesellschaft zu assimilieren (integrieren), sondern er will dominieren und uns alle unterdrücken. Im Islam gibt es keinen Platz für irgendetwas anderes als den Islam. Ich denke, der große Winston Churchill hatte in vollem Umfang Recht, als er in seinem Buch „Der Zweite Weltkrieg“, Adolf Hitlers „Mein Kampf“ als den neuen Koran des Glaubens und des Krieges bezeichnete. Aber, meine Damen und Herren, der Islam ist nicht das einzige Problem. Es gibt ein zweites Problem, ein Problem, das man kulturellen Relativismus nennt. Unsere gesamte westliche Elite, ob es sich um Politiker, Journalisten oder Richter handelt, sind vom Weg abgekommen. Ihr Realitätssinn ist verschwunden. Diese kulturellen Relativisten glauben, dass alle Kulturen gleichwertig sind. Sie glauben, (aus Unwissenheit) dass die islamische Kultur unserer Kultur entspricht, die auf dem Christentum, Judentum und dem Humanismus beruht. Unsere Kultur bekennt sich zur Freiheit, den Menschenrechten und zur Gleichstellung von Männern und Frauen und nicht zu Gewalt und Hass. Den kulturellen Relativisten sage ich mit Stolz: Unsere westliche Kultur ist weit besser als die islamische Kultur. Und wir sollten stolz darauf sein und sie verteidigen. Anders als die meisten Länder, in denen die islamische Kultur dominant ist, haben wir einen Rechtsstaat, eine Demokratie, ein funktionierendes Parlament, Meinungsfreiheit und eine Verfassung, die uns gegen die Regierung schützt. Es ist klar, dass nicht jeder die Gefahr erkennt. Ich zitiere einen prominenten Amerikaner, der vor kurzem einen Nobelpreis gewonnen hat: „Im Laufe der Geschichte hat der Islam durch Worte und Taten die Möglichkeiten der religiösen Toleranz nachgewiesen“, und „Der Islam ist nicht Teil des Problems bei der Bekämpfung des gewalttätigen Extremismus, er spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung des Friedens“ und „Wir feiern eine große Religion und ihr Engagement für Gerechtigkeit und Fortschritt“. Ende des Zitats. Ich bin mit dieser Einschätzung nicht einverstanden. Der Islam hat nichts gemeinsam mit Toleranz, Frieden und Gerechtigkeit! Präsident Obama feierte auch die Tatsache, dass er, als der erste muslimische Amerikaner in den Kongress gewählt wurde, den Eid auf den gleichen Koran schwor, den einer der Gründerväter Amerikas, Thomas Jefferson (Thomas Jefferson war der dritte amerikanische Präsident von 1801 bis 1809), in seiner persönlichen Bibliothek aufbewahrt hatte. Es ist interessant zu wissen, dass es Thomas Jefferson im Jahre 1801 war, der einen Krieg gegen die islamischen „Barbaresken“ Staaten (Berber) in Nordafrika führte, um die Plünderung von Schiffen und die Versklavung von mehr als einer Million Christen zu stoppen. (siehe: Islamische Kolonisation ) Die Botschafter dieser muslimischen Nationen sagten zu Thomas Jefferson und John Adams (der zweite Präsident der Vereinigten Staaten, 1997 - 1801), dass die Rechtfertigung für die Abschlachtung und Versklavung von Ungläubigen, im Koran zu finden sei (siehe: Sklaven im Koran und das Video: Sklaverei im Islam ). Nun frage ich Sie, liebe Freunde, könnte es nicht sein, dass Thomas Jefferson eine Kopie des Korans aufbewahrte, weil er den Islam nicht bewunderte, sondern weil er die rücksichtslose Art seiner Feinde verstehen wollte? Meine Damen und Herren, ich glaube an die Demokratie, ich glaube an das amerikanische Volk und an die Entscheidungen, die es trifft, und in der Regel, als ein Politiker aus Holland, würde ich niemals Ihren Präsident kritisieren. Aber diese Äußerungen von Präsident Obama, betreffen nicht nur Amerika, sondern auch Europa. Ich fürchte, dass Präsident Obamas Äußerungen ein Wendepunkt in der Geschichte sein könnten. Ich befürchte, dass schwerwiegende geopolitische Veränderungen drohen, Veränderungen, die unsere Außenpolitik, unsere Sicht auf die freie Meinungsäußerung verändern werden, Änderungen, die den Westen, unsere Art zu Leben zum Schlechteren und nicht zum Besseren verändern werden. In der Tat passiert es bereits jetzt. Vor kurzem haben die Vereinigten Staaten gemeinsam mit Ägypten eine Resolution im UN-Menschenrechtsrat unterstützt, gegen die freie Meinungsäußerung. Sie wissen, dass der Rat an sich schon eine Beleidigung für Menschenrechte darstellt, da ihm die schlimmsten Menschenrechtsverletzer der Welt wie Kuba, Saudi-Arabien und Pakistan angehören. Die Obama-Administration und Europa unterstützten eine Resolution, Ausnahmen auf freie Meinungsäußerung zu machen gegenüber negativen religiösen Stereotypen. Diese „Befriedung“ der unfreien arabischen Welt ist der Anfang vom Ende. Eine Aushöhlung der freien Meinungsäußerung und des eigenen Ersten Verfassungszusatzes. Diese UN-Resolution ist eine absolute Schande. Wie Professor Jonathan Turley von der George Washington University gestern zu Recht in der Zeitung „USA Today“ sagte, ich zitiere: „Die Kritik der Religion ist das Maß für die Gewährleistung der freien Rede, die wortwörtliche heilige Institution einer Gesellschaft.“ Ende des Zitats. Dass die schwachen Führer meines eigenen Kontinents, Europa, eine so schreckliche Resolution unterstützen, ist keine Überraschung für mich. Aber es ist eine traurige Sache, dass zum ersten Mal in der Geschichte die amerikanische Regierung eine führende Rolle im Kampf gegen unser Recht auf freie Meinungsäußerung übernommen hat. Meine Damen und Herren, es gibt ein westliches Land, das gezwungen ist, gegen die Kräfte des Dschihad (des „Heiligen Krieges“) für die eigenen Werte zu kämpfen, seit dem ersten Tag seiner Existenz: Israel, der Kanarienvogel in der Kohlengrube. Lassen Sie mich ein paar Worte zu diesem wunderbaren Land sagen. Ich hatte das Privileg, in Israel leben zu dürfen. Jedoch in Europa, ist man als Israel-Unterstützer eine vom Aussterben bedrohte Art. Israel ist ein Leuchtturm in einer Gegend – dem Nahen Osten – der überall stockdunkel ist. Israel ist eine westliche Demokratie, während Syrien, Saudi-Arabien, Iran und Ägypten mittelalterliche Diktaturen sind. Im so genannten „Nahostkonflikt“ geht es überhaupt nicht um Landbesitz. Es ist ein Konflikt um Ideologien, eine Schlacht zwischen Islam und Freiheit. Es geht nicht um ein Stück Land in Gaza oder in Judäa und Samaria. Es geht um Dschihad (den „Heiligen Krieg“). Für den Islam ist ganz Israel besetztes Gebiet. Sie sehen auch Tel Aviv und Haifa als Siedlungen an. Ich bin sehr für eine Zwei-Staaten-Lösung. Ich meine, Churchills Zwei-Staaten-Lösung aus dem Jahr 1921, als Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Teil aufgeteilt wurde. Das arabische Palästina heißt heute Jordanien, und deshalb gibt es bereits einen palästinensischen Staat. Achtzig Prozent der Bevölkerung haben ihre Wurzeln auf der anderen Seite des Jordans. Es besteht kein Zweifel daran, Jordanien ist der Staat Palästina. Der Islam zwingt Israel zu bekämpfen, aber Israel kämpft nicht nur für sich allein. Israel kämpft für uns alle, für den gesamten Westen. Genau wie die tapferen amerikanischen Soldaten, die in Sizilien im Jahr 1943 landeten und im Jahre 1944 die Strände der Normandie in Frankreich stürmten, sind es die jungen israelischen Männer und Frauen, die für unsere Freiheit, unsere Zivilisation kämpfen. Meine Damen und Herren, Europa sollte Israel voll und ganz unterstützen, um das Heft in die Hand zu bekommen in seinem unerbittlichen Kampf gegen diejenigen, die es bedrohen, ob dies die Hisbollah im Libanon, die Hamas in Palästina oder die iranische Atommacht ist. Auch wegen seiner Geschichte hat Europa sicherlich die moralische Verpflichtung, einen weiteren Holocaust gegen das jüdische Volk um jeden Preis zu verhindern. Aber das Wichtigste von allem ist: Israel befindet sich im Kampf gegen den Dschihad, der gegen uns alle gerichtet ist. Also sollten wir alle Israel verteidigen. Wir sind alle Israel. Meine Damen und Herren, es gibt auch gute Nachrichten! Es könnte sein, dass Europa langsam erwacht. Immer mehr Menschen sind dem kulturellen Relativismus der Politiker (der Medien und Justiz), die die negativen Auswirkungen der Masseneinwanderung und die schleichende Islamisierung Europas ignorieren, satt. Während der Wahlen zum Europäischen Parlament im vergangenen Juni haben die schlimmsten kulturellen Relativisten, die Sozialisten, fast überall verloren: In den Niederlanden, in Belgien, in Deutschland, in Österreich, in Frankreich, in Spanien, in Italien und vielleicht am schwerten von allen im Vereinigten Königreich. Aber meine Partei, die „Partij voor de Vrijheid“ (Partei für die Freiheit), war die Siegerin bei den jüngsten Wahlen zum Europäischen Parlament. Gerade jetzt, in den Umfragen, sind wir sogar die Nummer 1. Wenn es morgen Parlamentswahlen in den Niederlanden gäbe, könnte ich, ob Sie es wollen oder nicht, sehr gut der nächste Ministerpräsident der Niederlande werden. Meine Damen und Herren, die Zeit wird knapp, wir müssen handeln. Wie ich bereits sagte, brauchen wir weniger Islam und mehr Freiheit. Wir müssen unser wichtigstes Recht, unser Recht auf freie Meinungsäußerung, schützen. Wir müssen unsere Freiheit schützen. Deshalb schlage ich die folgende Maßnahmen vor, Maßnahmen zur Erhaltung unserer Freiheit: 1. Wir müssen alle Formen des kulturellen Relativismus beenden. Zu diesem Zweck brauchen wir einen Zusatz zu unseren westlichen Verfassungen der besagt, dass unser kulturelles Fundament die jüdisch-christliche Kultur des Humanismus ist und nicht der Islam. 2. Wir müssen die Masseneinwanderung aus muslimischen Ländern aufhalten. Denn mehr Islam bedeutet weniger Freiheit. 3. Ich habe eine klare Botschaft an alle Muslime in unserer Gesellschaft: Wenn sie unsere Gesetze befolgen, unsere Werte und unsere Verfassung, dann sind sie herzlich willkommen zu bleiben und wir werden ihnen helfen, sich zu assimilieren (integrieren). Aber wenn sie die rote Linie überqueren und Gewaltverbrechen begehen oder die Umsetzung der Scharia fordern und anfangen, den Dschihad auszuüben, dann sind sie nicht mehr willkommen, dann werden wir sie, wenn möglich noch am selben Tag, ausweisen. 4. Wir müssen unsere Gesetze in Bezug auf die Meinungsfreiheit stärken. In Europa brauchen wir dringend eine Form des ersten amerikanischen Verfassungszusatzes. Und wir müssen den UN-Resolutionen widerstehen, die versuchen, unser Recht auf freie Meinungsäußerung zu schwächen, um die islamische Welt zu besänftigen. 5. Last but not least. Wir müssen mutige Führer wählen. Richtige Staats- und Regierungschefs. Wir genießen das Privileg, in einer Demokratie zu leben. Lassen Sie uns dieses Privileg nutzen und die schwachen Staats- und Regierungschefs durch Helden ersetzen. Wir brauchen weniger Neville Chamberlains (britischer konservativer Politiker) und mehr Winston Churchills! Kurz gesagt, meine Damen und Herren, meine wichtigste Botschaft des heutigen Tages ist, dass wir wieder anfangen müssen zu kämpfen. Keine Verteidigung, sondern Offensive. Wir müssen uns wehren und zeigen, dass Millionen von Menschen des Verlierens und Einlenkens, sowie des Beschwichtigens, überdrüssig und müde sind. Wir müssen deutlich machen, dass Millionen von freiheitsliebenden Menschen sagen: Genug ist genug. Meine Damen und Herren, ich überlasse es Ihnen: Ich werde niemals nachgeben oder aufgeben. Und wir sollten uns niemals weder ergeben, noch Kompromisse über die Freiheit eingehen, dem wichtigsten Recht, das wir in unseren freien, westlichen Gesellschaften noch haben. Wir müssen gewinnen, und ich bin zuversichtlich: Wir werden gewinnen! Vielen Dank. Übersetzung: LIZ, Die Grüne Pest.com Wilders Rede in Englisch: Atlasshrugs Quelle: Geert Wilders Rede an der Columbia Universität Weitere Reden von Geert Wilders findet man hier: Wir werden niemals kapitulieren It's over: Diese Regierung ist auf Grund gelaufen Michael Savage Interview mit Geert Wilders (Radio Interview, englisch) Geert Wilders Film: Fitna [couleur=#0000ff]Mehr zum Thema Islam[/couleur] [couleur=#0000ff]Videos zum Thema Islam[/couleur] --Last edited by yogi on 2009-10-25 10:23:58 -- | |||
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Freiheit für die Moscheen 25.10.2009: Der in Berlin lebende Schweizer Publizist Frank A. Meyer (Foto) erklärt in der Schweizer Zeitung „Blick“, warum der Streit um das Minarettverbot in der Schweiz am wahren Thema vorbeigeht. Das Problem ist der islamische Totalitarismus. Da der Islam eben nicht friedlich ist und daher die ganzen Friedensparolen („Islam ist Frieden“) ins Leere greifen und dass jeder, der den Islam kritisiert, Gefahr läuft, als vermeintlicher „Rassist“ mundtot gemacht zu werden. Im Magazin des Zürcher „Tages-Anzeigers“ formulierte es Daniel Binswanger so: „Die Minarett-Initiative lenkt ab von wirklichen Problemen.“ Das ist richtig. Und es ist zu beklagen: dass eine völlig unakzeptable Volksinitiative ein unwirkliches Problem zum Hauptthema der politischen Debatte macht. Doch warum ist das so? Es ist so, weil die wirklichen Probleme bisher nicht wirklich auf den Tisch kamen: Die Probleme, die der Islam für unsere demokratische und rechtsstaatliche, vor allem aber säkulare und offene Gesellschaft mit sich bringt. An der Kampagne gegen die Minarett-Initiative lässt sich das trefflich aufzeigen. Hier einige Beispiele: Die „Neue Zürcher Zeitung“ fordert „religiösen Frieden in religiöser Freiheit“. Wer möchte diesem wunderschönen Sinnspruch nicht zustimmen? Freilich stellt sich die Frage: Religiöser Frieden mit wem? Mit einer zutiefst unfriedlichen Religion, die selbst keine Religionsfreiheit kennt, die Menschen mit anderer Religion unterdrückt und verfolgt? Religiöser Frieden mit einer Religion, in deren Namen täglich Schreckenstaten begangen werden, ohne auf Widerrede oder Widerstand ihrer Religionsführer zu stossen? Findet irgendwo eine offene Diskussion über diese unfriedliche Religion statt? Nein. Denn wer immer sich offene Worte erlaubt, wird als Rassist verschrien. Die demokratischen Parteien und Hilfswerke laufen Sturm gegen die Minarett-Initiative. Aus ihren Kreisen ist zu vernehmen, das Volksbegehren sei „menschenverachtend und diskriminierend“. Falsch ist das nicht. Doch auch da stellt sich eine Frage: Haben diese Kreise je mit der gleichen Entschiedenheit die „menschenverachtende und diskriminierende“ Lehre von Koran und Scharia angeprangert? Findet eine offene Diskussion statt über die „menschenverachtenden und diskriminierenden“ Gebote des Islam? Über die Verachtung und Diskriminierung der Frau in praktisch allen islamisch beherrschten Weltgegenden, nicht zuletzt in den europäischen Parallelgesellschaften der islamischen Migration? Nein. Diese Diskussion wird unterdrückt: Wer immer sich gegen die Diskriminierung von Mädchen und Frauen durch muslimische Männer wendet, wird als intolerant diffamiert, als verstockter Spiesser ohne Verständnis für andere Kulturen. Gegen die Minarett-Initiative plädierte der „Tages-Anzeiger“ mit einem Beitrag aus der Feder von Scheich Ali Gomaa, Grossmufti von Ägypten. Der Text stand unter dem Titel: „Lasst Euch von dieser törichten Aktion nicht provozieren!“ Ja, es stimmt: Die Initiative der äusseren Rechten unseres Landes ist eine „törichte Aktion“, vulgär noch dazu. Doch der Religionsführer schrieb im „Tages-Anzeiger“ auch: „Wir sind der menschlichen Freiheit verpflichtet, innerhalb der Grenzen des islamischen Gesetzes.“ Das ist dann doch ein entlarvender Satz: Die Freiheit unserer offenen Gesellschaft findet ihre Grenzen an den zutiefst unfreien Gesetzen des Islam! Findet eine offene Diskussion statt über den islamischen Totalitarismus? Nein. Denn wer immer diese Weltreligion als theokratisch und despotisch kritisiert, wird der Inkompetenz bezichtigt. Nicht offene Diskussion, sondern systematische Vernebelung findet da statt: Der Islam, so heisst es allerorten, sei gut und friedvoll und differenziert und demokratiekompatibel und menschenfreundlich, und eigentlich gar nicht so viel anders als unsere christlichen Konfessionen. Alles, was uns an Allahs Welt freiheitsfeindlich und grausam erscheint, alles, was uns daran bedrohlich vorkommt, uns auch ganz konkret bedroht: all dies, so heisst es, sei von fundamentalistischen Minderheiten verantwortet, von finsteren moslemischen Extremisten, die Koran und Scharia falsch auslegten. Mit dem menschenfreundlichen Islam habe der islamische Fundamentalismus nichts zu tun: So lautet die bequeme, verlogene Formel der Anpasser, die nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Westeuropa Politik und Publizistik beherrschen. Doch in Wirklichkeit und Wahrheit entstammt das fundamentalistische Ungeheuer dem Schoss des Islam und lebt von den Dogmen dieser historisch verspäteten Religion, die weder durch eine Reformation noch durch eine Aufklärung je geläutert worden ist. Warum also widersetzen wir uns dieser religiösen Ideologie nicht entschlossen und kämpferisch? Wäre die Programmatik des Islam die Programmatik einer politischen Partei, diese Partei wäre bei uns (zu recht) verboten! Eine Weltreligion aber lässt sich nicht verbieten, eine Weltmacht wie der Islam schon gar nicht. Und auch die Muslime haben schliesslich ein Recht auf Religionsfreiheit. Selbst wenn ihre eigene Lehre die Religionsfreiheit nicht kennt, selbst wenn im islamischen Herrschaftsbereich keine christlichen Kirchen gebaut werden dürfen, sogar dann, wenn die Bibel in manchen islamischen Despotien verboten ist. Anmerkung: Am 21. August 2009 wurde ein koptischer Geistlicher in Ägypten zum Tode verurteilt, weil er die Bitte ausgesprochen hatte, einen christlichen Gebetssaal eröffnen zu dürfen. (siehe: Todesurteil für koptischen Geistlichen ) Ja, wir sind anders! Wir bieten Freiheit und Meinungsfreiheit an: jedem einzelnen von hunderttausenden islamischen Migranten, die aus ihren mittelalterlichen Gesellschaften zu uns kommen. Doch unsere Freiheit hat eine Bedingung: Es gibt sie nicht à la carte. Sie gilt als Ganzes. Und sie gilt für jeden, also auch für die Frauen und Töchter in islamischen Familien. Unsere Freiheit lässt Minarette zu. Das schon. Aber unsere Freiheit hat zu herrschen bis in die Moscheen hinein. Quelle: Freiheit für die Moscheen Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam | |||
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Intensivtäter in Berlin Alltägliche Gewalt - Die Polizei ist hilflos gegen Jugendbanden Hier ein Bericht über die Gewalt von Jugendbanden in Berlin, die vom ZDF (Zweites Deutsches Fernsehen) in der Sendereihe „Frontal 21“ am 28.06.2005 ausgestrahlt wurde. Auch wenn die Sendung bereits älteren Datums ist, so hat sie an Aktualität sicher nicht verloren, denn die Jugendgewalt beherrscht nach wie vor den Alltag in Berlin. Dieser Film zeigt das ganze Versagen der Berliner Politiker gegenüber der alltäglichen Gewalt auf den Straßen von Berlin, die vorwiegend von türkischen, arabischen und jugoslawischen Jugendlichen begangen wird. Opfer dieser Gewaltdelikte sind in erster Linie Deutsche. Leider habe ich den Film selber nicht gesehen und leider weiß ich auch nicht, ob es im Internet ein Video-Mitschnitt dieses Film gibt. Ich habe jedenfalls keinen gefunden. Aber auch der Text des Film ist sehr informativ. Hier nun der Text des Films. In deutschen Großstädten häufen sich die von Jugendlichen verübten Rohheits- und Gewaltdelikte. Die neuesten Kriminalstatistiken belegen: Unter den Tatverdächtigen gibt es besonders viele Ausländer, Migranten und Täter nichtdeutscher Herkunft. Sie haben oft keinen Schulabschluss und geringe Kenntnisse der deutschen Sprache. Er nennt sich Dragon, ist 16, stammt aus Jugoslawien. Mit zwölf wurde er kriminell, fing an mit Überfällen und dem so genannten „Abziehen“, also dem Ausrauben anderer Jugendlicher. „In so einer Gang zu sein, ist einfach cool“, erzählt er uns. Dragon weiter: „Ich habe immer mit Kumpels 'rumgehangen. Und wenn wir dann kleinere Jungs gesehen haben, wollten wir die unbedingt anmachen. Dann haben wir die ab und zu mal verprügelt. Das hat uns Spaß gemacht, am Anfang. Dann haben wir immer mehr Sachen geklaut von denen. Danach haben wir die bedroht und es wurde immer mehr. Manche haben auch Handys abgezogen, Jacken und so was.“ Wir fragen nach: „Haben die sich nicht gewehrt?“ Dragon antwortet: „Nicht immer. Wir haben uns eigentlich immer die Opfer ausgesucht, die eigentlich keine Chance gegen uns hatten.“ Die Täter sind stolz auf ihre Straftaten, filmen sie mit dem Handy. Entsprechende Aufnahmen wurden Frontal21 zugespielt. Waffe an den Bauch gehalten Martin, 15 Jahre alt, ist „abgezogen“ worden. Auf seinem Weg nach Hause bedrängen ihn acht oder zehn Jugendliche, es sind Türken und Araber. Sie wollen sein Handy. Erst gehen sie mit Elektroschockern auf ihn los. Dann fürchtet er um sein Leben. Martin erzählt: „Da hat sich dann ein Typ aus der Gruppe gelöst, hat dann 'ne Waffe gezogen und mir an den Bauch gehalten. Und dann wurde es schon richtig ernst.“ Wir wollen wissen: „Was heißt das?“ Er berichtet weiter: „Der hat mich dann weiter gedrängt, mein Handy rauszuholen. Hab' ich dann sofort gegeben. Dann habe ich noch eine Klatsche ins Gesicht kassiert, obwohl ich das Handy schon gegeben hab'.“ Komplizierte Ermittlungen Martin erstattet Anzeige. Die Polizei glaubt, einige der Täter zu kennen. Doch die Ermittlungen sind wie immer in solchen Fällen kompliziert und zeitaufwändig, zum Vorteil der Täter. Das Opfer dagegen muss mit der Angst vor dem nächsten Überfall leben. Martin berichtet weiter: „Man traut sich schon nicht, abends mal allein mit dem Bus zu fahren. Man hat Schiss, dass sie an der nächsten Bushaltestelle lauern, oder dass sie irgendwo in den Bus einsteigen, und dann gemeinsam mit dir aussteigen und dann wieder was abziehen wollen.“ Alltagsrisiko Überfall Über 300 Intensivtäter hat die Staatsanwaltschaft erfasst, der Migrantenanteil liegt bei circa 80 Prozent, vor allem Türken, Araber, Jugoslawen. In manchen Stadtteilen gehört es für die Kinder zum Alltagsrisiko, auf dem Schulweg überfallen zu werden, beklagt der zuständige Berliner Oberstaatsanwalt Roman Reusch: „Sie werden hemmungslos und völlig rücksichtslos überfallen. Wenn junge Mädchen unter den Opfern sind, dann haben die auch immer mit sexuellen Übergriffen zu rechnen. Betatschen ist völlig normal. Wenn man Mädchen in die Finger bekommt, dann macht man das eben. Sie bewegen sich in dieser Stadt wie in einem Selbstbedienungsladen. Und so fühlen sie sich. Ich bin der King - ich kann zugreifen.“ Bis fast an die Decke stapeln sich die Akten der so genannten Intensivtäter. Dabei werden die meisten Fälle nicht aktenkundig, denn viele Opfer verzichten auf eine Anzeige. Das sei doch sinnlos, sagen sie. Und Polizisten geben ihnen noch recht. Die Justiz versage, behandele kriminelle Jugendliche mit Verständnis und Milde, fasst ein Ermittlungsbeamter zusammen. Aus Angst vor Ärger mit den Vorgesetzten will er unerkannt bleiben: „Ich habe es oft erlebt: Die saßen während des Prozesses mit einstudierten Mienen da. Dann gehen die aus den Gerichtssälen raus und lachen vor dem Gericht ab. Und es kam sogar vor, dass solche Jugendliche noch am selben Tag wieder eine Straftat begangen haben, obwohl sie doch gerade erst auf der Anklagebank saßen und einen ganz betretenen Eindruck gemacht hatten, um von dem Richter eine milde Strafe abzufassen.“ Die Jugendgruppengewalt in Berlin ist gestiegen Fast immer im Dunkeln bleibt die Gewalt im eigenen Milieu, vor allem gegen Frauen. „Den Tätern bereitet es Freude“, sagt der Staatsanwalt, „ihre Opfer zu demütigen“. Die Zahlen sind erschreckend. Besonders in der Hauptstadt. 2004 in Berlin: über 8.000 Fälle von Jugendgruppengewalt, 7,5 Prozent mehr. Und über 50 Prozent der Tatverdächtigen sind Ausländer oder nicht-deutscher Herkunft. Höhere innerfamiliäre Gewalt Dagegen warnt der Kriminologe Prof. Christian Pfeiffer vor dem Vorurteil steigender Ausländerkriminalität: sie sinke vielmehr. Allerdings stellt er klar: „Auch nach unseren Daten sind junge Türken, junge Jugoslawen, männliche junge Aussiedler häufiger Straftäter als einheimische Deutsche. Und wenn wir da nach Gründen suchen, dann ist das die höhere innerfamiliäre Gewalt, aber auch die starke Benachteiligung im Bildungssystem.“ Ohne Schulabschluss, ohne intakte Familie und ohne Perspektiven: So wuchs auch Serkan auf, 18 Jahre, verurteilt zu zwei Jahren Jugendstrafe ohne Bewährung. Nach der Untersuchungshaft hat er jetzt einen Betreuungsplatz bekommen, hofft, dass ihm die restlichen 13 Monate erlassen werden. Auch er begann seine kriminelle Laufbahn schon als Kind, „abziehen“ gehörte dazu. Da ist viel Geld Serkan erzählt, wie ein Überfall abgelaufen ist: „Auf unsere Art, einfach so: bisschen geschlagen. Abziehen ist einfach nur ein Raub, aber wir hatten auch Raub mit schwerer Körperverletzung und so.“ Treffpunkt Kurt-Schumacher-Platz, Berlin-Wedding: Hier verabredeten sie ihre Diebeszüge. Serkan, der Anführer der „Kutschi-Boys“, erklärt das Motiv für einen Raubzug: „Dieses Hotel ist gut. Lass' mal reingehen. Da ist viel Geld. Dann sind wir in die Zimmer reingegangen, einer hat die Uhren genommen, einer hat den Schmuck genommen. Oder zum Beispiel ein Einbruch: Wir gehen in eine Autovermietung, nehmen uns die Papiere, klauen die Autos.“ Verlassen von der Politik Vor der Polizei haben Serkan und seine Freunde keine Angst. Und die Polizisten ihrerseits sehen sich selbst auf verlorenem Posten, von der Politik im Stich gelassen. Der Ermittlungsbeamte sagt dazu: „Es gibt schon einige Kollegen, die haben resigniert. Für andere ist es teilweise so schlimm, dass sie sich in der Tat schon in therapeutische Behandlung begeben haben, irgendwelche Beruhigungstabletten während des Dienstes essen oder sich auch teilweise für längere Zeit krank schreiben lassen, weil die das, was da passiert, mit ihrem Rechtsempfinden und mit ihrem Berufsethos schon gar nicht mehr in Einklang bringen können.“ Straftaten aus Langeweile Und auch die Justiz kann nicht abschrecken. „Solche Mitbewohner verachten unsere Institutionen“, sagt Oberstaatsanwalt Reusch, und erklärt weiter: „Unser am Erziehungsgedanken orientiertes Jugend-Strafrecht kann natürlich nur da erzieherisch ansetzen, wo Leute auch Einsicht haben, sich fehlsam verhalten zu haben. Und das haben die wohl nicht. Nach meinem Eindruck liegt das daran, dass in den Wohnquartieren, in denen sie groß werden, mittlerweile ein soziales Umfeld entstanden ist, in dem ein völlig gesetzloses Lebenskonzept Normalität ist, in dem Schule, Ausbildung, Arbeit keine Rollen mehr spielen. Sie leben in den Tag hinein, füllen die Langeweile mit Straftaten.“ Die Politik ist alarmiert. Schärfere Gesetze will der Berliner Innensenator (Ehrhart Körting) nicht. Aber auch Ehrhart Körting (SPD) hält die Justiz bislang für zu nachsichtig: „Ich glaube nicht, dass wir jetzt in erster Linie über neue gesetzgeberische Akzente nachdenken müssen. Wir müssen das, was wir gesetzgeberisch haben, besser ausnutzen und ich meine auch, etwas konsequenter ausnutzen, als das in früheren Jahren der Fall war.“ Ausnahme Dragon Darauf warten die Polizisten seit Jahren. So schlagen andere Innenminister schärfere Töne an. Wenn also möglich: Ausweisung. Der bayerische Innenminister Günther Beckstein (CSU) sagt dazu: „Wenn jemand aus dem Ausland nach Deutschland kommt, dann muss er wissen, er hat sich an unsere Rechtsordnung und an unsere Ordnung zu halten. Und wer in schwerer Weise dagegen verstößt, der muss eben wissen, dass er hier keinen Platz hat.“ Dragon kann das egal sein. Er versichert, seine kriminelle Karriere sei beendet. Aber Dragon ist eher die Ausnahme. Quelle: Alltägliche Gewalt Um sich einen Überblick über die Jugendkriminalität in Köln und Berlin zu verschaffen (in Köln sind die Zustände teilweise ähnlich wie in Berlin), hier ein Video der Drehscheibe vom 15.02.2007: Jugendkriminalität in der Hauptstadt Weitere Videos über die Gewalt von Migranten findet man HIER . Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam --Last edited by yogi on 2009-10-30 12:51:05 -- | |||
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Schicksalsfrage Einwanderung Was sind die Folgen der muslimischen Masseneinwanderung in Europa? Thilo Sarrazins Klartext als eine letzte Warnung - Von Claudia Hansen aus der Zeitschrift Gegengift Vielleicht ist es schon zu spät, vielleicht lassen sich der Prozess der Überlagerung durch Zuwanderer und die schleichende Islamisierung noch stoppen. Mit seiner Aussage, dass 70 Prozent der Türken und 90 Prozent der Araber in Berlin weder integrationswillig noch -fähig seien, hat Thilo Sarrazin wütende Reaktionen der linksliberalen Meinungssoldaten ausgelöst, aber ebenso eine Welle der Zustimmung aus der Bevölkerung erhalten. Die Beschwichtigungsformeln der Gutmenschen und Multi-Kulti-Apostel können die Bürger nicht mehr ruhigstellen, die zunehmend sehen, wohin das Experiment der Masseneinwanderung führt. Die Zuwanderung und schnelle Vermehrung nicht integrierbarer Muslime wird nur noch von einer Minderheit von verblendeten Intellektuellen als „Bereicherung“ gesehen. In der (Ur-)bevölkerung wächst die Furcht, verdrängt und überlagert zu werden und in einer künftigen Multi-Minoritäten-(Minderheiten)-Gesellschaft nicht mehr das eigene Schicksal bestimmen zu können, vom demokratischen Subjekt zum Objekt zu werden. Das hat nichts mit Xenophobie (Fremdenfeindlichkeit) zu tun, sondern entspricht einem berechtigten Überlebenstrieb und dem Wunsch, die freiheitlich-demokratische Ordnung zu erhalten, auf die in Sonntagsreden so gepocht wird. Thilo Sarrazin hat diesen Sonntagsreden in gewohnt knorrig-offener Art ein paar ehrliche Worte hinzugefügt. Etwa sein Bekenntnis: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue Kopftuchmädchen produziert.“ Ein Volltreffer zwischen die Hörner der Gutmenschen! Kurz nach Erscheinen des Interviews im Heft „Berlin auf der Couch“ von Lettre International bellten sie wie getroffene Hunde. Die rot-rot-grünen Empörungsbeauftragten redeten sich in Rage. Er sei ein geistiger Brandtstifter, meinte eine Linkspolitikerin; die Staatsanwaltschaft prüfte den Anfangsverdacht auf Volksverhetzung. Die Deutsche Bundesbank, der Sarrazin seit einem halben Jahr als Vorstand angehört, distanzierte sich „entschieden“ von den Aussagen des ehemaligen Berliner SPD-Finanzsenators. Bundesbankchef Axel Weber wütete gegen Sarrazin und forderte dessen Rücktritt. (Treffend schrieb der Ex-BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel dazu in einem Offenen Brief: „Das Verhalten des von mir bisher sehr geschätzten Präsidenten der Bundesbank gehört für mich nicht nur zu den peinlichsten Beispielen opportunistischen Verhaltens eines Spitzenbeamten gegenüber der Politik, es ist auch ein schlechtes Omen für die künftige Unabhängigkeit dieser Institution.“) Aus vollen Eimern schütteten die linken Medien ihre üblichen Schmutzvokabeln („Rassismus“ etc.) über den Bundesbanker Sarrazin; der durchgedrehte Zentralratsgeneralsekretär Kramer (vom Zentralrat der Juden in Deutschland) meinte gar, Sarrazin mache „Goebbels, Göring und Hitler Ehre“ (Hitler allein reichte wohl nicht mehr.). In einigen bürgerlichen Zeitungen erschienen jedoch auch Kommentare, die Sarrazin verteidigten. Volker Zastrow schrieb in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über den „Schleim“ der Political Correctness, der jegliche offene Debatte verhindere. Der Chefredakteur des Rheinischen Merkur Michael Rutz schrieb kurz und knapp, dass Sarrazin einfach nur ausspreche, was jeder wüsste, doch keiner sich zu sagen traue. Dafür wird Sarrazin geprügelt, weil er sich in Deutschland anno 2009 „außerhalb des Korridors“ (FAZ-Herausgeber Berthold Kohler) der erlaubten Meinungen stellte und die Dogmen des gescheiterten Multikulturalismus anzweifelte. „Weil er so unvorsichtig war, auf die unleugbar vorhandene Integrationsscheu gewisser türkischer und arabischer Milieus in Berlin hinzuweisen“, schrieb Peter Sloterdijk im Cicero über Sarrazin, „ging die ganze Szene der deutschen Berufsempörten auf die Barrikaden, um ihm zu signalisieren: Solche Deutlichkeiten sind unerwünscht.“ Sloterdijk nennt die deutsche Meinungsszene und die „Meinungsbesitzer“ einen „Käfig voller Feiglinge“. Doch mit Kopf-in-den-Sand-Stecken können wir den Herausforderungen durch die Masseneinwanderung nicht begegnen. Die falsche Toleranz, die in Wahrheit eher Feigheit vor der Wahrheit ist und als Schwäche erkannt wird, trägt dazu bei, dass sich muslimische Ghettos und Gegengesellschaften ausbreiten und verfestigen. Bis auch in Berlin tausende Autos brennen, wie in den Pariser Vorstädten? (In Brüssel wurden allein in diesem Jahr 5 Menschen durch afrikanischen Bandenterror erstochen.) Jeder weiß um die hohe Arbeitslosigkeit der Nicht-EU-Ausländer (doppelt so hoch wie unter Deutschen), das Schulversagen (bis zu 70 Prozent der Türken haben keine abgeschlossene Ausbildung) und die hohe Gewaltkriminalität unter diesen Einwanderern. In den sieben Jahren, in denen es Sarrazin gelang, das quasi-bankrotte Berlin so weit zu sanieren, dass der Landeshaushalt erstmals einen kleinen Überschuss auswies, hat der preußische Sozialdemokrat ins schwarze Herz der Hauptstadt geblickt. Sarrazin kennt die (türkisch-arabisch-islamisch geprägten) Berliner Problemviertel und sieht den längerfristigen Trend: Es gibt einen rapiden Bevölkerungsaustausch, einen Exodus (eine Auswanderung) von Leistungsträgern und eine Einwanderung und Vermehrung einer neuen, staatlich alimentierten Unterschicht [1]. Sarrazins Zahl stimmt: 40 Prozent der Geburten finden in dieser Unterschicht statt, bis die türkischen und arabischen Milieus die Schulzimmer und die Straßen beherrschen. [1]Anmerkung: 2008 kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 682.000 Einwanderer nach Deutschland. Dagegen wurden 738.000 Fortzüge aus Deutschland registriert. Danach haben 2008 mehr Menschen Deutschland verlassen als zugewandert sind. „Zum ersten Mal seit Kriegsende sind wir ein Auswanderungsland“, sagte der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU). Bei der wichtigen Frage, wer kommt und wer geht, schneidet Deutschland laut Laschet miserabel ab: „Unsere Zuwanderer haben meist eine geringe Bildung, unsere Auswanderer dagegen sind hoch qualifiziert.“ (Quelle: Deutschland ist ein Auswanderungsland ) Wir holen uns also vorwiegend ungebildete Menschen ins Land, Menschen, die weder eine Schul- noch eine Berufsausbildung haben und die wegen ihrer fehlenden Qualifikation nicht in den Arbeitsprozess integriert werden können. Dagegen wandern beruflich hoch qualifizierte Menschen, die immer fleißig in die Sozialkassen eingezahlt haben, aus Deutschland aus. Es wandern also die pflichtbewussten Steuerzahler aus und es wandern Migranten ein, die teilweise bis an ihr Lebensende auf staatliche Sozialleistungen angewiesen sind und die zusätzlich durch den Familiennachzug noch Vater, Mutter, Onkel, Tanten und andere Verwandte nach Deutschland holen, die niemals in die deutschen Sozialkassen eingezahlt haben, aber staatliche Transferleistungen (Sozialhilfe, Rente, Wohngeld, Krankenkassenbeiträge, Kindergeld, usw.) erhalten. Die Milliarden, die wir in die Sozialleistungen investieren, fehlen u.a. am Ende beim Straßen- und Brückenbau, bei der Errichtung von Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Sportanlagen, Schwimmbädern, Universitäten, Polizeidienststellen und anderen öffentlichen Einrichtungen. Polizisten berichten von der erschreckenden Gewaltbereitschaft und Respektlosigkeit gegenüber dem deutschen Staat. „Wenn die Polizei von Auseinandersetzungen in bestimmten Gegenden hört, sammelt sie zunächst Kräfte, weil ein einzelner Wagen dort nicht hinfahren kann“, erzählt die Jugendrichterin Kirsten Heisig in der FAS (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung). „Da sind innerhalb von fünf Minuten zwanzig, dreißig, vierzig Jugendliche mit Migrationshintergrund, und alles wendet sich gegen die Polizei.“ Soweit sind wir: Dem Staat entgleitet das Gewaltmonopol, manche Teile der Hauptstadt und auch anderer Großstädte etwa im Ruhrgebiet entwickeln sich zu rechtsfreien Räumen. In diesen bilden sich neue, islamische Autoritäten, wie in den französischen Banlieus (in den französischen Vorstädten), wo während der Rassenunruhen 2005/2006 plötzlich weiß gewandete (muslimische) „Brüder“ auftauchten und auf die „Allahu Akbar“ (Allah ist der Größte) schreienden Jugendlichen einwirkten. Diese neuen religiösen Autoritäten kommen aus den überall gebauten Moscheen. Sie sind die Vorboten der schleichenden Islamisierung. Rückblickend wird Europa die Geschichte der unkontrollierten Masseneinwanderung als verhängnisvollen Beginn der kulturellen Selbstaufgabe erkennen, wie das der amerikanische Journalist Christopher Caldwell (Financial Times, Weekly Standard) in seinem neuen Buch „Reflections on the Revolution in Europe“ (Betrachtungen über die Revolution in Europa) schreibt. Noch nie in der neueren Geschichte gab es einen so rasanten Prozess der Umvolkung, des Einströmens von kulturfremden und nicht assimilierbaren (nicht anpassungswilligen, nicht anpassungsfähigen) Menschen in den alten Kontinent. Europa, so schreibt Caldwell, war einfach blind für die langfristigen Konsequenzen, als es nach dem Zweiten Weltkrieg Millionen von Fremden hereinließ. Zunächst wurden diese von der Industrie als billige Arbeitskräfte gebraucht, doch sie blieben nicht als „Gastarbeiter“ nur für ein paar Jahre, sondern setzten sich fest. Die eigentliche Masseneinwanderung fand dann nicht über die Anwerbung von Arbeitskräften, sondern nach dem Anwerbestopp in den siebziger Jahren über den Familiennachzug bis heute statt. Und sie ging und geht direkt in die Sozialsysteme. Von 1971 bis 2000 stieg die Zahl der eingewanderten Ausländer von 4,5 auf 7,5 Millionen. Die Zahl der Erwerbstätigen aus dieser Gruppe stagnierte jedoch laut Statistischem Bundesamt bei zwei Millionen. Die meisten der seit 1971 dazugekommenen rund drei Millionen Ausländer sind also nicht erwerbstätig, nicht produktiv, sondern leben von staatlichen Transfers! (von staatlichen Sozialleistungen) Damit beanspruchen die Immigranten die Sozialsysteme mehr, als dass sie zu ihrer Finanzierung beitragen, rechnet Caldwell vor. Die oft gehörte Behauptung stimmt nicht, dass wir wegen des demographischen Wandels (wegen der geringen Geburtenzahlen der einheimischen Europäer) junge Einwanderer bräuchten, um die Sozialsysteme zu retten. (siehe: Ist Europa bald muslimisch? ) Im Gegenteil: Die bisherige Einwanderung hat die Sozialsysteme geschwächt. Rechnet man zu den Milliarden für die Arbeitslosen- und Sozialhilfeunterstützung noch die Extra-Kosten für das von den Einwanderern erfolglos in Anspruch genommene Bildungssystem, für mehr benötigte Lehrer, Sozialarbeiter, Polizisten und Gefängnismitarbeiter, und bedenkt man die immateriellen psychologischen Kosten, die Verunsicherung und die Fremdheitsgefühle der einheimischen Bevölkerung, so erscheint die Einwanderung als katastrophale Fehlentwicklung, die Europa wirtschaftlich und kulturell schwer belastet und seine Identität gefährden. Wie es heißt, denkt Sarrazin darüber nach, ein Buch zu schreiben. Die letzte Warnung? Sie könnte die Bevölkerung aufrütteln. Die Stimmung in der Bevölkerung trifft wohl sein an Türken und Araber gerichteter Satz: „Meine Vorstellung wäre: generell kein Zuzug mehr, außer für Hochqualifizierte, und perspektivisch keine Transferzahlungen mehr für Einwanderer.[2]“ Die Immigration durch die Familienzusammenführung, durch immer neue türkische „Importbräute“, könnte dadurch gestoppt werden. Schwieriger wäre es, die demographische Dynamik umzukehren. Die hiesigen Türken und Araber haben eine doppelt bis dreifach so hohe Geburtenrate wie die Deutschen, die (bei den Deutschen) trotz der Krippenoffensive bei 1,2 Kindern je Frau liegen. Es hat fast den Anschein, dass dieses von Schuldkomplexen geplagte Volk den Lebenswillen verloren hat. [2]Anmerkung: Man schaue sich einmal an, wie die Einwanderungsgesetze in Australien aussehen. Australien hat strenge Arbeits- und Aufenthaltsbestimmungen. Wer dauerhaft im Land leben und arbeiten möchte, muss u. a. seine sprachlichen und beruflichen Qualitäten unter Beweis stellen. Den Sprachtest muss er bereits in seinem Heimatland absolvieren. Besteht er ihn nicht, darf er nicht nach Australien einwandern. Nur wer einen qualifizierten Beruf nachweisen kann, der in Australien gefragt ist, darf dort einwandern. Erreicht er in dem Einwanderungstest die benötigten 120 Punkte nicht, darf er ebenfalls nicht nach Australien einwandern. In den ersten zwei Jahren erhält er in Australien keinerlei finanzielle staatliche Unterstützung. (siehe: Die Einwanderungsgesetze in Australien ) Diese Schwäche nutzen andere aus. In Sarrazins Klartext: „Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.“ Dieser Satz ließ die Gutmenschen aufheulen, aber er stimmt. Seltsamerweise war der Protest der Gutmenschen nicht zu hören, als vor einigen Jahren der türkische SPD-Politiker Vural Öger (Reisebüro „Öger Tours“) offenherzig plauderte: „Was Sultan Süleyman nicht geschafft hat (die Einnahme Wiens am 27. September 1529 und die Eroberung Europas), das schaffen wir heute mit unseren gebärfreudigen türkischen Frauen.“ Auch von muslimischen Predigern und Politiker (etwa vom verstorbenen Jassir Arafat, wie Caldwell erinnert, dessen Palästinenser sich explosionsartig vermehrten) wird die „Geheimwaffe“ Gebärmutter strategisch-langfristig gesehen. Vor fünfzig Jahren gab es kaum Muslime in Westeuropa, heute sind es schon 17 bis 20 Millionen [3]. Wenn die Einwanderung und Vermehrung als exponentieller Prozess weitergehen, ist absehbar, dass die düstere Prophezeiung des Princeton-Professor und Orientkenners Bernard Lewis in Erfüllung geht: „Gegen Ende des einundzwanzigsten Jahrhunderts wird Europa Teil des islamischen Machtbereichs sein.“ Es bleibt nicht mehr viel Zeit, dass wir aufwachen und uns dieser Herausforderung stellen. [3]Ich halte die oben angegebnen Zahlen für falsch. Wie die Tageschau bereits am 04.05.2007 meldete, leben allein in Deutschland 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Davon dürfte der Großteil (über 90 Prozent) Muslime sein. Von diesen 15,3 Millionen Menschen sind jedoch nur 7,3 Millionen Ausländer, weil die anderen acht Millionen mittlerweile eingebürgert wurden. So biegt man sich gerne die Statistik zurecht, um die Öffentlichkeit mit falschen Zahlen zu täuschen. Quellen: Schicksalsfrage Einwanderung Das ganze Sarrazin-Interview Olaf Henkel brandmarkt Bundesbank als kindisch Zentralrat der Juden (Stephan Kramer) vergleicht Sarrazin mit Hitler Deutschland ist ein Auswanderungsland Ist Europa bald muslimisch? Tagesschau: 15 Millionen Migranten leben in Deutschland Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam --Last edited by yogi on 2009-11-01 10:58:32 -- | |||
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Ein Ehrenmord ist keine Beziehungstat Wer hätte das gedacht? In der „taz“ (Tageszeitung) kann man doch etwas lernen. Jedenfalls wenn man rot-grüner Standard-taz-Leser ist, und wenn man online geht. Denn unter den Online-Kommentaren finden sich durchaus zutreffende, weiterführende Dinge. Zum Beispiel zum Thema Ehrenmord. Und das just zu der Zeit, zu der die Print-taz am liebsten nur noch über Marwa schreiben würde. (Marwa El-Sherbini wurde am 1. Juli 2009 in Dresden von dem Russlansdeutschen Alex W. aus offensichtlich islam- und ausländerfeindlichen Motivation erstochen.) Ach so, dies steht natürlich nicht in der taz: Zur gleichen Zeit wie der Marwa-Prozess finden auch zwei Ehrenmord-Prozesse statt. Einer in Hagen , einer in Kleve . In Kleve geht es um Gülsüm. Gülsüm aus Rees in der Nähe von Kleve musste den bisherigen Erkenntnissen zufolge sterben, weil sie „die Familienehre beschmutzt“ habe. Sie sollte gegen ihren Willen verheiratet werden. Doch dann erfuhr die Familie, dass sie keine Jungfrau mehr war und schon einmal abgetrieben hatte. Deshalb befahl ihr Vater am 2. März 2009 ihren Tod. Gülsüms Bruder Davut und ein Freund lockten sie auf einen Feldweg. Davut legte seiner Schwester ein Seil um den Hals und zog zu. Als sie bewusstlos zu Boden sackte, nahm er fünf dicke Äste und schlug wie im Wahn auf seine Schwester ein. Der Gerichtsmediziner protokollierte, dass der Schädel komplett zertrümmert war. Gülsüm schluckte im Todeskampf Unmengen an Blut. Kiefer und Zähne waren rausgebrochen, die Augenhöhlen zerstört, das Gehirn gequetscht. Als die Polizei die Leiche fand, lag sie in einer 1,5 Meter großen Blutlache, versteckt unter Ästen und Laub. (siehe: Ehrenmord ) Komisch, kein Mensch, jedenfalls kein Journalist nimmt von dem Prozess in Kleve Notiz. Dabei wurde Gülsüm nur aus einem Grund ermordet: Sie war Muslimin, Muslimin, die in Deutschland wie eine Deutsche leben wollte. Das geht natürlich nicht. Drum hat ihr eigener Drillingsbruder Davut ihr das Gesicht zu Brei geschlagen und dann vom Sozialamt die Kosten für die Beerdigung (in der Türkei) gefordert. Das Sozialamt in dem 8.000-Einwohner-Städtchen Rees hat selbstverständlich gezahlt. Aber ich komme vom Thema ab. Hier der taz-online-Kommentar von „GTI-Driver“ zum Thema Ehrenmord (Taz-Artikel: Muslime sind immer Täter ): Von GTI DRIVER - 30.10.2009 08:56 Uhr: Ein Ehrenmord ist keine Beziehungstat/Familiendrama (keine Eifersuchtstat) @ Berkan W.: „Eine Beziehungstat bei muslimischen Familien wird nicht Beziehungstat genannt, sondern Ehrenmord.“ Nein, verehrter Berkan, Ehrenmorde gibt es in der zivilisierten Welt nicht. Eifersuchtsmorde und sogenannte Familiendramen/Beziehungstaten, die es übrigens in der islamischen Welt zusätzlich zu den Ehrenmorden auch noch gibt, sind etwas völlig anderes als eure Ehrenmorde. Wer das durcheinander bringt, tut es immer aus Absicht: zur Verharmlosung und zur Verschleierung. Aber es ist ganz leicht, diese beiden Dinge auseinander zu halten. Eifersuchtstaten gibt es in der Tat überall. Aber Ehrenmorde sind etwas ganz anderes. Eifersuchtstaten – vulgo (im Allgemeinen): Familiendrama – begeht der Ehemann oder der Ex an seiner Frau. Er gegen sie, und anschließend bringt sich der Täter häufig um. Die Familie des Opfers, also die Eltern, geben ihrer Tochter (bei einer Beziehungs-, bzw. Eifersuchtstat) Schutz, wenn dazu die Möglichkeit besteht. Ebenso die Geschwister oder der Onkel. Die leiblichen Verwandten sind für einander da, helfen einander. Man nennt das auch Familie. Ganz anders der Ehrenmord: Da begehen die LEIBLICHEN VERWANDTEN kollektiv den Mord am eigenen Familienmitglied. Die eigenen Eltern, der eigene Vater, die Mutter und die ganze Familie planen den Mord an ihrer eigenen Tochter oder Schwester und begehen ihn kollektiv und rituell grausam. Oder sie bestellen Killer und schauen zu, wie der Tochter der Hals abgeschnitten wird, wie bei einem Schaf, das geschlachtet wird. Es gibt kein Entkommen, weil alle mitmachen, in Pakistan, Bangladesh oder Anatolien sogar die Polizei. Auch so kommt es vor: Der Ehemann erhält von seinem Schwiegervater den Auftrag, seine Frau, also des Schwiegervaters eigene Tochter, umzubringen. Und alle sind anschließend glücklich, weil die Familien-Ehre wieder hergestellt wurde. Nein, verehrter Berkan, Ehrenmord und Familiendrama haben überhaupt nichts miteinander zu tun. Die Ehrenmorde sind aus einer sehr eigenen, sehr abstoßenden Welt zu uns gekommen. Wir sollten uns den Blick für die Tatsachen nicht verstellen lassen vom törichten Gutmenschen-Gerede. Auch das fällt auf, wenn man über die verlogene und verharmlosende Gleichsetzung – Ehrenmord = Beziehungstat nachdenkt: Schon mal erlebt, daß ein Ehrenmord-Täter nach dem Mord sich selber umbringt? Nein, das käme ihm und der ganzen Familie, die den Mord ja gemeinsam beschlossen und oft auch gemeinsam ausgeführt hat, nie in den Sinn. Der Täter ist mit sich völlig im reinen und weiß Allah auf seiner Seite. #39 Candide von PI (Politicallay Incorrect) sagt hierzu: Damit auch der Allerletzte den Unterschied zwischen einem „Ehrenmord“ und einem „Familiendrama“ versteht, hier noch mal ein „schönes“ Beispiel, an dem man die ganze Verlogenheit und Heuchelei von Muslimen im Allgemeinen und der ägyptischen Gesellschaft im Besonderern sehen kann: Im Juni 1993 erfolgte in Kairo die Ermordung einer 40jährigen Mutter und ihres ungeborenen Kindes. Die Tat wurde kollektiv von den drei Brüdern der schwangeren Frau begangen, deren Schwangerschaft lange nach deren Scheidung eingetreten war. Keine Rolle spielte für die Familie hierbei die Frage, ob es zu der Schwangerschaft etwa durch erzwungenen oder freiwilligen Beischlaf gekommen war oder wem etwa die Vaterschaft zuzurechnen wäre. Zwei der drei Brüder waren Polizeibeamte, deren Tat eine Kairoer Tageszeitung wie folgt wiedergab: Die Polizei fand die Leiche eines Babys, angebunden an die Leiche der Mutter, auf dem Wasser des Nils schwimmend… Drei Brüder, darunter zwei Polizeibeamte, hatten beschlossen, das Leben ihrer Schwester auszulöschen. Sie haben solange mit Gewalt auf ihren Bauch gedrückt, bis das Baby tot heraustrat. Daraufhin haben sie die Mutter erdrosselt, beide Leichen aneinander gebunden und in den Nil geworfen. Die Mutter lebte nicht in ehelichen Verhältnissen, sie ist eine geschiedene Frau. Ihre drei Brüder bemerkten, daß ihr Bauch überdimensional an Umfang zugenommen hatte und stellten auf diese Weise die Schwangerschaft fest; sie war bereits im neunten Monat schwanger. So, und jetzt kommt das Entscheidende: Die Kairoer Presse berichtete von „Tötung“ und nicht etwa von Mord. Die ägyptische Öffentlichkeit fand sich in ihrer überwältigenden Mehrheit an der Seite der Täter, die die Tat unmittelbar nach ihrer Verhaftung mit Stolz einräumten. Da ihr Motiv nicht auf „niedrige Beweggründe“ zurückging und ausschließlich der Ehrenrettung ihrer Familie galt, endete ihr Prozess mit einer höchst milden Strafe. Frau + Baby von den eigenen Brüdern(!) ermordet – gilt in der öffentlichen Meinung des Islam als „ehrenhafte Tat“. Das ist der Unterschied zum „Familendrama“. Quellen: Ehrenmorde - Ein Plädoyee gegen Verbrechen im Namen der Ehre Ehrenmord ist nicht gleich Beziehungstat Anschließend noch ein Link auf eine Dokumentation über die in Deutschland bekannt gewordenen Ehrenmorde. Die meisten Ehrenmorde werden übrigens niemals bekannt, weil sie als Unfall oder Selbstmord getarnt werden. Manchmal wird eine Frau als vermisst gemeldet, und der Rest der Familie hält still. Wie man bei wikipedia.org nachlesen kann, werden weltweit mindestens 5.000 Mädchen und Frauen, vorwiegend in islamisch geprägten Ländern, wegen „sittlicher Ehre“ ermordet. Dokumentation der in Deutschland bekannt gewordenen Ehrenmorde Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam --Last edited by yogi on 2009-11-02 11:33:38 -- | |||
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Wegen seines Glaubens verfolgt Bochumer Priester flüchtet vor muslimischer Gewalt 30. Oktober 2009: Über Jahre hinweg wurde in Bochum der orthodoxe Priester Aleksejs Ribakovs wegen seines Glaubens schikaniert, offenbar von Muslimen. Dabei ist Ribakovs kein Einzelfall. Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen fordert nun, gegen solche Fälle konsequenter vorzugehen. Warum sitzt Aleksejs Ribakovs überhaupt hier? In diesem Düsseldorfer Restaurant, vor seiner Kaffeetasse, und erzählt einem Journalisten, wie er wegen seines christlichen Glaubens aus seinem Heimatviertel vertrieben wurde? Ribakovs zuckt die Schultern und sagt: „Vielleicht, weil ich nicht aus Iran, sondern aus Bochum vertrieben worden bin.“ Und womöglich auch, weil die Täter ihn, den russisch-orthodoxen Priester, offenbar aus religiösen Motiven verjagten. „Mag sein“, sagt er, um direkt nachzusetzen: „Aber ich habe nichts gegen Muslime. Ich hege keinen Zorn!“ Und dabei schaut der 33-jährige Priester so freundlich-besorgt durch seine Brille, dass man kaum daran zweifeln kann: Nein, er will kein böses Gefühl in sich dulden. Obwohl es allerhand Anlass dazu gäbe. Es ist an einem Sonntag (18.10.2009) gegen 18:40 Uhr, als Ribakovs aus seinem Auto steigt und zu dem Haus geht, in dem er mit seiner Familie zur Miete wohnt. Soeben hat er einen Gottesdienst gefeiert, weshalb er eine schwarze Priestersoutane mit einem breiten Silberkreuz trägt, in der Rechten einen Koffer mit Krankenkommunion und Liturgiebüchern, in der Linken sein Gottesdienstgewand. Da sieht er die drei jungen Männer. Direkt vor der Haustür. Einer guckt ihn zornig an und fragt in gebrochenem Deutsch: „Was trägst du für Kleid, Alter?“ Ribakovs geht weiter, doch sofort springt ihm jemand in den Rücken, stößt ihn in den Hausflur. „Ich schlage dich nur so, dass du keine Anzeige machen kannst“, sagt er. Dann prasseln die Faustschläge gegen Brust und Seiten des Priesters. Ein Jugendlicher spuckt ihm kräftig ins Gesicht, sie beschimpfen ihn als „Scheiß-Christen“ und „Scheiß-Priester“. Und schließlich sagt der Anführer: „So“, er zeigt auf die Soutane mit dem Kreuz, „zeigst du dich hier nie mehr, kapiert?“ Als Ribakovs sein Handy zückt und die Polizei ruft, flüchten die Unbekannten. Und während er sich noch die Spucke aus dem Gesicht wischt, denkt Ribakovs: „Jetzt ist es zuviel.“ Denn schon vor Jahren zogen einige orthodoxe Christen aus der multikulturellen Siedlung fort, auch weil sie sich wegen ihres Glaubens schikaniert fühlten. (siehe auch: Angriff auf orthodoxen Priester ) Und Ribakovs selbst wird ebenfalls seit rund fünf Jahren in seinem Wohnviertel von Unbekannten verfolgt. Allein 2008 musste er dreimal zur Polizei, weil stets sein Auto unter den 15 bis 20 Fahrzeugen auf dem Parkplatz ausgewählt wurde: Mal wurde es aufgebrochen, um CDs mit christlicher Musik herauszuholen und auf dem Boden zu zertreten. Mal wurde auf das Auto uriniert. Mal geschahen noch unappetitlichere Dinge. (Sein Auto wurde u. a. mit Kot beschmiert.) Und immer wieder wurde Ribakovs, wenn er das Priestergewand trug, von Frauen mit Kopftuch und Männern orientalischer Herkunft beschimpft oder missbilligend angeguckt, während sie ihm vor die Füße spuckten. So erzählt er. Doch dieses Mal fahndete die Bochumer Polizei erfolgreich. Wenige Tage nach der Tat vernahm sie bereits einen Verdächtigen, der teilweise gestand. Dabei handelte es sich um einen 17-Jährigen türkischer Abstammung. Die Identität der Mittäter konnte laut Polizeisprecher noch nicht geklärt werden. Umso klarer war jedoch das Echo, das der Fall auslöste, nachdem die Polizei ihn bekannt gemacht hatte. Nicht nur die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) warnte, solche Fälle drohten das interreligiöse Klima zu belasten und müssten konsequenter als bisher bekämpft werden. Auch auf islamkritischen Webseiten wurde die Attacke gegen den Priester umgehend in größere Zusammenhänge eingeordnet: Da wurden ähnliche Fälle aus ganz Europa aufgezählt, in denen Christen wegen ihres Glaubens aus Zuwanderervierteln vertrieben worden waren. Und da wurde geschildert, wie zum Christentum konvertierte Ex-Muslime mit permanenten Morddrohungen leben müssen. Kurz: Die Christenvertreibung nehme Fahrt auf, nun auch in Bochum. Als Ribakovs seinen Namen samt Foto in dieses Szenario eines anschwellenden Religionskriegs eingeordnet sah, erschrak er. Was ihn störte, war dieser von ihm als zu scharf empfundene Tonfall, dieses unterschwellige „So sind sie alle, diese Muslime“. Denn natürlich ist von den rund vier Millionen Muslimen hierzulande nur eine winzige Minderheit wegen christenfeindlicher Straftaten aufgefallen. Nur wenige Dutzend derartiger Übergriffe sind dokumentiert. Andererseits: Ist das nicht zu viel? Und war Ribakovs nicht selbst geschockt, dass solch ein Christen-Hass in einem christlich geprägten Land möglich ist? Ja, irgendwo kann er die besorgten Islamkritiker verstehen. Trotzdem warnt er vor einer „gefährlichen Verallgemeinerung zum Schaden der Muslime“, und vor Hass. Aus Fairness. Aus Herzenshygiene. Aus Christenpflicht. Deshalb betete Ribakovs noch während er geschockt im Hausflur stand und den Tätern hinterherschaute, Gott möge ihm Kraft schenken, ihnen zu vergeben. Tatsächlich beteuert Ribakovs nun, während er im Restaurant Kaffee schlürft, er sei nicht zornig. Er empfinde Mitleid für die Jungs, die womöglich schon zu verwahrlost seien, um einen respektierten Platz in der Gesellschaft zu finden. Als wolle er sich selbst den Zorn austreiben, erinnert er sich auch daran, dass manchmal auch Christen die Täter und Muslime die Opfer sind, wie bei der Muslimin Marwa El-Sherbini*, die in Dresden von einem rechtsradikalen Islamhasser erstochen wurde. *Anmerkung: In diesem Zusammenhang sei allerdings darauf hingewiesen, dass gleichzeitig mit dem Prozess um den Mord an Marwa El-Sherbini zwei Ehrenmordprozesse in Kleve und Hagen stattfanden, bei denen zwei muslimische Frauen wegen der „Familienehre“ getötet wurden, die in den deutschen Medien weitgehend verschwiegen wurden (siehe: Ehrenmord ist keine Beziehungstat ). Außerdem hält Ribakovs sich vor Augen, wie viele liebenswürdige Muslime er selbst kennt. Etwa seinen Schulfreund Ruslan, einen Tataren, der ihn darin bestärkte, Priester zu werden. Oder seine Nachbarn in Querenburg, zum Beispiel den Iraker aus der siebten Etage. Als der erfuhr, was Ribakovs passiert war, eilte er zu ihm und sagte: „Zeig mir die Jungs, mit denen rede ich mal.“ Oder der Türkischstämmige aus der sechsten Etage, der stets so höflich grüßt und den Ribakovs zu Weihnachten ein „frohes Fest“ wünscht. Neben Zuneigung zu vielen Muslimen treibt den Priester aber noch etwas weniger Erfreuliches um: Angst. Solche Vorfälle könnten schließlich Hass entflammen. Nicht nur bei entsetzten Nichtmuslimen, sondern auch „bei Islamisten, die ihre Religion in Verruf gebracht sehen durch meine Geschichte“. Öffentlich würde er deshalb auch nicht behaupten, dass er von einem mutmaßlichen Muslim angegriffen wurde. Er würde die Täter nur als „respektlose Halbpsychopathen“ bezeichnen. Und dann blickt Ribakovs für einen Moment nicht mehr freundlich-besorgt durch seine Brille, sondern ernst und eindringlich: „Diese Vorsicht bin ich meiner Familie schuldig. Verstehen Sie?“ In diesem Augenblick hat sich der Priester ganz in den fürsorglichen Vater und Ehemann verwandelt. Wer wollte ihm das verübeln? Verantwortungsgefühl für seine Familie ist es auch, das ihn nun aus Bochum-Querenburg forttreibt. Die neue Wohnung ist bereits gefunden, der Mietvertrag unterzeichnet, seine Tochter in der Schule angemeldet. Natürlich weit weg von Querenburg. Aber so sehr dieser Umzug seine Familie auch schützt, in einer Hinsicht lässt er Ribakovs keine Ruhe: Die Täter könnten seinen Wohnungswechsel als Erfolg, als Sieg verbuchen. Und plötzlich weiß Ribakovs, warum er hier sitzt, in dem Restaurant mit dem inzwischen kalten Kaffee auf dem Tisch, und seine Geschichte erzählt: Weil niemand glauben soll, die Vertriebenen würden auch noch verstummen angesichts der Gewalt. Nein, alle sollen wissen, was da geschehen ist in Bochum-Querenburg. Quellen: Wegen seines Glaubens verfolgt Angriff auf orthodoxen Priester Ehrenmord ist keine Beziehungstat Siehe auch: Schwuler christlicher Priester flüchtet aus Tingbjerg/Kopenhagen Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam --Last edited by yogi on 2009-11-04 14:30:31 -- | |||
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Muslimischer Alptraum in Kopenhagen In Dänemark lenkte vor wenigen Tagen ein bedeutender Zeitungsartikel im Human Rights Service die Aufmerksamkeit auf ein kleines Kopenhagener Viertel namens Tingbjerg. Im Laufe der Jahre hat es sich allmählich in eine Moslem-Enklave verwandelt, in der Nichtmuslime in steigendem Maße Belästigungen und Kriminalität unterworfen sind. Unter den Opfern ist der offen schwule Pastor der Kirche von Tingbjerg, der diesen Monat, nach mehreren Jahren der Verfolgung durch muslimische Jugendliche, seinen Posten verlassen hat. Damit macht er Schlagzeilen im Land und löst eine umfassende Diskussion und Debatte über ein sehr verbreitetes Phänomen aus: Die andauernde Islamisierung urbaner Gebiete in ganz Westeuropa. Von Bruce Bawer, Human Rights Service Außerhalb Dänemarks hat kaum jemand von Tingbjerg gehört. Es ist ein Wohnviertel im Nordwesten Kopenhagens. Von ungefähr 10.000 in den Siebzigerjahren ist die Einwohnerzahl auf ungefähr 6.500 gesunken. Heute sind die große Mehrheit dieser Bewohner Muslime. Während das Viertel zunehmend muslimisch wurde, stieg die Belästigung durch Bandengewalt, Einbrüche, Brandstiftung an Autos, Vandalismus und anderen Delikten. Im Laufe der Jahre fühlten sich die Mitglieder der nichtmuslimischen Minderheit zunehmend verwundbar und unwohl in ihrem Gemeinwesen. Viele sind fortgezogen. Unter ihnen Ulrich Vogel. Er ist Deutscher, er ist schwul, und bis vor kurzem war er zufällig auch der Pastor der Kirche von Tingbjerg. Aber jetzt ist er nach 17 Jahren in dieser Position geflohen, aus dem Pfarrhaus ausgezogen, in den Untergrund gegangen, hat sich krankschreiben lassen und eine Psychotherapie begonnen. Warum? Weil Vogel in den letzten Jahren wiederholt das Ziel von Verbrechen und Drangsalierung durch örtliche Muslime geworden ist. Vogel weigerte sich, über seine Situation mit dem Journalisten Uwe Max Jensen zu diskutieren, der über die Geschichte für sappho.dk berichtete. Doch Jensen fand Polizeiberichte in örtlichen Zeitungen, die Akte von Vandalismus in der Kirche am 26. März 2009 und am 5. August 2009, sowie einen Einbruch in das Pfarrhaus am 16. August 2009. Letzteres Verbrechen brachte die Zerstörung und den Raub eines Großteils von Vogels Eigentum mit sich, einschließlich seines Computers. Und dies ist offensichtlich nur die Spitze des Eisberges: Ein Mitglied der Kirchengemeinde teilte Jensen mit, dass „unzählige” Male in das Pfarrhaus eingebrochen worden war. Jedenfalls hat Vogel aufgegeben, und die Kirchengemeinde offensichtlich auch: Statt mit der Suche nach einem neuen Pastor zu beginnen, der bereit ist, im Pfarrhaus von Tingbjerg zu leben, hat man sich entschlossen , es zu verkaufen. Tagelang machte das Gerücht die Runde, Vogel sei von den Moslems gepeinigt worden, weil er schwul ist. Dann, am 17. Oktober 2009, berichteten Lea Holtze und Jannie Iwankow Søgaard vom Kristeligt Dagblad , dass Vogel sein Schweigen gebrochen hatte, um dieses Gerücht zu dementieren. Nein, er bestand darauf, dass er nicht gepeinigt wurde, weil er schwul war, sondern weil er ein Pastor war und daher „ein Bild einer Institution und eine Normalität war, die bei dieser Gruppe junger Leute nicht willkommen ist.” Vogel erwähnte auch, nur allzu zutreffend, dass er nicht die einzige Person des Viertels war, die zum Opfer örtlicher Jugendlicher geworden war. „Es war das ganze Viertel, das als Geisel genommen worden war,” sagte Vogel über Tingbjerg und beschwerte sich darüber, dass „einem nichts übrig bleibt, als für sich selbst zu sorgen”, da „die Polizei nicht genug tut.” Die Probleme, so sagte er, „können nicht als normaler Unfug von Teenagern abgetan werden. Das fühlt sich an wie pure Bosheit.” Der Pastor erinnerte daran, dass er letzten März, als einheimische Jugendliche Steine auf Busse warfen, was zu einer Betriebsstörung beim öffentlichen Nahverkehr führte, in einer Lokalzeitung und im Fernsehen über den Leidensweg des Viertels seine Meinung gesagt hatte. Eine mögliche Erklärung, warum er für wiederholte Schikanen herausgegriffen wurde. Doch wenn Vogel denkt, seine sexuelle Orientierung habe nichts mit den von ihm erlittenen Belästigungen zu tun, liegt er offensichtlich falsch. Wie Anders Rahage in Jyllands Posten letzten Samstag schrieb, haben einheimische Jugendliche Reportern gegenüber damit geprahlt, dass die sexuelle Orientierung des Pastors in der Tat ein motivierender Faktor für diejenigen war, die es auf ihn abgesehen hatten. Das sollte keinen überraschen, der über die Einstellung des Islam zur Homosexualität informiert ist. Die Wahrheit über das Leben in Tingbjerg wurde am 14. Oktober 2009 plastisch bestätigt, als zwei Journalisten für Dänemarks TV2 zur Kirche von Tingbjerg fuhren, um etwas Material für einen Bericht über die Geschichte von Vogel zu bekommen. Während sie außerhalb der Kirche filmten, fuhren zwei junge Muslime auf Motorrädern auf sie zu. Das zweite der drei Videos, die man hier anschauen kann, zeigt, was als nächstes geschah. In einem aggressiven, bedrohlichen Ton befahl einer der Jugendlichen „diese Scheißbilder jetzt zu löschen, weil sie Bilder von uns gemacht haben.” Dann fügten sie in Bezug auf die Vogel Story hinzu: „Das sind Lügen… Es ist einen Scheiß wert… es ist Propaganda.” Die Jungs fuhren dann zum Transporter des TV2 Teams und schlugen die Scheiben ein. Das Resultat ihrer Zerstörungen kann auf dem ersten der drei Videos auf derselben Seite angesehen werden. Zwei Tage später zeigte die TV2 Website einen Brief von einem Bewohner Tingbjergs , der seit August in dem Viertel wohnte. „Es brauchte ungefähr eine Woche”, schrieb der Mann, „bevor ich mit eigenen Augen sah, dass hier in Tingbjerg, gelinde gesagt, etwas falsch läuft.” Am 23. August 2009 sah er eine Gruppe von 20 Kindern im Alter zwischen 11 und 20, einige von ihnen maskiert, die einen Wagen voller Steine zogen. „Sie verschwanden hinter einigen Gebäuden und eine Minute später stieg in der Gegend schwarzer Rauch auf. Die jungen Leute erschienen wieder und gingen hinunter zu einem Platz zwischen den Gebäuden, in denen ich wohne. Während ich sie beobachtete, sah ich, wie sie auch einen Müllcontainer des Gebäudes, in dem ich wohne, in Brand steckten. Einige von uns gingen hinaus und versuchten das Feuer zu löschen. Feuerwehr- und Polizeifahrzeuge fuhren mindestens zwei- bis dreimal vorbei, ohne anzuhalten und zu helfen. Sie hielten erst an, als eine Grüne Minna mit Beamten in Kampfanzügen kam. Später fanden wir heraus, dass sie deshalb nicht gleich gehalten hatten, weil sie mit Steinen beworfen worden waren.” Es erübrigt sich zu sagen, dass Tingbjerg kein Einzelfall ist. Westeuropa ist voller Stadtviertel, die sich in verschiedenen Stadien dieses Prozesses befinden, den Tingbjerg gerade durchmacht. Ein Prozess, den man ziemlich genau beschreiben kann als eine allmähliche Machtübernahme, bei der diese Gegenden als islamisch kontrollierte Enklaven enden, die No-Go-Zonen für Nichtmuslime sind. Selbst für die, die wie Vogel dort sind, um der Gemeinschaft zu dienen. Mit der Zeit gleiten mehr und mehr europäische Stadtviertel in das erste Stadium dieses Prozesses, und erreichen schließlich einen Punkt, an dem nicht einmal mehr Polizisten und Feuerwehrmänner es wagen, dort aufzutauchen, wenn sie nicht von ziemlich großen Kontingenten bewaffneten und gepanzerten Beistands begleitet werden. Im Moment stehen die Dinge wohl in vielen anderen europäischen Städten wie Bradford und Malmö* schlechter, als in Kopenhagen oder jeder anderen dänischen Stadt. Aber wie Ralf Pittelkov am 21. Oktober in Jyllands Posten schrieb: „Tingbjerg könnte sich nur als der Anfang für Dänemark erweisen.” *zu Malmö siehe: In Schweden bricht auseinander, was nicht zusammen gehört Wenn es für Europa irgendeine Hoffnung geben sollte, muss die Wahrheit über die Tingbjergs des Kontinents ehrlich angesprochen werden. Doch das ist es gerade, was sich die große Mehrheit der Europäer in politischen oder kulturellen Machtpositionen weigert zu tun. Während die jungen muslimischen Räuber selbst routinemäßig zugeben, dass ihre Aktionen mit ihrer „ethnischen und muslimischen” Identität zu tun haben und einen „Kampf für Macht und Ehre” darstellen, weisen Politiker, Journalisten und akademische „Experten” jede solcher Analysen routinemäßig zurück. Dasselbe tun viel zu oft Leute in amtlichen Positionen, die eigentlich nah genug an der Situation vor Ort sind, um es besser zu wissen. Als Beispiel zitiert Pittelkov eine „wohlmeinende Frau”, die ein lokales Amt in Tingbjerg innehat und die gewarnt hat, dass die Diskussion des Falles Vogel besser frei von jeglicher Erwähnung von „ethnischen und religiösen Faktoren” geblieben wäre. Leider ist die Zahl der Leute, die wie diese Frau denken (die sogenannten „Gutmenschen”), in Westeuropa Legion. Und leider gibt es viel zu viele Mitglieder im öffentlichen Dienst und bei den Medien, die es nicht als ihre Aufgabe sehen, die freiheitliche Zivilisation, die Gesellschaftsordnung und die öffentliche Sicherheit zu bewahren. Vielmehr verstehen sie es als ihre Aufgabe, das multikulturelle Zusammenleben zu fördern, wobei sie die Vergehen, die immer wieder durch die Migranten verübt werden, einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Ihre Rolle zwingt sie, ihre Augen eingeschüchtert von der systematischen Barbarei, der meist muslimischen Einwanderer, abzuwenden. Dies zerstört das Leben von immer mehr unschuldigen Europäern, wie das des Priesters Ulrich Vogel. Soweit der Artikel von Bruce Bawer in der dänischen internationalen Ausgabe von Human Rights Service. Während es in Dänemark zumindest zu entsprechender Berichterstattung und zu landesweiten Schlagzeilen führt, wenn ein christlicher Priester, noch dazu homosexuell, von Muslimen wegen seines Glaubens vertrieben wird, schweigt hierzulande die „vierte Gewalt” (die Presse) der Mainstream-Medien weitgehend zu diesem Vorfall in Deutschland: Bochumer Priester flüchtet vor muslimischer Gewalt . Damit unterbleibt, was mit dieser Schweigespirale beabsichtigt sein dürfte: die öffentliche Diskussion, die in Dänemark geführt wird. Stellt sich angesichts dieser erschreckenden Entwicklung nicht auch die Frage, wie Deutschland Christen aus dem Irak aufnehmen kann, um ihnen Schutz zu bieten, wenn der deutsche Staat nicht einmal für die bereits hier ansässigen Christen Sicherheit zu gewähren im Stande ist? Wie können wir durch Aufnahme, und der damit verbundenen Zuwanderung, Schutz vor religiöser Verfolgung gewähren, wenn hier schon die ersten Christen innerhalb des Landes in christliche, und damit sichere, „Enklaven” fliehen müssen? Haben wir durch unsere Zuwanderungspolitik den Artikel 16 a des Grundgesetzes nicht entleert, weil der Schutzsuchende von uns bald einen solchen nicht mehr erhalten kann, zumindest, wenn es sich um einen „Ungläubigen” (im Sinne des Islam) handelt? Oder sollte das auch ein Thema sein, über das man nicht sprechen darf, weil man sonst, wie im Falle des Bundebankers Thilo Sarrazin, als Rassist bezeichnet wird und die Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung ermittelt? Quelle: Tingbjerg: Alptraum eines Viertels Weitere Links zu dem Thema: Schüsse auf Polizisten in Dänemark Die geplante Islamisierung Europas am Beispiel Dänemarks Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam --Last edited by yogi on 2009-11-04 14:54:01 -- | |||
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Mina Ahadis Kampf um Menschenrechte Ich möchte hier gerne zwei Texte von Mina Ahadi veröffentlichen. Der erste Text ist ein Interview, welches Mina Ahadi dem Magazin „kontinente“ im Heft 6 von 2009 gab. Im zweiten Text äußert sich Mina Ahadi zum derzeit in Dresden laufenden Prozess, bei dem es um die Ermordung der Ägypterin Marwa El-Sherbini durch den Deutschrussen Alexander W. geht. Nun aber zunächst zum Interview mit Mina Ahadi. Das Gespräch führte Veronika Buter Auf die Abkehr vom muslimischen Glauben steht nach dem islamischen Recht die Todesstrafe. Mina Ahadi, 53, Exiliranerin, setzt sich in Deutschland für Menschen ein, die sich vom Islam lossagen. Sie gründete 2007 den Zentralrat der Ex-Muslime in Deutschland und lebt seitdem gefährlich. Frage: Sie wollten das Interview an einem geschützten Ort führen. Wovor haben Sie Angst? Mina Ahadi: Als wir 2007 den Zentralrat der Ex-Muslime gegründet hatten und das erste Interview über diese Kampagne gaben, erhielten wir sehr viele Hassbriefe und Morddrohungen. Wenn eine Frau öffentlich sagt, dass sie nicht mehr Moslem sein will, ist das eine große Sünde. Deswegen werde ich von der Polizei beobachtet und geschützt. Aber ich muss auch selber wach und aufmerksam bleiben. Frage: Warum haben sie den „Zentralrat der Ex-Muslime“ gegründet? Mina Ahadi: Ich bin nicht gegen Muslime oder gegen die Religiosität. Ich komme selbst aus einer moslemischen Familie. Meine Mutter und all meine Geschwister sind sehr gläubig. Religion ist aus meiner Sicht Privatsache und sollte es auch bleiben. Ich denke aber, wir haben es im Nahen Osten oder besonders seit der Revolution im Iran vor 30 Jahren mit einer politisch aggressiven islamischen Bewegung zu tun, die auch im Ausland aktiv ist. In Deutschland gibt es verschiedene islamische Organisationen, die versuchen, im Namen der drei Millionen Muslime in der Bundesrepublik eine Politik durchzusetzen, die nicht in Ordnung ist. Frage: Warum ist es Ihnen so wichtig, die Ex-Muslime zu vertreten? Mina Ahadi: Viele Menschen wie ich sind aus islamischen Ländern geflüchtet, andere sind Gastarbeiter, aber wir sind hier in erster Linie als Menschen. Wir möchten hier leben und frei sein, besonders als Frauen. Wir möchten nicht, dass fanatische, islamische, reaktionäre, frauenfeindliche Organisationen hier noch mehr Macht in Politik, im Unterricht und überall gewinnen. Ich habe Sorge, dass die Probleme vor allem von moslemischen Mädchen und Frauen noch schlimmer werden, wenn islamische Organisationen hier mehr Macht gewinnen. Frage: Sie bekämpfen den politischen Islam, nicht aber die Religion? Mina Ahadi: Ich bin total gegen den Islam als Religion. Weil er zutiefst frauen- und menschenfeindlich ist. Als Kind und junges Mädchen habe ich sehr viel Negatives erlebt, ich sollte mit einem Tschador auf die Straße gehen und durfte viele normale Sachen nicht. Was den Zentralrat der Ex-Muslime betrifft, sind wir skeptisch und kritisch gegenüber dem Islam als Religion. Aber in erster Linie kämpfen wir gegen einen politischen Islam. Frage: Wie viele Mitglieder hat der Zentralrat für Ex-Muslime? Mina Ahadi: Unsere Organisation hat 500 Mitglieder. Aber wir haben sehr viel mehr Sympathisanten. Wir sind der Meinung, dass die Menschen, die in Deutschland leben, ihre Religion haben und sie leben dürfen. Aber zu Hause. Religion darf keine politische Sache sein und Kritik an Religionen, auch am Islam, muss möglich sein. Das hat nichts mit Islamophobie oder Ausländerfeindlichkeit zu tun. Wir verteidigen die Universalität der Menschen- und Frauenrechte, freie Meinungsäußerung und so weiter. Ich denke, wir vertreten damit Millionen Muslime und Nicht-Muslime in Deutschland. Wir vertreten alle Ausländer oder Immigranten, die hier leben und sich integrieren möchten, die keine Parallelgesellschaft und keine kleinen nationalistischen Gruppen möchten, sondern eine offene Gesellschaft. Frage: Bleiben Ihre Mitglieder anonym? Mina Ahadi: Fast alle, leider. Denn dadurch haben wir kaum jemanden, der sich traut, mit Gesicht und Namen in den Medien aufzutreten. Fast alle haben Angst, Probleme am Arbeitsplatz und in der Familie oder Sicherheitsprobleme zu bekommen. Frage: Ihre Organisation tritt nach außen extrem provokativ auf. „Wir haben abgeschworen“, lautet Ihre Kampagne und der Titel Ihres Buches. Muss das sein? Mina Ahadi: Ja, das muss sein. Weil die Mainstream-Medien sonst kein Interesse haben, die andere Gruppe Menschen aus islamischen Gesellschaften vorzustellen, die gegen islamische Organisationen hier im Land sind. Aus meiner Sicht haben Journalisten und Medien Angst, dass man sie der Islamophobie, also der generellen Feindseligkeit gegenüber dem Islam, bezichtigt. Tatsächlich gibt es hier und da auch Morddrohungen gegen Journalisten, die kritisch über den Propheten Mohammed schreiben. Ein anderer Punkt ist, dass viele Medien in Deutschland antiimperialistisch und multikulti-orientiert sind. Ich finde, sie machen es sich wirklich bequem, wenn sie sagen: Wir sind für Ausländer, die haben halt eine andere Kultur und eine andere Mentalität, und man muss alle Kulturen respektieren. Frage: Was ist daran falsch? Mina Ahadi: Ist das „Kultur“, wenn ein Mädchen keinen Freund haben darf? Wenn eine Frau nichts wert ist, wenn man sie zu Hause vergewaltigen kann und wenn man seine Tochter umbringen kann, dann ist das doch keine Kultur! Frage: Was ist Ihr Maßstab? Mina Ahadi: Die Menschenrechte. Wenn Sie als Deutsche sehen, wie ich zuhause geschlagen werde und Sie gucken weg und sagen, die haben eben eine andere Kultur, dann ist das aus meiner Sicht umgekehrter Rassismus. Ich sehe bei dieser Politik in Deutschland eine Gleichgültigkeit gegenüber unseren Problemen. Frage: Sie sind also auch mit den Politikern unzufrieden? Mina Ahadi: Die Parteien, von der CDU über die Grünen bis zu den Linken, sind alle sehr islamfreundlich. Das können sie ruhig sein, solange sie nicht übersehen, dass wir es nicht nur mit einer anderen Kultur oder einer anderen Religion zu tun haben, sondern mit einer politischen Bewegung. Ich finde es problematisch, dass die politischen Parteien islamische Organisationen akzeptieren und mit ihnen zusammen arbeiten, die den Ehrenmord verteidigen, den Bau von Moscheen vorantreiben und uns liberalen Muslimen und Ex-Muslimen hier das Leben schwer machen. Frage: Sind Sie gegen den Bau der Kölner Moschee? Mina Ahadi: Absolut. Moscheen werden hier gebaut, weil islamische Organisationen in Deutschland Macht haben möchten. Aber das will hier keiner wahrhaben. Sie sagen, das helfe bei der Integration und bieten in der Moschee noch einen Deutschkurs an. Das ist total falsch. Die Moschee ist das Gegenteil von Integration. Wenn jemand Deutsch lernen möchte, gibt es genug andere Möglichkeiten. Ich habe Kontakt zu vielen muslimischen Familien und weiß, was da läuft. Wenn ein 18-jähriger Junge unter dem Deckmantel der Integration zu der einen Tür der Moschee reingeht, kommt er aus der anderen Tür als Sympathisant von Selbstmordattentätern heraus. Und das wird hier nicht gesehen. Ich darf so reden, weil ich einer von diesen Ausländern bin. Ich darf das kritisieren. Aber in der Politik wird nicht über den türkischen Nationalismus gesprochen, es wird nicht über fanatische religiöse Organisationen gesprochen. Alles wird unter einen Teppich gekehrt. Frage: Was haben Sie bislang bewegt? Mina Ahadi: Wir haben weltweit sehr viel Aufmerksamkeit bekommen. Es gibt jetzt einen Zentralrat der Ex-Muslime in England, in Skandinavien und in der Schweiz. Und wir sind dabei, auch in Österreich einen zu gründen. Die Menschen spüren einfach, dass es immer schlimmer wird, wenn niemand gegen die islamischen Organisationen seine Stimme erhebt. Wir haben seit 2007 eine andere Fahne gezeigt und ich denke, wir konnten deutlich machen, dass man nicht alle Muslime in einen Topf werfen kann. Wir sind in dieses Land gekommen, weil hier Frauen ohne Kopftuch auf die Straße gehen dürfen, weil Mädchen hier einen Freund haben dürfen und kein Schwein mich zu Hause schlagen darf, weil ich mich nicht gewaschen habe. Wir sind in Europa und wir wollen diese Werte verteidigen. Frage: Sie sagen, der Islam sei nicht reformierbar. Was meinen Sie damit? Mina Ahadi: Was ist Islam? Eine Religion mit einem Buch namens Koran. Er (der Koran) ist heilig und man darf nichts daran ändern. Mein Großvater war Atheist und zu Hause wurde über den Koran diskutiert. Er hat keine Morddrohungen bekommen und das ist 40 Jahre her. Ich bin zwei Generationen später geboren. Wenn ich heute sage, dass dieser oder jener Satz im Koran nicht richtig ist, erhalte ich sofort eine Morddrohung. Frage: Sie haben einmal gesagt, dass Sie jede Religion als ein Instrument der Unterdrückung empfinden? Mina Ahadi: Aus meiner Sicht gehören alle Religionen der Vergangenheit an. Wenn man als moderner Mensch diese „heiligen Bücher“ liest, kann man feststellen, dass das nichts mit unserem heutigen Leben zu tun hat. Es gibt sehr viele frauenfeindliche oder menschenfeindliche Zitate und sehr viele Verbote und Einschränkungen. Der Mensch ist nicht frei, wenn er einer Religion angehört. Aber wir leben in einer Welt mit vielen Problemen. Und ich kann verstehen, dass einige Leute versuchen, Halt zu finden in einer Religion. Frage: Sehen Sie eine Alternative zur Religion? Mina Ahadi: Die Alternative ist eine Welt mit absoluter Freiheit. Alle Menschen haben Kapazitäten, sie können arbeiten, sie können leben, sie können frei sein ohne politischen Druck, ohne moralischen Druck, ohne wirtschaftlichen Druck. Und wenn so etwas funktioniert, wenn es ein menschliches Zusammenleben gibt, spielt Religion, denke ich, immer weniger eine Rolle. Ein freier Mensch frei, von wirtschaftlichem, kulturellem Druck, kann meines Erachtens besser mit Religion umgehen als ein Mensch, der abhängig ist und in diesem religiösen System lebt. Frage: Die Bundesrepublik Deutschland ist kein absolut säkularer Staat. Wie finden Sie das? Mina Ahadi: Schlecht, weil die Islamisten genau durch dieses Loch schlüpfen. Denn wenn die christliche Religion eine Rolle in der Politik spielt, dann muss auch der Islam eine Rolle spielen dürfen, argumentieren sie. Deswegen treten wir für eine 100-prozentige Trennung von Staat und Religion ein. Frage: Der Iran ist Ihre Heimat. Wie sehen Sie die Zukunft dort? Mina Ahadi: Ich bin sehr optimistisch. Seit einigen Monaten gibt es eine Art Revolution gegen das islamische Regime. Natürlich hat das mit der Wahl angefangen. Aber das Motiv, warum Millionen Menschen auf die Straße gegangen sind, war nicht in erster Linie, dass sie (den früheren iranischen Ministerpräsidenten) Mir Hossein Musawi an der Macht sehen wollten. Die Menschen im Iran sind unzufrieden. Es gibt sehr viele Bewegungen gegen die Religion und dieses religiöse Regime. Es gibt Frauen- und Arbeiterbewegungen, jugendliche Bewegungen im Iran. Die Menschen sind auf die Straße gegangen und haben laut gesagt: Wir möchten überhaupt kein islamisches Regime mehr. Sie möchten einen freien Iran, der offen ist gegenüber dem Ausland, zusammen mit dem Westen arbeitet. Frage: Sie sind aber sehr unzufrieden mit der Haltung der deutschen Regierung zum Iran... Mina Ahadi: Richtig. Seit 20 Jahren laufe ich mir die Hacken ab wegen der Menschenrechtsverletzungen im Iran. Ich war einige Male im deutschen Parlament, habe dort mit CDU, SPD und mehreren Menschenrechtsausschüssen gesprochen. Jeder ist zwar für Menschenrechte. Aber viele reagieren gleichgültig, was die Menschenrechte im Iran anbelangt. Dabei hat die Regierung Kontakt mit dem Iran. Deutschland spielt eine sehr große Rolle im Iran. Es werden sehr viele Geschäfte gemacht. Deswegen meine ich, die deutsche Regierung kann Menschen helfen. Die europäischen Regierungen haben ein Interesse an einem Iran ohne Atomwaffen und an einer Regierung, die nicht den Terrorismus verteidigt. Und da gehen Millionen Menschen auf die Straße und erklären, wir möchten keine Atomwaffen und wir möchten mit dem Ausland zusammen arbeiten. Das ist ein Hilferuf. Die deutsche Regierung könnte etwas tun, sie könnte zum Beispiel die Botschaften hier schließen. Das wäre eine Möglichkeit. Wie lange will man denn noch warten? Frage: Ihr erster Ehemann ist ermordet worden und viele andere Menschen in Ihrem persönlichen Umfeld auch. Spielt Rache für Sie eine Rolle? Mina Ahadi: Überhaupt nicht. Ich bin gegen diese mittelalterliche Lynchjustiz, egal wie viel jemand gelitten hat, und ich engagiere mich auch gegen die Todesstrafe im Iran. Ich werde oft gefragt, ob ich die Mörder meines Mannes umbringen möchte. Nein, denn dann geht die Spirale der Gewalt immer weiter. Genau das möchte ich nicht. Ich erlebe im Iran eine Renaissance gegen Terror und blindes Morden. Seit einigen Monaten wird in Kurdistan jede Woche ein Mullah* umgebracht. Und natürlich findet das viele Sympathien. Aber mehrere Oppositionsparteien im Iran haben das offen verurteilt. Und die Menschen in Teheran haben einen Aufruf gegen diese Art von Terror gemacht. Ich finde, das ist unser Ausweg. *Anmerkung: Ein Molla (auch: Mulla bzw. Mullah) ist ein islamischer Lehrer, Prediger, Geistlicher oder Theologiestudent. Frage: Gab es in Ihrer Jugend so etwas wie eine Initialzündung für Ihr politisches Engagement? Mina Ahadi: Ich komme aus einem Dorf. Als ich 9 Jahre alt wurde, sollte ich mit dem Tschador auf die Straße gehen. Als Jugendliche fingen diese Einschränkungen an mich zu stören. Ich habe damals schon angefangen Bücher zu lesen. Vielleicht hat auch mein Großvater eine Rolle gespielt. Er war Atheist und hat zum Beispiel zu Hause Wein getrunken. Er hat über alles gelacht, auch über den Islam. Großvater lebte in der Großstadt, in Teheran, und besaß viele Bücher. Wenn wir ihn besuchten, hat mich das jedes Mal beeindruckt. Wir verbrachten drei Monate im Jahr in der Hauptstadt und sind dort ohne Kopftuch auf die Straße gegangen. Ich habe damals gedacht, dass es für mich besser wäre, in Teheran zu leben. Ich habe angefangen, mich kritisch mit Religion und speziell mit dem Islam auseinanderzusetzen. Als ich das erste Mal nicht gebetet habe, bekam ich große Angst. Drei Monate lang habe ich Albträume gehabt. Das war nicht einfach. Solche Erinnerungen helfen mir, heute gegen den Islam und für Frauenrechte einzutreten. Frage: Sie sind nicht mehr religiös verankert. Was gibt Ihnen Kraft? Mina Ahadi: Die Menschen. Für mich ist der Mensch ein heiliges Phänomen. Jeder ist einzigartig und jeder hat auch eine positive Seite. Bis auf diejenigen, die mir wehgetan haben vielleicht. Jeden Tag bekomme ich Anrufe aus Afghanistan, Pakistan, heute aus dem Irak. Und die Menschen erzählen mir ihre Probleme. Ich versuche, ihnen zu helfen, so weit es geht. Ich möchte, dass es allen gut geht. Menschen helfen, retten und irgendwie eine Kultur schaffen, die human und offen und menschlich ist. Das gibt mir Kraft. Zur Person - Mina Ahadi Als Medizinstudentin ging die Iranerin Mina Ahadi, Jahrgang 1956, für ein freies Leben ohne Schleier in Teheran auf die Straße. Sie wurde wegen ihrer politischen Aktivitäten verfolgt und tauchte unter. Ihr Ehemann wurde verhaftet und hingerichtet, sie selbst in Abwesenheit zum Tod verurteilt. Nach zehn Jahren in kurdischen Flüchtlingslagern gelangte sie nach Europa. Sie hat einen österreichischen Pass und lebt seit 1996 in Köln. Ahadi ist Angestellte der Giordano-Bruno-Stiftung. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Quelle: Die Anwältin der Abtrünnigen Nun zum zweiten Text von Mina Ahadi: Bigotte Islamisten im Dresdner Mordprozess Köln - 29 Okt 2009: Dresden steht in diesen Tagen unter der Beobachtung von Millionen. Nicht nur in der so genannten islamischen Welt, sondern Millionen auch hier in Deutschland, in Europa und weltweit beobachten den Prozess um den Mord an Marwa El-Sherbini. Auch islamische Länder, die selbst Menschenrechtsverletzungen begehen, nutzen den Dresdner Prozess für ihre politischen Zwecke. Interessanterweise sitzen in der ersten Reihe des Zuhörerraums im Gerichtssaal der ägyptische Botschafter, ein Konsul, der Präsident der ägyptischen Anwaltskammer und der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (Ayyub Axel Köhler). Der Fernsehsender Al-Dschasira hat sich akkreditieren lassen (anmelden lassen), die ägyptische Presse ist mit acht Journalisten da und selbst Iran hat Beobachter entsandt. Einen unglaublichen und brutalen Mord in Dresden nutzen einige islamische diktatorische Regime wie auch islamische Organisationen für ihre eigenen politischen Zwecke. Angeblich verteidigt nun die ägyptische Regierung Menschen und Menschenrechte und Irans Präsident Ahmadinedschad verteidigt plötzlich die Rechte von Frauen und Männern in Iran. Diese Gerichtsverhandlung ist auch ein Schauprozess, über die Justiz in Deutschland und Europa und über die Justiz in den sogenannten islamischen Ländern. In Ägypten beispielsweise werden die Menschenrechte sowohl von Muslimen als auch von Nicht-Muslimen und Ungläubigen mit Füßen getreten. Besonders in Iran haben weltweit Milliarden Menschen gesehen, wie der Iran mit Menschen umzugehen pflegt. Neda Agha Soltani* wurde in Iran getötet (Video ). Wir haben Namen und Fotos von 118 Jugendlichen veröffentlicht, die umgebracht wurden, weil sie an einer Demo gegen das iranische Regime teilgenommen haben. Die meisten dieser Menschen definierten sich als Moslems. *Anmerkung: Neda Agha Soltani soll nach Augenzeugenberichten während der Proteste nach den iranischen Präsidentschaftswahlen 2009 durch den Pistolenschuss eines Mitglieds der Basij-Milizen (eine paramilitärische Miliz des Iran) am 20. Juni 2009 getötet worden sein Das Justizsystem ist in islamischen Ländern eine sehr wichtige Sache und wir Menschen aus „islamischen“ Ländern, wir säkularen Regimegegner und damit auch Opfer der Scharia, auch wir beobachten diesen Prozess. Islamisten versuchen im Zusammenhang mit diesem schmerzhaften Mord, mit Druck und Sanktionsdrohungen, die Scharia oder sogar die Todesstrafe in Europa zu verlangen. Die deutsche Justiz soll zeigen, ob sie wirklich unabhängig ist. Die Justiz der Scharia ist mittelalterlich. Sie wird in Iran angewandt. Wegen vieler Kleinigkeiten wird die Todesstrafe durchgesetzt, sogar gegen Kinder und Minderjährige. Angehörige von Opfern werden in einen Mordprozess hineingezogen, und beteiligten sich bereits in mehreren Fälle an Hinrichtungen. Das Prinzip lautet: „Blut gegen Blut und Auge um Auge“. Moslems und andere Menschen in islamischen Ländern sind Opfer einer Justiz, die gegen die Menschenrechte ist. Das muss immer wieder benannt und gesagt werden. In Ägypten und Sudan, in Iran und Afghanistan, in diesen Ländern herrschen islamische Gesetze, herrschen Kopftuchzwang, Geschlechterapartheid, Steinigung und Todesstrafe. Diese Länder, die Millionen Menschen zu Opfern einer politische Bewegung gemacht haben, sitzen hier in Dresden in diesem Mordprozess mit in der ersten Reihe, während Millionen Gegner der islamischen Justiz wie auch Europäer wünschen, dass nicht nur dieser brutale und unmenschliche Mord verurteilt wird, sondern auch, dass Angeklagte in islamischen Ländern nicht mit islamischen Gesetzen der Prozess gemacht wird, sondern mit Gesetzen, denen Menschenrechte, also unsere (deutschen bzw. europäischen) säkularen und humanistischen Prinzipien zugrunde liegen. Anmerkung: In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass gleichzeitig mit dem Prozess um den Mord an Marwa El-Sherbini zwei Ehrenmordprozesse in Kleve und Hagen stattfinden, bei denen zwei muslimische Frauen wegen der „Familienehre“ getötet wurden, die in den deutschen Medien weitgehend verschwiegen wurden (siehe: Ehrenmord ist keine Beziehungstat ). Mina Ahadi Quelle: Bigotte Islamisten im Dresdner Mordprozess Videos mit Mina Ahadi Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam --Last edited by yogi on 2009-11-06 18:13:38 -- | |||
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Al Kaida und Co. sind längst in der Schweiz angekommen Von Lukas Reimann Die renommierte „Neue Zürcher Zeitung“ gibt SVP*-Nationalrat Lukas Reimann (Foto links) die Möglichkeit, in einem Artikel zu erklären, es sei bereits zu spät, sich vor dem Eindringen von Terrororganisationen wie Al Kaida ins Land zu schützen. Sie sind alle bereits da und operieren von europäischen Staaten aus. In den Schweizer Moscheen predigen ausgewiesene Hassprediger, in der Stadt Biel wurden namhafte Al Kaida-Kämpfer verhaftet, das Bundesverwaltungsgericht in Bellinzona hat bereits einige Islamisten verurteilt. Minarette sind nur die Speerspitzen dieser Entwicklung. (*SVP = Schweizerische Volkspartei, bürgerlich-konservativ) Ausgewiesene Hassprediger in der ganzen Schweiz, verhaftete Kaida-Kämpfer in Biel, vom Bundesverwaltungsgericht in Bellinzona verurteilte Kaida-Hetzer. Die Kaida ist längst auch in der Schweiz angekommen, an die Öffentlichkeit gelangt nur die Spitze des Eisbergs... Und gerade in Wangen bei Olten wurde das Minarett von einer Gruppierung erstellt, welche mit den extremistischen Grauen Wölfen eng in Verbindung steht. Das ist kein Zufall. Häufig kommen die Minarett-Forderungen genau von den Extremisten und Islamisten. Gut integrierte Muslime hingegen fordern keine Minarette in der Schweiz und lehnen sie teilweise sogar ab. Die Pläne zum Bau von Minaretten in der Schweiz zeigen, dass gewisse Moslems eine klare Strategie haben, um die Islamisierung der Schweiz voranzutreiben. Immer dreistere Forderungen werden gestellt. Auch lässt sich eine zunehmende Radikalisierung unter Schweizer Muslimen feststellen. In anderen Staaten (z.B. Deutschland, Österreich, England) gibt es brisante Regierungs- und Universitätsstudien, welche zeigen, dass erschreckend hohe Anteile der Muslime die westlichen Werte verachten und die Scharia über die geltende Rechtsordnung stellen. In der Schweiz gäbe es eine vergleichbare Studie, sie wird aber vom VBS (VBS = Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport = Nachrichtendienst) unter Verschluss gehalten, weil deren Veröffentlichung ein Sicherheitsrisiko darstelle. Alleine das spricht Bände. Immer dreistere Forderungen Die Meldungen über dreiste Forderungen von Moslems in der Schweiz häufen sich. An einer Aargauer Schule mussten alle Glücks-Schweinchen in einem Mathematik-Buch für die Primarschule überklebt werden, weil es von Eltern islamischen Glaubens massiven Protest hagelte. Ein unreines Tier habe in einem Schulbuch nichts zu suchen. Dass die Schulkantine schon längst kein Schweinefleisch mehr anbietet, ist selbstverständlich. Auch Weihnachtsfeiern werden an Schulen in der ganzen Schweiz in Frage gestellt, weil sich islamische Kinder nicht an Feiern von Ungläubigen beteiligen dürfen. Kopftuchdebatten, Auseinandersetzungen um Sportunterricht an Schulen oder Zwangsehen sind leider auch in der Schweiz zur Tagesordnung geworden. Immer häufiger werden ganz konkrete, politische Forderungen gestellt. So fordert etwa Ismail Amin, Präsident der Vereinigung Islamischer Organisationen Zürich, die öffentlich-rechtliche Anerkennung des Islams als Religion. Der Islam soll damit in der Schweiz den christlichen Religionen in allen Bereichen, vom Religionsunterricht bis hin zur Kirchensteuer, gleichgestellt werden. Eine Schweizer Muslimen-Studentenvereinigung stellte gar die Forderung, das Schweizer Rechtssystem (z.B. das Eherecht oder das Strafrecht) müsse dem Islam angepasst werden. Schweizer Professoren unterstützen dies: Christian Giordano forderte gar die Schaffung von Scharia-Gerichten. Immer öfter wird in Schweizer Gemeinden ein islamischer Friedhof gefordert, da die Schweizer Friedhöfe unrein und von „Ungläubigen“ verschmutzt seien. Auch dass sich auf einmal innerhalb von kurzer Zeit Grossprojekte für Minarett-Bauten und islamische Zentren häufen, zeigt auf, dass die Hintermänner der Islam-Vereine eine klare Strategie haben: Die Schweiz soll islamisiert werden. Strategische Unterwanderung Nicht nur demografisch über die Einwanderung, wo eine enorme Zunahme insbesondere von islamischen Jugendlichen feststellbar ist, werden diese Forderungen gestärkt. Um den politischen Einfluss zu erhöhen, empfehlen Vereinigungen wie die „Ligue des musulmans de Suisse“ ihren Mitgliedern auch, sich möglichst rasch einbürgern zu lassen. Mit Erfolg: Heute dürften sich über 40.000 Muslime über einen Schweizer Pass freuen und täglich werden es mehr. Noch grösseren Einfluss als die Politik hat bekanntlich Geld. Und so werden zunehmend, inzwischen sogar von europäischen Banken, schariakonforme Anlagen angeboten. Schon Billionen von Franken sollen im sogenannten „Islamic Banking“ angelegt worden sein. Dieses Geld wird ausschliesslich in strikte die islamischen Gesetze einhaltende Unternehmen investiert. Und von da fliesst das Geld oft weiter, um Islam-Zentren und Minarette, die weltweite Islamisierung oder gar Terroraktionen zu finanzieren. Hausdurchsuchung in Lugano bringt brisanten Plan ans Licht Im Zusammenhang mit der Finanzierung der Terroranschläge vom 11. September 2001 gab es im Tessin bei Personen aus dem Umfeld der al-Taqwa-Bank Untersuchungen. Bei einer Hausdurchsuchung von Yusuf Nada in Lugano kam ein 14-seitiges Strategiepapier ans Licht, welches aufzeigt, wie der Islam die Macht übernehmen kann. Das Papier ist gut durchdacht und langfristig angelegt, um die westlichen Staaten kulturell zu erobern. Gepaart mit tarnenden Schlagworten wie „Dialogbereitschaft“ oder „Integrationswille“ wird im Papier etwa von der gezielten Infiltration muslimischer Verbände, Netzwerkbildung, Errichtung finanzieller Netze, Aufbau von Überwachungseinrichtungen und Datensammlungen, Schaffung von sozialen Einrichtungen wie eigenen Schulen, Vorbereitung islamischer Verfassungen und Gesetze für den Westen oder der Unterstützung von Dschihad-Bewegungen mit Propaganda, Geld, Technik, Personal, Gebeten und Logistik gesprochen. Schlussendlich geht es nur um eines: Europäische Freiheits- und Grundrechte sollen zerstört werden. Nach der Hausdurchsuchung sagte Yusuf Nada vor Gericht aus, das Papier sei von „islamischen Gelehrten“ aus den Reihen der Muslimbruderschaft* verfasst worden. Es ist also äusserst ernst zu nehmen. *Anmerkung: Die Muslimbruderschaft ist eine fundamental-islamische Bewegung aus Ägypten. Das Motto der Muslimbrüder ist: „Allah ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koranan ist unser Gesetz. Der Dschihad (der Heilge Krieg) ist unser Weg. Sterben auf dem Wege Allahs ist unsere größte Hoffnung.“ Radikalisierung der Schweizer Moslems Das „Islamische Zentrum“ in Genf machte schon mehrfach von sich reden. In Genf hat Tariq Ramadan bereits 1993 die Aufführung von Voltaires Mahomet verhindert. Er plädierte für ein groteskes „Moratorium“ der Steinigung von Ehebrecherinnen und Ehebrechern. In den USA ist er mit einem bis heute gültigen Einreise-Verbot belegt worden, weil er terroristische Vereinigungen materiell unterstützt habe. Sein Bruder Hani Ramadan, der Lehrer am Islamischen Zentrum in Genf war, wurde entlassen, nachdem er die Steinigung bei Ehebruch rechtfertigte. Hani Ramadan ist ein Fundamentalist. Sein Weltbild zielt auf den weltweiten, islamischen Herrschaftsanspruch. Beide Brüder sind davon überzeugt, dass sich nicht der Islam dem Westen, sondern der Westen dem Islam anpassen muss. Im Frühling 2007 wurde plötzlich derjenige Teil des Genfer Personals (am Islamischen Zentrum), welcher einen liberaleren Islam vertrat, entlassen und durch dubiose Personen, direkt aus Saudi-Arabien eingeflogen, ersetzt. Nach aussen wurde geschwiegen. Die Neue Zürcher Zeitung berichtete, dass gemäss Insidern ein interner Kulturkampf zwischen Vertretern eines moderaten Islams und den Fundamentalisten herrsche. Die Tendenz, dass liberale Moslems durch Fundamentalisten ersetzt werden, entspricht genau dem oben erwähnten Strategie-Papier. Rückschritt ins Mittelalter Islam-Vertreter verweisen immer wieder auf Kreuzzüge*. Gewiss, auch in Europa herrschte einmal das Mittelalter. Aber wir haben uns entwickelt: politisch, demokratisch, geistig, technologisch. Und heute leben wir in unserer modernen, aufgeklärten Schweiz. Hier fühlen wir uns wohl und dies soll so bleiben. Der Islam hingegen blieb etwa im 9. und 10. Jahrhundert stehen und von einer solchen „aufklärerischen Belästigung“ weitgehend verschont. Die islamische Zeitrechnung schreibt das Jahr 1430. Eine Trennung zwischen Religion, Politik und Gesetzen gibt es nicht. Menschenrechte werden missachtet. Die Schweiz hat die Pflicht, die vollständige Akzeptanz unserer Gesetze und Grundwerte durch islamische Einwanderer einzufordern. Die Gewährung jeder noch so geringfügig scheinenden Konzession, die auch nur andeutungsweise zur Etablierung einer parallelen Rechtsprechung ermuntern könnte, ist zu vermeiden. Einwanderer, die unsere Schweiz nicht akzeptieren können oder wollen, gehören nicht hier hin. Es gibt für sie genügend islamische Länder, wo sie leben können, wie sie wollen. Die Schweiz jedoch soll ein freiheitliches, modernes Land mit christlich-abendländischer Prägung bleiben. *Anmerkung zu den Kreuzzügen: Die christlichen Kreuzzüge fanden erst statt, nachdem die islamischen Truppen mehr als vier Jahrhunderte lang den Islam in Arabien, Nordafrika, Europa und Asien mit Feuer und Schwert verbreitet hatten, wobei sie neben christlichen auch jüdische, hinduistische und buddhistische Länder überfielen und sie zwangsweise islamisierten. Muslimische Truppen überfielen Palästina, Syrien, Jordanien, Israel, Marokko, Iran, Irak, Ägypten, Spanien, Portugal, Teile Frankreichs, Sizilien, Griechenland, Bulgarien, Jugoslawien, Rumänien, Armenien, die Türkei (Byzanz), Zypern, Indien, China und Pakistan. Seit dem 7. Jahrhundert fand die islamische Expansion statt: Die militärische Unterwerfung und Besetzung war teilweise verbunden mit Übergriffen ehemals christlicher Gebiete durch arabisch-muslimische Eroberer im Nahen Osten, in Nordafrika sowie in Spanien und Portugal, bis zur Rückeroberung der iberischen Halbinsel im Rahmen der Reconquista . Insofern wurde die Rückeroberung des Heiligen Landes und die Zurückdrängung der Sarazenen* als ein Akt der Verteidigung des Christentums betrachtet, welcher durch offiziellen Beistand und die Unterstützung der Kirche bekräftigt und angeführt wurde. *Sarazenen ist eine Sammelbezeichnung für die muslimischen Völker des Mittelmeerraums Dem Ersten Kreuzzug im Jahre 1095 war ein Hilferuf des byzantinischen Kaisers Alexios I. Komnenos um militärische Unterstützung gegen die türkischen Seldschuken vorausgegangen, weil es von islamischen Machthabern zu Greueltaten gegen die christliche Bevölkerung des Heiligen Landes (Israel) und zur Verwüstung christlicher Stätten, beispielsweise der Grabeskirche im Jahre 1009 in Jerusalem gekommen war. Die Grabeskirche befindet sich in der Altstadt Jerusalems, wo auch die Kreuzigung stattfand und wo sich das Grab Jesu befindet. Dies löste den Aufruf Papst Urbans II. zur Befreiung Jerusalems und des „Heiligen Landes“ aus der Hand der Muslime aus. Aufbauend auf den Kreuzzugsaufruf Papst Urbans II. auf der Synode von Clermont im Jahr 1095 (begleitet von dem Zuruf „Deus lo vult“ - Gott will es) waren viele Kreuzfahrer überzeugt, durch die Vertreibung der Muslime aus dem Heiligen Land Gottes Willen zu erfüllen und die Erlassung all ihrer Sünden zu erreichen. (Quelle: Kreuzzüge ) Die richtige Antwort auf diese gefährliche Entwicklung ist die Volksinitiative gegen den Bau von Minaretten! Sie ist ein deutliches, wirksames Zeichen und setzt den islamisch-fundamentalistischen Auswüchsen klare Grenzen. Mit einem Minarettverbot kommt die Problematik „Muezzinruf“, welche in unseren Nachbarländern hohe Wellen wirft, gar nicht erst auf. Mit einem Minarettverbot kann die Bildung von Ghettos unterbunden werden, denn ein Minarett hat oft Auswanderung der einheimischen Bürgerinnen und Bürger zur Folge und Muslime werden tendenziell eher angezogen. In der Folge entstehen Quartiere mit deutlichen, islamischen Mehrheiten, wo eine Integration kaum mehr möglich ist. Mit jeder Ja-Stimme verteidigen wir die Werte, die uns wichtig sind, die Freiheit und unsere demokratische Kultur offensiv gegen ihre Feinde. Für unsere Zukunft und für die kommenden Generationen! Quelle: Al Quaida & Co. sind längst in der Schweiz angekommen Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam --Last edited by yogi on 2009-11-13 10:37:49 -- | |||
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Fremd in der eigenen Stadt Bergkamen: Wenn Stadtviertel fest in türkischer Hand sind 09.11.2009: Bergkamen. In der ehemaligen Kohlestadt Bergkamen wird in manchen Vierteln kein Deutsch mehr gesprochen. Ganze Siedlungen direkt im Stadtzentrum sind fest in türkischer Hand. Gefährlich, finden Kritiker. Radio Wendel, Schuhe Büscher, Metzger Bittner, alle weg. Der Uhrmacher und die alte Drogerie Martin auch. Und dort, wo das kleine Blumenlädchen Generationen von Bergleutefrauen mit Nelken und Tulpen versorgte, dreht sich heute Putenfleisch im Grill der Dönerschmiede. In bester Nachbarschaft zum türkischen Café, Handyshop und Gemüseladen. Doch das Gefühl, dass sich die Deutschen im Zentrum der ehemaligen Kohlestadt auf dem Rückzug befinden, macht sich am kleinen Eckladen am Ende der Einkaufsstraße fest. Im Schaufenster: Burkas, Schadore, bodenlange Mäntel und Kopftücher in schwarz und dunkelblau für die muslimische Frau. Deutsche fühlen sich fremd in der eigenen Stadt „Viele Deutsche empfinden diese Abgrenzung und Überlegenheit als unangenehm. Sie fühlen sich fremd in der eigenen Stadt. Das ist ein Dauerthema. Es gibt viele Beschwerden”, berichtet der Sozialdezernent der Stadt, Bernd Wenske. Die Migranten haben in Bergkamen eine Stadt in der Stadt gebildet. Ganze Siedlungen direkt im Stadtzentrum sind fest in türkischer Hand. Nimmt man türkische Geschäfte, Arztpraxen, Reisebüros und Fahrschulen dazu, in denen Menschen türkischer Herkunft arbeiten, besteht an manchen Stellen überhaupt keine Notwendigkeit, Deutsch zu sprechen. Geschweige denn, zu lernen. Laut Wenske wird fast ausschließlich innerhalb der eigenen Bevölkerungsgruppe geheiratet. „Junge türkische Männer mit jungen türkischen Frauen aus der Türkei”, berichtet er. Diese Frauen kämen aus ländlichen Gegenden, sprächen kaum Deutsch und gäben dieses Defizit an ihre Kinder weiter. „Leider sind viele Türken in unserer Gesellschaft nicht angekommen”, sagt Wenske, um gleichzeitig einzuräumen, „viele Jahre hat das auch niemanden interessiert”. Niemanden habe es gekümmert, dass die Migranten die deutsche Sprache nur mangelhaft beherrschten und sich somit den Zugang zu Bildung und Aufstieg verbauten. Niemanden interessierte, dass sie den schlechtesten Wohnraum hatten, Knochenjobs erledigten und häufiger arbeitslos waren als Deutsche. „Sie waren auf sich selbst gestellt und irgendwann hat sich eine Eigendynamik entwickelt, die zur Rückbesinnung auf die eigenen Traditionen führte.” Internat für Kaderfrauen von Milli Görus Genau in diese Lücke, so der Experte für religiöse Vereinigungen in Deutschland, stoße Milli Görus, die die Grundsätze der Demokratie ablehnt und seit Jahren vom Bundesverfassungsschutz beobachtet wird. Die Föderation islamischer Gemeinden (FIG), ein Ableger von Milli Görus, betreibt in Bergkamen ein Fraueninternat. In dem von Stacheldraht eingezäunten Haus werden laut Wenske pro Jahr 40 junge türkische Frauen ausgebildet, die aus Deutschland, Holland und Belgien kommen. Diese Frauen haben gute Schulabschlüsse und sprechen perfekt Deutsch. „Sie werden zu Kaderfrauen von Milli Görus ausgebildet. Ihnen wird der letzte Schliff beigebracht, um die Lehre des Koran in türkische Familien und Vereine tragen zu können”, berichtet er. Hier werde eine fundamentalistische Glaubensrichtung verbreitet, die sich mit der Gleichberechtigung nicht vereinbaren lasse. Erdogan will eine Islamisierung des Staates Doch nicht nur von Milli Görus droht eine Islamisierung. Auch Migrantenvereine wie DITIB wollen die radikaler gewordene türkische Staats-, Gesellschafts- und Religionslehre in Deutschland verbreiten. Was nahe liegt, sind die DITIB-Organisation doch an den Staat angeschlossen. Kopf des Ganzen ist das Präsidium der Anstalt für Religion in der Türkei, dem der türkische Staat die Imame zuweist. Diese werden dann nach Deutschland in die DITIB-Vereine geschickt. „Es ist kein Geheimnis, dass Staatspräsident Erdogan eine Islamisierung des Staates will”, sagt Wenske. Inzwischen reiche in der Türkei der Besuch einer Koranschule für ein Studium aus, die Hochschulreife sei nicht mehr erforderlich. Nimmt man alle Menschen mit ausländischem Hintergrund zumindest eines Elternteils, einschließlich derjenigen mit deutscher Staatsangehörigkeit, so leben in Bergkamen 9.500 Einwohner mit Migrationsgeschichte, darunter 7.000 türkischstämmige Personen. Die 52.000-Einwohner-Stadt Bergkamen will auf diese Entwicklung reagieren. Kinder sollen so früh wie möglich Deutsch lernen, also noch bevor die Grundschule beginnt. Kleine türkische Jungs sollen erst gar nicht auf den Macho-Tripp gebracht werden. Der unter anderem dazu führt, dass schon Dreijährige nicht mehr auf eine Erzieherin hören. Weil sie eine Frau ist. Lesermeinung: Das ist erst der Anfang. In 20 Jahren ist das vollkommen normal, die Deutschen werden dann außerhalb der Städte wohnen (müssen). Obwohl vom Verfassungsschutz beobachtet und als radikal bekannt, darf Milli Görus hier in Deutschland ganz selbstverständlich die Unterwanderung und Infiltrierung, mit dem Ziel einer Umgestaltung Deutschlands hin zu einem islamischen Staat mit all seinen bekannten „Vorzügen”, vorantreiben. Unterstützung kommt hierbei vom Ableger der türkischen Religionsbehörde (DITIB), der hier fast schon als selbstverständlicher Bestandteil des deutschen Staates agieren kann und ständig immer mehr Forderungen an uns stellt, die dann in der Regel mittelfristig auch erfüllt werden und so den Grundstock für weitere Forderungen bilden. Stück für Stück werden wir so von einer Gastgeberrolle in eine Gastrolle im eigenen Land gedrängt. Die logische Schlußfolgerung daraus, wie unsere Heimat in einigen Jahren aussehen wird, darf ich hier nicht aufzeigen, dass würde eine sofortige Zensur meiner Ausführungen nach sich ziehen. Ich, der Forumsbetreiber, sag's aber trotzdem, denn die Schlussfolgerung heißt Bürgerkrieg. Heute will das niemand hören, man darf es nicht einmal aussprechen, ohne gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden. Sieht man sich allerdings an, wie die Zustände bereits heute in den Pariser Vorstädten, in Brüssel, Antwerpen, Amsterdam, Birmingham, Belfast, Kopenhagen, Malmö, Göteborg, Uppsala und anderen europäischen Großstädten aussehen, und zwar in den Stadtteilen, in denen Muslime die Mehrheit bilden, dann kann man nur zutiefst erschrecken. Gewalt, Einbrüche, Vandalismus, Krawalle, Bandenterror, Körperverletzungen, Vergewaltigungen und ähnliche Straftaten sind dort an der Tagesordnung. Wenn die Deutschen weiterhin so gleichgültig auf die unkontrollierte, vorwiegend muslimische, Einwanderung reagieren, ist damit zu rechnen, das in etwa 10 bis 15 Jahren ähnlich erschreckende Zustände in vielen deutschen Städten herrschen werden. Wer sich über die Zustände in den oben genannten Städten einen Überblick verschaffen will, lese folgende Internetseite: Ist Europa bald muslimisch? Quelle: Fremd in der eigenen Stadt Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam | |||
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Mina Ahadi im Gespräch mit Almut Engelin Mina Ahadi kämpft seit Jahrzehnten um Menschenrechte und Glaubensfreiheit. Die Exiliranerin mit Wohnsitz in Köln ist Vorsitzende des im Jahre 2007 gegründeten Zentralrats der Exmuslime . Der Verein vertritt Menschen, die sich vom Islam abwenden. Er kämpft für die Trennung von Staat und Religion und gegen den Islamismus. Die 1956 im Iran geborene Mina Ahadi gründete außerdem ein Komitee gegen Steinigungen und engagiert sich in einem Netzwerk gegen sogenannte Ehrenmorde. Mina Ahadi bekommt nach zahlreichen Morddrohungen Personenschutz. Ihre Veranstaltungen sichert die Polizei. Almut Engelin hat Mina Ahadi getroffen. Almut Engelin: Mina Ahadi, sich so zu outen ist lebensgefährlich. Wieso haben sie sich das angetan? Mina Ahadi: Seit 10 Jahren beobachte ich eine sehr gefährlich Tendenz in den europäischen Ländern und auch in Deutschland. Ich denke immer wieder, es ist so oder so gefährlich. Wenn man gar nichts sagt, ist das auch gefährlich. Wir haben in der letzten Zeit schon diese Parallelgesellschaft gesehen, die leider nach wie vor existiert. Dort habe ich gesehen, es gibt noch mehr Islam, noch mehr Scharia, noch mehr Moscheen und noch mehr Kopftücher. Ich finde, dass die islamischen Organisationen eine sehr politische Bewegung sind, die sehr viel Macht in Deutschland und in den europäischen Ländern gewonnen haben. Ich habe Angst, dass meine Tochter, wenn sie eines Tages ohne Kopftuch auf die Straße möchte, von den islamischen Organisationen daran gehindert werden könnte. Ich denke, man muss etwas dagegen tun. Ich habe in meinem Leben bereits Erfahrungen mit diesen islamischen Organisationen gesammelt. Wenn diese islamischen Organisationen Macht hat, dann verlieren Frauen alles. Almut Engelin: Was haben sie in diesem einem Jahr, seitdem sie dieses Plakat und den Zentralrat der Exmuslime gegründet haben, erlebt? Was ist passiert? Mina Ahadi: Einerseits habe ich sehr viel Positives erlebt. Wir haben jetzt eine Stimme. Wir können uns äußern. Wir haben die Möglichkeit, mit Medien zu sprechen. Wir haben die Möglichkeit, Millionen von Menschen zu erreichen. Ich arbeite mit dem Gefühl und mit dem Herz und ich kann zeigen, welche Kritik ich oder wir gegen eine falsche Politik haben, gegen eine Politik, die Toleranz mit Intoleranz verwechselt oder wir können uns gegen den existierenden Kulturrelativismus [1] aussprechen. Auf der anderen Seite habe ich erlebt, dass es eine gefährliche Arbeit ist. Mein Leben hat sich verändert. Ich habe in den vergangegen Jahren stets in Gefahr gelebt. Ich bin der Todesstrafe im Iran entkommen. Ich habe immer wieder Angst gehabt, denn der Terror der Islamisten war auch im Ausland aktuell. Jetzt bekomme ich auch jede Woche einige Hassbriefe. Dies ist auch ein Teil meiner Arbeit. [1] Anmerkung: Der Kulturrelativismus stellt alle Kulturen gewissermaßen auf dieselbe Ebene. Er sagt, das die demokratische Kultur des christlichen Abendlandes denselben Stellenwert hat, wie die islamische Kultur. Dies hat allerdings die Konsequenz, dass Begriffe wie Demokratie und Menschenrechte, die in den islamischen Staaten häufig missachtet werden, für Muslime, die nach Europa kommen, keine Gültigkeit haben. Man würde also, aus Rücksicht auf die Muslime, das geltende europäische Recht, nicht konsequent auf alle Menschen anwenden, sondern den Muslimen, z. B. auf Grund der Religionsfreiheit, eigene Rechte zugestehen. Almut Engelin: Wissen sie konkret, wer sie bedroht? Mina Ahadi: Nein, leider nicht. Das ist alles anonym. Wir bekommen sehr viele Briefe. Wenn ich jetzt einen Brief bekomme, dann kann ich schon von Anfang an erkennen, wenn jemand keinen Namen oder einen komischen Namen nennt, dass ich am Ende eine Morddrohung bekomme. Viele Briefe sind anonym. Ich habe auch schon mit der Polizei gesprochen, aber die konnten bisher keine Personen ermitteln. Almut Engelin: Aber sie müssen die ganze Zeit unter Personenschutz leben. Sie müssen sich und ihre Familie schützen. Dieses Gespräch muss in einer anderen Wohnung stattfinden, als in der Wohnung, in der sie wohnen. Das heißt, sie müssen sehr, sehr umfangreiche Sicherheitsregeln in ihrem Leben beachten. Mina Ahadi: Mein Leben hat sich verändert. Ich kann nicht einfach auf die Straße gehen. Ich kann nicht einfach ins Kino oder ins Restaurant gehen. Ich muss immer wieder aufpassen... Almut Engelin: Sie müssen sich immer wieder mit ihren Personenschützern absprechen Mina Ahadi: Ja, immer. Personenschutz habe ich schon seit Anfang dieser Kampagne. Ich gehe nie allein irgendwo hin. Immer habe ich Personenschutz dabei. Es gibt noch ein Problem, denn ich habe eine Familie. Ich kenne die islamische Bewegung. Die haben die Kapazität, alles zu machen. Aber trotzdem habe ich mich für die politische Arbeit entschieden. Meine Familie hat damit nichts zu tun. Es besteht aber trotzdem Gefahr für meine Familie. Ich versuche, noch mehr aufzupassen, denn ich möchte nicht, dass meiner Familie etwas passiert, denn natürlich habe ich Angst um meine Familie. Almut Engelin: Lassen sie uns zurückgehen in ihre Kindheit. Sie haben jetzt diese Zäsur (diesen Einschnitt) öffentlich gemacht, dass sie dem Islam abgeschworen haben. Dieser Schritt liegt nun aber schon lange zurück und sie wollen, dass es möglich wird im Islam (ohne Gefahr aus dem Islam auszutreten). Wie waren denn ihre eigenen Erfahrungen mit einer islamischen Kindheit? Sie sind aufgewachsen in einem Dorf in der Nähe der Grenze zu Aserbaidschan , also ganz nah an der damaligen sowjetischen Grenze. Was hieß das, als Mädchen dort in einer muslimischen Famile aufzuwachsen? Mina Ahadi: Ich war in einem kleinen Dorf und meine Familie war muslimisch. Aber interessanterweise war man Großvater, der Vater meiner Mutter, ein Atheist. Als Kind musste ich zu Hause alles machen, was meine Eltern von mir verlangt haben. Ich habe gebetet und als ich neun Jahre alt war haben ich angefangen zu fasten, denn im Islam gibt es diese Vorschrift. Ich habe immer wieder gehört, wie meine Mutter oder mein Onkel den Koran gelesen hat. Und diese Stimme... Als Kind musste ich immer wieder um Mitternacht aufstehen, wenn Ramadan war. Und dann haben wir immer wieder diese unheimliche Stimme [2] gehört... [2] Der Koran wurde in arabischer Sprache gelesen (vorgelesen), obwohl es nicht die Muttersprache von Minas Familie ist. Almut Engelin: Ihre Muttersprache war persich... Mina Ahadi: ... und türkisch. Wir haben zu Hause türkisch gesprochen. Almut Engelin: Aber die Koranlesungen waren auf arabisch Mina Ahadi: Richtig, aber sehr unheimlich. Wenn ich auch jetzt arabisch höre, besonders wenn jemand den Koran liest, dann bekomme ich immer wieder Angst, eine bestimmte Angst. Diese Angst ist mit meiner Kindheit verbunden, wenn man um Mitternacht aufsteht und man hört diese Stimme und man muss immer wieder aufpassen, was Gott gesagt hat. Als Kind habe ich gehört, es gibt einen Gott und dieser Gott ist Allah, es gibt den Propheten Mohammed und der Islam ist die beste Religion. Alle anderen Religionen sind nicht in Ordnung. Man muss immer wieder aufpassen, besonders als Mädchen. Als Kind habe ich erfahren, ich darf einiges nicht ein Stück - ich bin interessant, ich habe Macht, ich kann Männer verführen - empfunden? Mina Ahadi: Nein, überhaupt nicht. Ich bin jetzt 51 Jahre alt. Ich habe bereits als Kind erlebt, das alles verboten und alles Sünde ist. Langsam verliert man das Gefühl, das eigene Selbstbewusstsein. Sex ist ein Tabuthema und man lernt langsam, das der Sex eine Sünde ist. Als ich 13 oder 14 Jahre alt war und das Gefühl hatte, dass ich einen Jungen mag, habe ich das immer wieder ignoriert. Ich durfte so etwas nicht tun. Man wird langsam zu einem Mensch, der diesen Teil des Lebens ignoriert. Man verliert sexuelle Gefühle. Das ist meine Interpretation. Die Frauen werden immer wieder unterdrückt und es wird verlangt, du darfst dies und jenes nicht tun. Und wenn man das nicht tut, dann ist man ein gutes Mädchen und erhält zu Hause Geborgenheit. Ich habe immer wieder versucht, meine Mutter nicht zu enttäuschen. Aber irgendwie habe ich auf dieser Ebene (mich selbst) verloren. Wir haben jetzt eine Selbsthilfegruppe in Köln und wenn Frauen zusammensitzen und reden, dann haben sie fast alle diese Erfahrung. Ich glaube, wir haben einen Prozess hinter uns und es ist wichtig, darüber zu reden. Wenn die Religion sich so in das Leben einmischt und wenn die Religion immer sagt, ich muss machen, was die Männer verlangen, dann verliere ich mein Gefühl irgendwie. Ich denke, das ist ein sehr wichtiger Grund. Almut Engelin: Nun war ihre Familie so eine eigensinnige Mischung aus Islam, aus kommunistischem und liberalem Einfluss. Ihr einer Großvater war Kommunist. Das spielt ja auch eine Rolle, weil viele Leute (aus ihrer Heimat) in die Sowjetunion zum Arbeiten fuhren, weil das so nah war. Ihr anderer Großvater war liberal. Wie hat sich das ausgewirkt? Sie schreiben, dass sie Ferien in Teheran gemacht haben. Das müssen dann ganz andere Erfahrungen gewesen sein. Mina Ahadi: Ja, richtig. Als Kind war ich bei meinem Großvater, der Atheist war und in Teheran lebte. Teheran war eine große bunte Stadt. Wenn wir da waren, dann haben wir keinen Tschador getragen. Meine Mutter trug ein Kopftuch und wir Kinder trugen gar nichts. Mein Großvater hat Kleidung gekauft. Ich habe mich immer wieder gefragt, wieso können wir nicht in der Hauptstadt leben. Das ist schön, das ist besser, das ist einfach und das ist frei. Ich habe also diese zwei Seiten erlebt und ich habe immer wieder entschieden, wenn ich es könnte, würde ich ohne Kopftuch auf die Straße gehen, so wie die anderen Leute es tun, die in Teheran leben. So ein Leben wollte ich leben. Almut Engelin: Sie mussten auf dem Dorf Tschador tragen. Hieß das, dass der Tschador bis zum Handgelenk alles abdeckt? Die Haare waren also ganz weg und der Hals war auch bedeckt. Es war also nur das Gesicht frei und der Rest war bedeckt? Mina Ahadi: Das Gesicht war nicht frei. Bei uns waren nur die Augen frei. Almut Engelin: Auch für ein 12-jähriges Mädchen? Mina Ahadi: Ja. Wir haben auch nicht die Hände gezeigt. Nur die Augen waren frei. Almut Engelin: Wenn sie im Sommer in Teheran waren, wie lange waren sie dann da? Mina Ahadi: Drei Monate jedesmal. Almut Engelin: Dann konnten sie in Bluse und Minnirock rumlaufen? Mina Ahadi: Ja, richtig, ganz normal. Dann konnte ich im Minnirock rumlaufen. In meiner Stadt (meinem Dorf) war es Tradition, daß keine Frau ohne Tschador auf die Straße ging. Das war sehr schwierig. Als ich 17, 18 Jahre alt war, habe ich gesagt, ich werde aus dieser Stadt gehen und versuchen, auf dieser Ebene meine Freiheit zu erreichen. Ich habe mir gesagt, ich lerne sehr viel, dann kann ich in eine große Stadt und ohne Kopftuch auf die Straße gehen. Ich habe auch immer wieder Arabisch gehört. Meine Mutter hat den Koran gelesen und wir haben immer wieder gehört, was wir nicht tun dürfen. Eines Tages, ich war glaube ich 12 Jahre alt, da habe ich gefragt, was steht im Koran, was bedeutet das, was man in Arabisch liest? Meine Mutter hat mir dann gesagt, daß es den Koran auch in Persisch gibt. Sie sagte: „Du kannst den Koran auch in persischer Übersetzung lesen.“ Dann habe ich den Koran in Arabisch und in der persischen Übersetzung gelesen. Das war wirklich ein Schock, das war ein sehr wichtiger Moment für mich, denn ich habe aufgehört, religiös zu sein. Als ich den Koran auf persisch gelesen habe, habe ich gedacht, irgendwie ist der Koran komisch, irgendwie ist er niedrig. Wenn man ihn auf Arabisch liest, hat das etwas Erhabenes (dann singt Mina Ahadi ein paar Worte), das hat so geklingelt, zwar unheimlich, aber auf persisch hat er mir nicht gefallen. Ich habe auch gelesen, wie man in der Hölle schikaniert wird. Wenn man z. B. aufsteigt (liftet), daß wird dort genau beschrieben... Almut Engelin: ... welche Höllenqualen man leiden muß. Mina Ahadi: Ja, richtig. Almut Engelin: Sie haben also den Koran gelesen und sie haben parallel von ihrem Großvater andere Bücher bekommen. Mina Ahadi: Richtig. Almut Engelin: Was haben sie bei ihrem Großvater gelesen? Was war das Parallelprogramm? Mina Ahadi: Er hatte eine sehr große Bibliothek zu Hause. Darunter war sehr viel Geschichte, am meisten über europäische Länder. Das habe ich dann auf persisch gelesen. Da man keine Möglichkeit hatte, auf die Straße zu gehen, habe ich immer gelesen. Das hat mit gut getan. Aber ich habe nicht nur Bücher gelesen, denn mein Großvater hat zu Hause sehr viel kritisiert. Er hat über den Propheten Mohammed geschimpft und er hat gesagt, dass das alles nur ein Geschäft ist, das die Mullahs machen. Ich habe meinen Großvater sehr geliebt und ich habe gedacht, vielleicht hat er recht. Aber ich war noch unentschieden. Trotzdem hatte er sehr viel Einfluss auf mein Leben. Almut Engelin: Mit 16 Jahren haben sie sich von der Religion getrennt. Gab es einen konkreten Auslöser? Mina Ahadi: Nein, aber inzwischen hatte ich einige Erfahrungen mit der Religion gesammelt in diesen zwei Welten. Das war nicht einfach, denn ich habe sehr viel nachgedacht. Wir haben z. B. zu Hause fünf Mal am Tag gebetet. Ich habe zwei, drei mal darüber nachgedacht, nicht zu beten. Aber ich hatte Angst. Ich habe Alpträume bekommen. Es hat einen Monat gedauert, bis ich entschieden habe, heute bete ich nicht mehr. Im Allgemeinen aber hatte ich sehr viele schlechte Erfahrungen mit der Religion, mit dem Islam. Am Ende habe ich gesagt, ich will kein Moslem mehr sein. Meine Mutter und meine Familie hat dieser Entwicklung sehr gelassen zugesehen. Das war nicht schwer. Keiner hat von einem Mord oder von einer Todesstrafe gesprochen, sondern alle haben gelacht. Almut Engelin: Ihre Eltern haben gewollt, dass sie richtig lernen und dass sie Abitur machen. Sie haben dann an der Universität von Täbris Medizin studiert. Dort sind sie als linke Studentin aktiv geworden. Das muss Ende der siebziger Jahre gewesen sein. Da ging es gegen den Schah (Mohammad Reza Pahlavi). Worum ging es da? Waren die Menschen gegen den Schah, weil sie arm waren unter dem Schah? Mina Ahadi: Nicht nur das. Als Studentin habe ich an der Universität ein sehr diktatorisches Klima erfahren. Einerseits gab es keine Probleme, wenn man kein Kopftuch trug. Ich habe zu Hause sehr viel gelesen. An der Universität waren viele Studenten politisch aktiv. Sie waren sehr gut angezogen. Ich habe eine andere Welt dort kennen gelernt. Aber es war sehr schwierig, ein Buch zu lesen. Die Bücher von Maxim Gorki (russischer Schriftsteller und Journalist) waren verboten. Ich habe das als sehr komisch empfunden. Ein Buch wird verboten, weil angeblich in dem Buch steht, daß man ein System bekämpfen kann. Es war auch verboten, Karl Marx zu lesen. Almut Engelin: Sie sind dann dort als linke Studentin aktiv geworden. Sie schreiben in ihrem Buch, dass damals schon die Volks-Mudjaheddin (abgeleitet von Dschihad = Heiliger Krieg) aktiv waren. Das waren radikale Muslime, zum Teil wohl auch sehr rechtgläubige (gottesfürchtige, strenggläubige) Muslime, die aber auch irgendwie demokratisch waren. Waren die für sie damals ganz in Ordnung? Mina Ahadi: Für mich waren sie nicht ganz in Ordnung, weil sie religiös waren. Aber auf der anderen Seite haben sie auch gegen den Schah gekämpft. Ich habe sie nicht als extrem gefährliche Organisation betrachtet. Almut Engelin: Sie gaben sich auch nicht antidemokratisch. Mina Ahadi: Sie haben gesagt, dass sie gegen die Diktatur sind. Ich habe es so erlebt, dass die Volks-Mudjaheddin schon dabei geholfen haben, dass die Islamisten Macht im Iran gewonnen haben. Aber sie haben diese islamische Diktatur nicht gewollt [3], sondern haben mit Parolen... Ich erinnere mich an eine Demonstration in Teheran, es war in der heißen Phase der Revolution im Iran (1978/79), an der ich auch teilgenommen habe. Dabei riefen die linken Organisationen: „Es lebe, es lebe, Chomeini.“ (Chomeini war ein schiitischerAjatollah (Gelehrter), der später zum Staatsoberhaupt ernannt wurde) Dann bin ich einmal rausgegangen aus dieser Demonstration und habe gedacht, was ist los. Ich habe Chomeni nicht gewollt. Ich war von Anfang an gegen Chomeini und die Islamisten. Aber ich habe gesehen, daß sie weiter „Es lebe Chomeini“ gerufen haben, denn Chomeini war ein Antiimperialist und für unsere Freiheit (von dem Schahregime). [3] Anmerkung: An dieser Stelle möchte ich gerne ein Zitat von Alice Schwarzer einfügen. Sie sagte in ihrem Artikel Die Gotteskrieger & der Schleier : „...dass die fortschrittlichen linken Frauen in den islamischen Ländern, wie im Iran, einst gar mit der Waffe in der Hand gegen die menschen- und frauenverachtende Politik des Ayatollah Khomeni kämpften, heute aber von ihren einstigen Weggenossen (den Mudjaheddin) unter den Schleier gezwungen werden.“ Almut Engelin: Die Erfahrung, die sie gemacht haben, ist das die, dass diese Leute (die Volksmudjaheddin), die eigentlich ganz umgänglich waren, alle umgebracht wurden, als Chomeini wiederkam? Er kam 1979/80 aus Paris (wo er im Exil war) nach Iran zurück. Auch diese Leute, die das so nicht gedacht hatten, wurden alle umgebracht. Mina Ahadi: Ja, das ist richtig. Es hat schon zwei, drei Monate, nachdem Chomeini im Iran war, angefangen. Zuerst kam der Kopftuchzwang gegen Frauen. Es gab drei, vier mal Gewalt gegen uns. Dann fingen wir an, uns zu organisieren, Arbeiter, Jugendliche, Frauen und Studenten. Wir an der Universität Täbris haben uns organisiert, wobei ich zusammen mit 2 Studenten zum Vorstand der Studentenorganisationen gehörte. Chomeinis Leute haben angegriffen und sehr viele Menschen umgebracht. Das islamische Regime könnte nicht ohne Mord und Hinrichtungen existieren. Sie haben auch viele Kinder und Jugendliche umgebracht, die gekämpft oder geholfen haben. Almut Engelin: Die ganzen Wegbereiter, die nicht knallharte (islamische) Einpeitscher waren, wurden dann ganz schnell umgebracht. Mina Ahadi: Ja, sehr viele. 1980 fingen sie an, Kommunisten, Sozialisten und Volks-Mudjaheddin umzubringen. Jeder, der etwas gegen die Islamisten gesagt hat, wurde umgebracht. Sie schauten sich z. B. auf der Straße um, wer wie ein Linker aussieht. Das islamische Regime hat auch schwangere Frauen umgebracht. Die Liste der Ermordeten wurde jeden Tag in der Zeitung veröffentlicht. Jeden Tag haben wir in den Zeitungen von 50, 40, 20 Hinrichtungen gelesen. Almut Engelin: Sie waren bekannt. Sie waren ja eine Art ASTA-Vorsitzende (ASTA = Allgemeiner Studenten-Ausschuss), also Studentenvertreterin. Ihr Mann wurde verhaftet und er wurde hingerichtet. Sie haben das dann in der Zeitung gelesen. Wofür wurden ihr Mann und sie zum Tode verurteilt? Mina Ahadi: Ich war schon relativ bekannt, denn in Täbris habe ich sehr viele Demonstrationen organisiert. Ich durfte also nicht mehr zur Universität gehen. Wir haben jede Woche demonstriert und immer wieder habe ich dort Reden gehalten. Wir hatten eine Geheimwohnung, in der wir mit der Schreibmaschine gegen das iranische Regime geschrieben haben. Das war sehr gefährlich, denn allein der Besitz einer Schreibmaschine war ein Grund für die Todesstrafe.Meine Wohnung wurde bereits von den Behörden gesucht und eines Tages zufällig entdeckt. Man fand dort die Schreibmaschine. Wir haben auch Medikamente gesammelt, und von dort nach Kurdistan geschickt. Ich habe die Todesstrafe bekommen, weil meine Wohnung eine Geheimwohnung war. Auch alle Materialen (Schriften), die dort gefunden wurden, waren sehr gefährlich (für uns). Mein Foto wurde bereits verteilt. Die haben mich überall gesucht, denn ich war aktiver als mein Mann. Ich war Mitglied in einer Organisation, die in Kurdistan aktiv war, namens Komalah. Das war auch ein Grund für meine Todesstrafe. Almut Engelin: Die Komalah war eine linke kurdische Organisation. Eine kommunistische kurdische Organisation? Mina Ahadi: Ja, eine linke kurdische Organisation. Sie hat zusammen mit anderen linken Gruppen die Kommunistische Partei Irans gegründet. Ich war auch in Kurdistan Mitglied dieser Organisation. Almut Engelin: Was haben sie erlebt, nachdem ihr Mann hingerichtet worden war. Das muss doch... Sie waren eine ganz junge Frau. Sie waren 24 Jahre alt. Was haben sie da erlebt? Sie mussten ununterbrochen fliehen, ihr Foto wurde veröffentlicht. Mina Ahadi: Das waren sehr schwierige Tage für mich. Ich habe am Anfang gedacht, ich versuche irgendwie meinen Mann zu retten. Ich bin von Täbris nach Teheran gefahren. Dort habe ich keine Wohnung gehabt. Alle hatten Angst. Ich bin auf der Straße von einem Kino zum anderen gegangen und ich habe immer wieder gedacht, jetzt ist es soweit. Manchmal, wenn ich bei einer Familie gewohnt habe, dann hatten die auch Angst. Ich erinnere mich, dass der Mann, der mir geholfen hat, er hatte eine Frau und ein Kindt, zu mir gesagt hat: „Wir wohnen in der dritten Etage. Wenn jemand in der Nacht klingelt, dann musst du sofort aus dem Fenster springen...“ Almut Engelin: Aus dem dritten Stock... Mina Ahadi: ...aus dem dritten Stock... „dann bekommen wir keine Probleme.“ Ich habe dort einen Monat in einem kleinen Zimmer gelebt. Ich habe überhaupt nicht den Mut gehabt, so etwas zu tun (aus dem Fenster zu springen). Das war ein Alptraum. Ich bin immer wieder aufgestanden und ich habe nachgedacht, was ich machen soll. Eines Tages war es dann soweit. Um zwei Uhr mitten in den Nacht hat jemand geklingelt. Alle waren wach, auch das Kind ist herumgelaufen. Der Mann ist zu mir gekommen und hat gesagt: „Jetzt ist es soweit. Spring.“ Ich habe aber gesagt: „Nein, das mache ich nicht.“ Ich habe das also nicht gemacht. Die Revolutionswächter [4], die Pasdaran, waren also im Haus. Sie sind aber nicht zu mir gekommen, ich hatte mich versteckt, sondern sie sind hochgegangen, um dort einige Personen festzunehmen. Ich habe aus dem Fenster der dritten Etage geschaut. Sie haben bereits zwei Menschen unten im Hof erschossen. Diejenigen, die man verhaftete und erschoß, waren Volks-Mudjaheddin. [4] Ayatollah Ruhollah Chomeini hatte die Revolutionswächter (Pasdaran) nach seiner Rückkehr aus dem französischen Exil gegründet, denn er misstraute der Armee. Almut Engelin: Wie haben sie das überstanden? Sie schreiben in ihrem Buch, dass sie völlig zermürbt waren und Selbstmordgedanken hatten. Sie hatten ihren Mann verloren und standen unter Schock. Was hat ihnen die Kraft gegeben, überhaupt weiter zu machen? Mina Ahadi. Wenn man jung ist, hat man mehr Kraft. Außerdem hatte ich einen Idealismus. Ich habe immer gedacht, die Islamisten bleiben nicht sehr lange. Das islamische Regime kann sich nicht mit dieser Brutalität und diesen reaktionären Gesetzen aufrecht erhalten. Die Menschen sind gegen dieses Regime. Ich habe immer wieder gedacht, es dauert vielleicht nur ein Jahr, dann ist bestimmt alles wieder vorbei. Andererseits hatte ich bereits von Kindheit an das Gefühl, dass man für Menschenrechte und Freiheit kämpfen muss. Darum habe ich diese Kraft auch irgendwie gehabt. Aber es war trotzdem sehr schwierig. Ich hatte immer große Angst davor, festgenommen zu werden, denn das hätte für mich die Todesstrafe bedeutet. Ich hätte es damals ausgehalten, wenn ich ins Gefängnis gekommen wäre... Von Hinrichtungen habe ich immer wieder gehört. Ich hatte keine Wohnung, kein Geld, keine Papiere. Ich lebte einen Monat bei einer Familie, bei einem Mädchen, die mir sehr viel geholfen hat. Später wurde sie festgenommen und hingerichtet, weil ich bei ihr gelebt hatte. Alle diese Nachrichten haben mich fertig gemacht. Am Ende habe ich schon darüber nachgedacht, ob ich mich umbringen soll. Das war so ein Gedanke. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass dieser Gedanke vielleicht eines Tages so stark werden könnte, dass ich es wirklich mache. Aber dann bin ich nach Kurdistan gegangen. Almut Engelin: Ihnen ist dann die Flucht nach Kurdistan gelungen. Quasi in das Grenzgebiet zwischen Iran und Irak. Da waren sie dann bei den Partisanen von der Komalah. Sie haben zehn Jahre dort gelebt. Wie muss man sich das vorstellen? Haben sie selber bewaffnet mit den Partisanen dort gekämpft? Das war ja ein Gebiet, welches nicht unter der Kontrolle der Chomeini-Regierung war. Welche Aufgaben hatten sie dort? Wie soll man sich das vorstellen? Mina Ahadi: Am Anfang waren wir in den großen Städten, z. B. in Bukan oder Mahabat. Wir haben dort gelebt und den Menschen geholfen. Wir haben ihnen z. B. medizinisch geholfen. Ich habe den Kindern geholfen, schreiben und lesen zu lernen. Das war also eine relativ normale Aktivität. Aber es gab immer wieder Krieg. Dann haben wir uns zur iranisch-irakischen Grenze zurückgezogen. In den letzten drei, vier Jahren haben wir im Irak gelebt, allerdings an der Grenze und nicht in einer Stadt. Ich denke auch manchmal, wie ich das zehn Jahre ausgehalten habe. Almut Engelin: Und dann haben sie in Zelten gelebt, oder wie? Mina Ahadi: Ja. In den letzten vier, fünf Jahren haben wir in Zelten gelebt. Wir haben keine Stadt gesehen. Aber wir haben einige Aktivitäten gehabt. Es gab einen Radiosender dort. Ich habe dort gearbeitet und gegen die Steinigung, gegen die Todesstrafe und für Frauenrechte gesprochen. Alles war sehr kompliziert. Ich hatte nichts mit bewaffneten Gruppen zu tun. Ein Teil der Partisanen hat dort allerdings auch mit der Waffe gegen das islamische Regime gekämpft. Das habe ich aber nicht gemacht. Ich habe im Zentralkommitee gearbeitet. Wir hatten einen Radiosender. Dort habe ich gearbeitet. Ich habe im Radio persisch und türkisch gesprochen. Almut Engelin: Das war eigentlich eine gute Arbeit. Aber es geschah unter großer Armut und unter der Bedingung großer Kälte und Nässe. Ich meine, in den Bergen in Kurdistan, im Zelt... Wie haben sie das überstanden? Mina Ahadi: Wir waren etwa 300, 400 Leute. Wir haben versucht, irgendwie weiterzuleben. Wir waren alle sehr jung. Das ist vielleicht sehr wichtig. Jetzt könnte ich vielleicht nicht einmal eine Woche dort bleiben. Irak ist drei Monate im Jahr sehr heiß und drei Monate sehr kalt. Wir haben immer wieder versucht weiterzuleben, zu überleben. Aber es gab immer wieder sehr viele Probleme. Wir wurden auch vom islamischen Regime bombadiert. Manchmal auch von Saddam Hussein (damaliger irakischer Staatspräsident). Wenn ich über diese zehn Jahre nachdenke, dann schätze ich diese Arbeit. Ich bin nicht davon enttäuscht. Ich denke, dann denke ich, es war eine Zeit, in der ich sehr engagiert für Menschenrechte und Frauenrechte gekämpft habe, wenn es auch eine schwierige Lage war, in der wir uns befanden. Ich habe dort auch sehr viel gelernt und sehr viele gute Menschen kennengelernt. Das war eine Erfahrung in meinem Leben. Almut Engelin: Wie war es für Frauen dort? Waren die Frauen unter den Partisanen gleichberechtigt? Mina Ahadi: Frauen durften nicht bewaffnet sein (nicht am bewaffneten Kampf teilnehmen). Wir mussten allerdings, schon allein wegen unserer Sicherheit, eine Waffe tragen. Ich habe bei einem Radiosender gearbeitet. Es bestand immer wieder die Gefahr, dass ich angegriffen wurde, wenn ich unterwegs war. Almut Engelin: Als Frau dort in den Bergen, ohne jede Infrastruktur... Was haben die Frauen überhaupt gemacht, wenn sie ihre Regel hatten? Mina Ahadi. Das ist eine gute Frage. Ich habe zum Beispiel keine Binde oder Möglichkeit dort gefunden. Ich habe z. B. immer wieder einen Stoff gewaschen. Es gab auch eine sehr rege Diskussion darum. Die Frauen sagten, wenn so viele Frauen hier sind, dann brauchen wir etwas (Binden). Aber es hat sehr viel Widerstand von Männerseite und von der Organisation dagegen gegeben. Es hat lange gedauert, bis die Männer das akzeptierten. Dann sind einige zur Stadt gegangen und haben Binden gekauft. Almut Engelin: Sie haben dort ihren zweiten Mann kennengelernt, mit dem sie dort auch zusammengearbeitet haben und mit dem sie auch heute noch glücklich verheiratet sind. (Mina Ahadi lacht sehr herzhaft.) 1990 wurde es durch den iranisch-irakischen Krieg immer schwieriger. Deshalb sind sie nach Europa, nach Wien, geflohen. Sie schreiben in ihrem Buch, dass sie in dem Flugzeug ihre gefälschten Papiere, sie hatten ja keine legalen Papiere mehr, zerrisen haben. Warum haben sie das eigentlich gemacht? Warum kommen hier so viele ohne Papiere an? Mina Ahadi: Erstens. Ich war bereits zehn Jahre in Kurdistan. Dort habe ich gar keine Papiere gehabt. Zweitens. Wenn man Kontakt zu Organisationen, zu Regierungen hat, in Wien oder in Ostdeutschland, dann wird man nicht so einfach aufgenommen. Deshalb mussten wir illegal einreisen. Ich war krank, wegen der chemischen Luftangriffe Saddam Husseins. Ich war verletzt. Aber wir hatten Kontakt mit den Grünen in Wien. Die haben uns geholfen. Sie organisierten die Reise. Aber ich musste mit falschen Papieren ins Flugzeug einsteigen und die Papiere im Flugzeug zerreisen. Ich musste meine Identität also vernichten. Almut Engelin: Als sie alleine, ohne ihren Mann, in Wien ankamen, haben sie festgestellt, das sie schwanger sind. Mina Ahadi. Ja, ich wurde in ein Flüchtlingslager gebracht. Dort wurde ich untersucht und gefragt, ob ich schwanger bin. Ich habe gesagt, dass ich vielleicht schwanger bin. Dann wurde ich untersucht und man hat festgestellt, dass ich schwanger bin. Einen Monat lang war ich (mit anderen) in einem bestimmten Raum, den wir nicht verlassen durften, denn die Polizei dachte, wir sind Terroristen, denn die Lebensgeschichte war sehr interessant und unglaublich. Aber nach sechs Monaten habe ich in Wien Asyl bekommen. Almut Engelin: Sie hätten in Wien dann die Möglichkeit gehabt, privat und in Frieden zu leben. Sie wurden Altenpflegerin. Ihr Mann ist nachgekommen. Ihm ist auch die Flucht gelungen. Sie haben zwei Kinder bekommen. Dennoch sind sie wieder politisch aktiv geworden, für Frauen. Gab es einen besonderen Auslöser, wieso sie keine Ruhe gegeben haben? Mina Ahadi. Es gab keinen besonderen Auslöser. Mein Leben ist einfach von Anfang an von einem bestimmten Kampf für Menschenrechte und Frauenrechte beeinflusst. Besonders gegen die Steinigung... Es war für mich eine sehr schwierige Nachricht, als ich zum ersten Mal in Wien von der Steinigung hörte. Ich habe immer wieder gedacht, dass ich mich für diese Sache einsetzen sollte. Wenn ich im Ausland die Möglichkeit habe, dann sollte ich den Menschen helfen, die im Iran oder anderswo auf der Welt davon betroffen sind. Ich fühlte mich verbunden mit den Frauen, die im Iran oder weltweit davon betroffen waren. Ich war immer sehr zielstrebig. Deshalb habe ich versucht, schnell die Sprache zu lernen. Als ich schwanger war in Wien, war ich allein, ich hatte kein Geld und mir ging es nicht gut. Alles war nicht so einfach. Aber trotzdem habe ich versucht, mich jeden Tag allein zwei, drei Stunden hinzusetzen und die Sprache zu lernen. Dann habe ich gedacht, wenn ich etwas Normalität geschaffen habe, dann versuche ich noch einmal diesen Menschen, besonders den Frauen, zu helfen. Besonders gegen die Steinigung. Dann habe ich angefangen (als Altenpflegerin) zu arbeiten. Als ich mein erstes Geld verdiente, die Sprache etwas gelernt hatte und als ich das Gefühl hatte, wieder etwas Normalität geschaffen zu haben, habe ich telefonisch mit dem Iran und mit der Türkei Kontakt aufgenommen. Die erste Kampagne, die ich in Wien begann, handelte von einer Frau aus der Türkei. Sie hatte erklärt, dass sie, wenn sie in den Iran abgeschoben werden sollte, dort gesteinigt werden würde. Dann habe ich ihr gesagt, dass ich ihr helfen würde. Sie ist jetzt in Kanada und hat dort Asyl erhalten. Almut Engelin: Das heißt, sie haben die Erfahrung gemacht, dass sie mit ihren internationalen Kampagnen, sie haben sich dann ja auf Steinigungen konzentriert und tun das bis heute, etwas erreichen können, dass sie Frauen retten können? Mina Ahadi: Richtig. Das ist sehr wichtig. Meine Hoffnung sind die Menschen. Der Mensch ist für mich ein heiliges Thema. Menschen haben Gefühl und Herz und sie können etwas bewegen. Deshalb war ich nie pessimistisch. Ich habe Kontakt mit Frauenorganisationen, dort habe ich erklärt, wer ich bin und was ich mache und dort habe ich erfahren, dass es Solidarität und Hilfe gibt. Dann habe ich versucht, noch mehr Menschen zu erreichen. Ich habe immer wieder erfahren, dass es positive Signale gibt. Man kann Menschen retten. 2001 habe ich das Internationale Kommitee gegen die Steinigung gegründet und bis jetzt habe ich bereits einige Menschen gerettet, haben wir... Almut Engelin: Wie viele? Mina Ahadi: Im Iran haben wir 8 Frauen und zwei Männer vor der Steinigung gerettet. Wir haben uns aber nicht nur um die Personen gekümmert, die von Steinigungen bedroht werden, sondern wir haben einen Druck gegen das islamische Regime aufgebaut. Das ist politisch gesehen auch eine wichtige Arbeit. Es muss ein Tabu sein, wenn eine Frau z. B. (unehelichen) Sex hatte und dafür auf der Straße gesteinigt werden soll. Ist so etwas beabsichtigt, dann muss man eine Kampagne machen, daß keine Regierung oder keine islamische Gruppe das Vertrauen hat, so etwas noch einmal zu tun. Ich glaube, mit dieser Arbeit hatte ich bereits einigen Erfolg. Heute ist es (in den islamischen Staaten) nicht mehr so einfach, die Menschen auf der Straße und in den Gefängnissen zu steinigen. Wir haben auch in anderen Ländern einige Frauen gerettet. Wir haben im Sudan eine Frau gerettet. Wir haben in Nigeria eine Frau gerettet. Es gab große weltweite Aktionen gegen die Steinigung von Amina Lawal und Safiya Yakubu Hussaini [5] in Nigeria. An der Kampagne haben mehrere Organisationen teilgenommen. Wir haben in Afghanistan Frauen gerettet. Und wir haben ein Klima dafür geschaffen, dass Steinigungen unmenschlich und barbarisch sind. [5] Safiya Yakubu Hussaini wurde zur Last gelegt, dass sie schwanger war, obwohl sie nicht verheiratet war. Sie hatte angegeben, mehrfach von einem Mann vergewaltigt worden zu sein. Das Gericht sah dies jedoch als nicht erwiesen an. Deshalb wurde sie wegen Ehebruchs zur Todesstrafe durch Steinigung verurteilt. (Geschiedene Frauen gelten in Nigeria unter der dort angewendeten Rechtsauslegung der Scharia teilweise weiterhin als verheiratet.) Im Dezember 2001 gab der Bundesjustizminister Nigerias öffentlich bekannt, Safiya Yakubu Hussaini werde nicht hingerichtet. Almut Engelin: Es gab in den letzten Jahren in zehn Ländern Steinigungen. Sie mussten dann trotzdem aus Wien wieder fliehen. Warum? Mina Ahadi: Meine Mutter ist zu mir (nach Wien) gekommen und hat sechs Monate bei mir gewohnt. Dabei hat sie auch meinen Mann und meine Tochter kennengelernt. Als sie dann nach Iran zurückging, wurde sie festgenommen. Zwei Wochen wurde meine arme Mutter geschlagen, weil sie meine Adresse und Telefonnummer von ihr verlangt haben. Meine Mutter hat mich später angerufen und hat zu mir gesagt: „Kind, ich konnte es nicht mehr aushalten. Ich habe ihnen deine Telefonnummer und deine Adresse gegeben. Es ist jetzt im Iran sehr schwer. Du darfst nicht mehr anrufen.“ Ich habe dann mit der Polizei und der Sicherheitsbehörde in Wien gesprochen und habe schnell eine andere Wohnung bekommen. Aber trotzdem habe ich gedacht: die Wissen, das ich in Wien bin und das ich lieber in eine andere Stadt gehe. Almut Engelin: In Köln, wo sie jetzt leben, gibt es einen großen Konflikt um eine große Moschee, die in Köln-Ehrenfeld gebaut wird. Sind sie grundsätzlich gegen diese Moschee? Mina Ahadi: Ich bin grundsätzlich gegen diese Moschee, weil ich denke, wir leben in einer Welt, in der eine bestimmte politische Bewegung, eine sehr gefährliche Bewegung (der Islam), hier existiert. Es wird gesagt, die Muslime sind hier und möchten eine Moschee bauen. Die Muslime, die hier leben, haben genug Moscheen. Die Gruppierungen (die islamischen Organisationen) möchten noch mehr Moscheen, noch größere, noch höhere Moscheen. Es ist der politische Islam, der diese Forderungen stellt. Denen geht es nicht um Religionsfreiheit oder Religionsausübung, sondern es geht um politische Macht. Es ist ein Machtspiel, dass diese (islamischen) Organisationen hier angefangen haben. Und deshalb bin ich prinzipiell dagegen. Almut Engelin: Das heißt, ihrer Auffassung nach, geht es nicht einfach darum, daß Menschen gemeinsam beten wollen, sondern es geht um den wachsenden Einfluß der Islamisten unter den Muslimen? Mina Ahadi: Ja, ich denke, es geht den Islamisten nicht nur darum, einen größeren Einfluß unter den Muslimen zu bekommen, sondern auch darum, dass die islamischen Organisationen [6] einen größeren Einfluß auf den Staat haben wollen. Sie werden in Deutschland bereits als die Vertreter der Muslime anerkannt und haben (mit dem damaligen Innenminister Schäuble) bereits an einer Konferenz über die Integration teilgenommen (siehe: Dr. Necla Kelek's Bericht an die Islamkonferenz ). Ich finde das sehr, sehr komisch, denn sie sind gegen die Integration. Sie spielen eine Rolle hier, die vom islamischen Regime im Iran und von den islamischen Regierungen im Nahem Osten anerkannt wird. Ich denke, der politische Islam ist eine internationale Bewegung. Das ist meine Interpretation. Sie (die islamischen Organisationen und Staaten) spielen alle zusammen. [6] Anmerkung: Zu den islamischen Organisationen, die teilweise wegen ihrer antidemokratischen Einstellung vom Verfassungsschutz beobachtet werden, gehören Milli Görüs, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD), der Zentralrat der Muslime (ZDM) und der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland (IR). Almut Engelin: Was werfen sie konkret der DITIB vor? Die DITIB, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion, gehört ja quasi zum Religionsministerium der Türkei und gilt in Deutschland als eine sehr gut mit der Demokratie vereinbare Organisation. Die sind ja auch der Träger der geplanten Großmoschee in Köln-Ehrenfeld. Was werfen sie denen konkret vor? Mina Ahadi: Ich frage mich, was möchten sie in der Moschee machen? Man muß genau hinsehen, was die vorhaben. Die Moschee ist für die DITIB nicht nur ein Gebetshaus, sondern dort sollen, das haben sie auch selber offiziell gesagt, einige Kurse organisiert werden, z. B. Deutschkurse. Außerdem sollen wirtschaftliche Aktivitäten dort stattfinden. (Man soll dort Einkaufen können.). Ich denke, das ist ein gutes Konzept für eine Parallelgesellschaft. Wenn ich als Ausländer oder Moslem dorthin gehen kann, wenn ich dort Einkaufen kann, wenn ich dort in eine Koranschule gehen kann, wenn ich alles, was ich möchte, dort erledigen kann, dann werde ich bestimmt allmählich zum Mitglied dieser Bewegung, dieser Organisation. Und wenn dort der Koran unterrichtet wird, dann frage ich mich, was wird dort unterrichtet? Was lernen die Jugendlichen dort? Wenn die deutsche Regierung die Augen zu machen möchte, ich mache das nicht. Ich habe schon erlebt, dass die Jugendlichen der islamischen Community (Gemeinschaft) erklären, wir sind besser, wir sind Muslime, die deutsche oder die westliche Kultur ist nicht in Ordnung, usw. Almut Engelin: Haben sie Kontakt mit Muslimen, wo sie solche Eindrücke sammeln, dass sie eine Parallel- und Gegenwelt aufbaut? Mina Ahadi: Meine Tochter sagt zum Beispiel, Mama, in unserer Schule gab es damals weniger Mädchen mit Kopftuch als heute. Einmal ist sie zu mir gekommen und hat gesagt, Mama, dieses Mädchen trägt jetzt ein Kopftuch. Kannst du etwas machen, denn sie sieht irgendwie häßlich aus mit dem Kopftuch und sie ist isoliert. Sie möchte das Kopftuch nicht tragen. Aber die Eltern zu Hause haben gesagt, sie muß das Kopftuch tragen. Und wer hat Einfluß zu Hause? Ich recherchiere das und ich sehe, dass die Mutter regelmäßig die Moschee besucht. Und was wird dort gesagt? Es wird dort gesagt, Frauen haben diese Rolle und Mädchen haben diese Rolle. Dort versuchen die politischen Organisationen also die Muslime zu beeinflussen. Ob das auf Deutsch oder in anderen Sprachen gesagt wird, ist nicht so wichtig. Meine Kritik geht aber noch etwas weiter. Erstens, habe ich Probleme, wenn diese Menschen als Muslime bezeichnet werden. Ich habe Probleme, wenn alle in einen Topf geworfen werden... Almut Engelin: ... weil viele muslimisch genannt werden, die eigentlich unreligiös sind. Mina Ahadi: Ja, ja. Einige sind sehr unreligiös, einige sind sehr kritisch. Aber trotzdem werden 3,5 Millionen Muslime in einen Topf geworfen. Das ist das erste Problem. Das zweite Problem ist, dass das Muslinsein oder die Religionszugehörigkeit sehr viel in Deutschland geschätzt wird. Ich denke, die Religionszugehörigkeit ist nicht die Hauptidentität dieser Menschen. Wenn wir als Muslime genannt werden und wenn wir jeden Tag hören, dass die DITIB oder andere islamische Organisationen die Muslime vertritt, dann habe ich grundsätzliche Probleme. Almut Engelin: Das Problem ist, dass diese Menschen in Deutschland einen Anspruch auf Religionsunterricht haben. Dann muß man einen Weg finden, damit man hier einen, wie auch immer gearteten, liberalen, islamischen Religionsunterricht gibt. Das ist in Deutschland so. Sie haben ein Recht [7] darauf. [7] Anmerkung: Mit der Religionsfreiheit kann man natürlich alles mögliche begründen. Die Frage ist allerdings, ob der Islam überhaupt das Recht hat, juristisch als Religion anerkannt zu werden. Nicht zu unrecht, sagte der Journalist und Medienunternehmer Frank. A. Meyer in der Schweizer Zeitung Blick : „Wäre die Programmatik des Islam die Programmatik einer politischen Partei, diese Partei wäre bei uns verboten!“ Sieht man sich außerdem einmal die Kairoer Menschenrechte von 1990 an, die von 45 Außenministern der aus 57 Mitgliedern bestehenden Organisation islamischer Staaten unterzeichnet wurde, dann sieht man, dass die Kairoer Menschenrechte gegen die deutsche (europäische) Verfassung verstoßen, denn die Kairoer Menschenrechte spechen sich eindeutig gegen die Demokratie aus, weil sie nur diejenigen Rechte anerkennen, die im Einklang mit der Schari’a stehen. Außerdem ist die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau dort nicht vorgesehen. Stattdessen legitimieren sie soziale Kontrolle, Denunziation und die mittelbare Rechtfertigung der Selbstjustiz, wie die Islamkritikerin Dr. Necla Kelek feststellt. Wenn der Islam also so eindeutig gegen die Verfassung verstößt, warum hat dies dann keine juristischen Konsequenzen? Die Antwort ist, weil die meisten Menschen in verantwortlichen Positionen in der Politik und in der Justiz, schlichtweg keine Kenntnisse vom Islam haben. Diejenigen aber, die wissen, dass der Islam gegen die Verfassung verstößt, schweigen größtenteils und üben sich in Gleichgültigkeit, Feigheit und Verantwortungslosigkeit. Mina Ahadi: Das ist ein Punkt, zu dem ich sage, Säkularismus (die Trennung von Staat und Religion) ist ein Prinzip. Die Menschen haben für einen säkularen Staat gekämpft. Die Religion sollte von Staat und Unterricht getrennt sein. Jedes Kind wird zufällig in eine Familie geboren. Aber Kinder haben keine Religion [8]. Es ist ein Angriff auf die Kindheit, wenn man sagt, du bist Moslem, du bist Christ, du bist das oder jenes. Und dann wird den Kindern Unterricht gegeben, in dem gesagt wird, wir sind ganz anders, wir sind Muslime, wir sind Christen. Ich denke, das ist nicht in Ordnung. Meine Antwort ist: Kein Religionsunterricht in der Grundschule. [8] Im Islam ist dies anders, denn im Islam wird jedes neugeborene Kind mit der Geburt zum Moslem. Woher nimmt der Islam eigentlich dieses Recht? Sollte sich nicht jeder erst zu einer Religion bekennen, wenn er die notwendige Reife und Kenntnis von dieser Religion besitzt? Dasselbe gilt ebenso für alle anderen Religionen. Almut Engelin: Sondern, Ethikunterricht für alle und Religionswissenschaftskunde? Mina Ahadi: Richtig, das ist meine Antwort. Man kann sagen, die Menschen (Muslime) sind hier. Sie können ihre Religion ausüben und auch aus der Religion austreten [9]. Aber als ich z. B. gesagt habe, ich bin keine Muslima mehr, brauchte ich Polizeischutz. Sollte man mit diesen politischen (islamischen) Organisationen wirklich noch weiter verhandeln [10]? [9] Aus dem Islam kann man nicht so einfach austreten, denn auf dem Austritt aus dem Islam, der Apostasie, steht die Todesstrafe. (siehe: Austritt aus dem Islam ) [10] Warum sprechen sich die islamischen Organisationen nicht eindeutig für eine freie Religionsausübung aus, in der jeder Muslim auch jederzeit wieder aus dem Islam austreten kann, ohne irgendwelche Konsequenzen befürchten zu müssen? Antwort: Weil die Todesstrafe für den Religionsaustritt bereits im Koran gefordert wird. In Sure 4,89 heißt es: „Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden (vom Islam), dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer.“ Außerdem gibt es etliche Fatwas (islamische Rechtsgutachten), die diese Haltung unterstützen. Almut Engelin: Frau Ahadi, neben ihrer internationalen Arbeit gegen Steinigungen, haben sie die Kampagne „Kopftuchfreie Schule“ in Deutschland gestartet. Worum geht es da? Mina Ahadi: Wir möchten mit dieser Kampagne erreichen, daß in Europa, besonders in Deutschland, das Kopftuch, besonders das Kinderkopftuch, verboten wird. Ich denke, das ist sehr, sehr wichtig, denn ein Kinderkopftuch ist eine Kinderrechtsverletzung. Das wird in den europäischen Ländern sehr, sehr verharmlost. Wir versuchen diese Debatte in verschiedenen Städten und in verschiedenen Schulen zu führen. In Deutschland ist das Kopftuch ein wichtiges Thema für alle islamischen Organisationen. Wieso? Das Kopftuch ist für die islamischen Organisationen sehr wichtig, denn das Kopftuch ist ein Symbol. Wenn in Köln noch mehr Frauen mit dem Kopftuch auf die Straße gehen, dann sind die DITIB, Milli Görüs und der Zentralrat der Muslime begeistert, denn das Kopftuch ist ein Zeichen einer politischen Bewegung. Almut Engelin: Sie stellen sich das als eine Selbstverpflichtung von Schulen vor, die sich zur kopftuchfreien Schule erklären und sagen, daß bei uns kein Kopftuch getragen werde soll. Mina Ahadi: Ich denke, diese Debatte hat schon in Deutschland angefangen. Ich habe Kontakt zu vielen Lehrern und Lehrerinnen.Viele Lehrerinnen und Lehrer sind mit unserer Forderung einverstanden. Wenn man in Deutschland sagt, dass das Kinderkopftuch verboten werden sollte, dann sind 80 bis 90 Prozent damit einverstanden. Bei Erwachsenen sind die Meinungen (ob es ihnen gestattet sein sollte, ein Kopftuch zu tragen) ganz anders. Aber ich denke, jede Schule hat die Möglichkeit, sich zur kopftuchfreien Schule zu erklären. Das ist eine Hilfe, das ist eine Menschenrechtsarbeit. Das ist eine Hilfe für die Kinder, die zu Hause unter Druck gesetzt werden. Das ist keine Privatsache. Das ist auch nicht gegen Ausländer, wenn man sagt, das die Kinder nicht mit dem Kopftuch die Schule besuchen dürfen. Wir versuchen ein Klima zu schaffen, bei dem auch die Eltern sehen, dass sie ihr Kind nicht unter Druck setzen sollten. Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam --Last edited by yogi on 2009-11-13 17:07:37 -- | |||
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Heinz Buschkowsky: Multikulti ist gescheitert Heinz Buschkowsky ist Sozialdemokrat, aber manche nennen ihn deutschnational. Der Bürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln will zeigen, dass es mit einer Unterschicht Probleme gibt, die nie in Deutschland angekommen ist. Heinz Buschkowsky aus Berlin-Neukölln ist der umstrittenste Bürgermeister Deutschlands, weil er seit Jahren düsterste Botschaften verbreitet. „Multikulti ist gescheitert“, verkündete er 2004. Was für ein Aufschrei der Entrüstung sich da erhob. Dito, als er später von „Parallelgesellschaft“ sprach. Heute wird deren Existenz nicht mehr angezweifelt, nur noch schöngeredet, von Leuten wie Günter Piening (Migrations-Beauftragter des Berliner Senats) und Ülker Radziwill (in der Türkei geborene, deutsche Politikerin, Mitglied im „Verein Türkischer Sozialdemokraten in Berlin“), aber zu denen später. Die vorerst letzte Bemerkung Buschkowskys galt dem geplanten Kinder-Betreuungsgeld: In der deutschen Unterschicht werde es versoffen, in der migrantischen käme, wenn überhaupt, die Oma; und die, muss man sich dazudenken, spricht kein Wort Deutsch und nützt dem Balg nicht viel. Der Mann ist spontan und schlagfertig. Erscheint er auf einem Kongress, und die konfektionierten Hostessen sagen erschrocken, der Vortrag hat schon begonnen, die Tür ist zu, brummt er, „und, jeht die nich mehr uff? Auch lässt er Sachen fallen wie „Gott sein Schrank“, „Baden Würstchenberg“ und „Topp, die Watte quillt“, Humor des Berliner Ureinwohners, Saft aus den Wurzeln der Stadt, der manche hochmütig das Gesicht verziehen lässt, aber nicht die mit denselben Wurzeln, die lächeln offen oder versteckt und fühlen sich zu Hause, geborgen in Schnoddrigkeit. Doch man täusche sich nicht. Seine Minen legt er mit Bedacht. „Nehmen wir den letzten Aufreger, Versaufen: Ich wusste genau, dass da die Selter hochgeht. Aber das wollte ich. Ich wollte eine Debatte über Kinder in der Unterschicht und den Unsinn des Betreuungsgeldes. Ich habe auf den Pawlowschen Reflex der Öffentlichkeit gesetzt, und es hat funktioniert.“ Inszenierung, sagt Günter Piening, Migrations-Beauftragter des Berliner Senats, immer diese Inszenierung. „Halten Sie Buschkowskys Aussagen denn für falsch?“ - „Als es in den Banlieues von Paris brannte, hat er erklärt, wenn wir so weitermachen, haben wir das auch bei uns. Und das ist völlig absurd.“ - „Weshalb ist es absurd?“ - „Weil Berlin nicht Paris ist. Die Banlieues sind außen, unsere Problembezirke liegen innen.“ - „Und deshalb ist es absurd?“ - „Es gibt bei ihm eine Haltung, sich immer zu messen an den größten Katastrophen.“ Anmerkung: Ich möchte in diesem Zusammenhang einmal an die Worte des Hamburger Ex-Gansters und dem Autor des Buches „Türken-Sam“, Cem Gülay (39), erinnern. Er schlug 100 Männer zusammen, scheffelte Millionen bei Warentermin-Deals, wollte schließlich sogar für seinen Gangsterboss töten. Cem Gülay sagt von sich selbst: „Ich war eine Bestie.“ Nun hat der Deutsch-Türke seine Biografie herausgebracht. Darin malt er ein erschreckendes Szenario über drohende Unruhen in deutschen Großstädten. Es sagte: „Weil es in Deutschland nicht gelingt, jugendliche Migranten zu integrieren, rotten sich junge Leute ohne Zukunftsaussichten zusammen: Es kann jederzeit passieren. Es werden keine Vorstädte brennen wie in Paris. Nein, die Innenstädte werden brennen. Sie werden diesen Kampf in die Städte tragen, weil es euch dort am meisten schmerzt.“ (Quelle: In Hamburg drohen Unruhen ) In Neukölln, wen oder was gibt es da? 214 von berlinweit registrierten 537 jugendlichen Intensivtätern. 48 waren es vor fünf Jahren. 90 Prozent der Täter sind migrantischer Herkunft, ihre Opfer sind zu 80 Prozent Deutsche. Und das ist nur die Spitze der Gewalt. Studenten, die der billigen Mieten wegen im Bezirk wohnen, berichten, es sei absolut unangemessen, Gruppen von türkischen oder arabischen Jugendlichen nach Einbruch der Dunkelheit mit offenem Blick zu begegnen, man habe den Blick unbedingt zu senken; und Buschkowsky, als er das hört, nickt nur: „Schlaue Jungs, die Studenten.“ Viele, die noch schlauer sein wollen. Einer, Professor der Psychologie, sitzt mit ihm bei Maischberger, es ist eine der typischen Talkshows, eine Runde, die weniger ins Problem, Kindererziehung, dringt als ein Papierflugzeug in die Erde. Ich habe es noch nie nötig gehabt zu strafen, schnurrt der Professor, lass doch, mein Junge, sage ich, und das reicht schon, man braucht nur eines, Ausstrahlung. Buschkowsky hat Mühe, sich zu zügeln, und lädt den Mann, um ihn erfahrungsmäßig ein wenig zu bereichern, nach Neukölln ein, er spricht nicht einmal von Migranten, und doch ruft der Mann, als die Mikros abgeschaltet sind, endlich sei dieses scheußliche deutschnationale Gerede vorbei. Und das ist es auch, was Buschkowsky immer wieder in seiner Partei, der SPD, hört: Dass er dumpfste Bedürfnisse bediene. Dass er den Rechtsextremen Futter gebe, und zwar nahrhaftes. In Wahrheit steht er weiter links als alle, die ihn attackieren, es erschließt sich nur nicht gleich. Das, was manche als deutschnationales Gerede bezeichnen, klingt so: „Die Familien, die uns Probleme bereiten, kommen aus Gegenden, wo es eine Überlebensfrage ist, ob man seine Ziegen über den Winter kriegt. Und wie man sich vor marodierenden Banden schützt. Dort existieren keine Zentralinstanzen. Der Notruf 110 ist im Dreiländereck Iran, Irak, Türkei unbekannt. Schütze dich selbst, heißt es da, die Jungs werden erzogen zu Mut und Tapferkeit. Das sind ganz andere Werte als die, die hier gefragt sind, dort stimmen sie, hier nicht. Die Jungs verstehen sich als Streetfighter. Wissen Sie, was dieser Professor von denen zu hören gekriegt hätte: „Gib Uhr und Handy, bist feine deutsche Pinkel, was? Ich sag dir, bist Opfer!“ Und es klingt so: „Wir haben Schulen, wo 90 Prozent der Eltern von der Zuzahlung für Lernmittel befreit sind, das heißt, es geht so gut wie kein Elternteil arbeiten. Der Satz, ich möchte werden wie mein Vater, der ist Feuerwehrmann und rettet Menschen, kann gar nicht fallen, weil ein Erwerbsleben in dieser Sozialisation nicht stattfindet. Natürlich steht die Lehrerin auf verlorenem Posten, wenn sie sagt, Kinder, ihr müsst tüchtig lernen, dann könnt ihr einen tollen Beruf ergreifen und richtig Kohle verdienen. Frau Lehrerin, sagen dann die Kinder, das Geld kommt doch vom Amt. Wenn man Jugendliche fragt, was wollt ihr werden, antworten sie: Ich werde Hartzer.“ Buschkowsky kam 1948 in Neukölln zur Welt. Er weiß selber genau, wie es ist, in schwierigen Verhältnissen zu leben. Er wuchs im Keller eines Einfamilienhauses auf, in einer Stube mit Küche. Daneben große Waschzuber. Es war ständig feucht, und sie waren zu viert in der Kemenate. Als Kind ging er auf den Feldern für eine Mark Kartoffeln stoppeln, wobei er gern ein paar Knollen liegenließ, um sie abends auszubuddeln und nach Hause zu bringen. Als 13-Jähriger erste Fabrikarbeit, Gewindedrehen, für 4,95 die Stunde. Buschkowsky war 18, als er sich sein erstes Auto kaufen konnte, einen VW-Käfer. Die sattsam bekannte Erfolgsgeschichte, Arbeit war natürlich, Arbeit lohnte sich, mit diesen Gewissheiten ist er großgeworden. Sie gelten nicht mehr, auch das ist nichts Neues. Relativ neu ist aber die Gemengelage in Buschkowskys Bezirk, und besonders in Nordneukölln: 160.000 Einwohner, 55 Prozent von ihnen Migranten. 36 Prozent Arbeitslosigkeit. 35 Prozent aller Lernenden beenden nur die Hauptschule, 20 Prozent kommen zu gar keinem Abschluss. Migration, Bildungsferne und Erwerbslosigkeit überlappen sich. Und pflanzen sich, im Wortsinn, fort. Bevölkerungsstruktur und Geburtenraten hochgerechnet, werden in zehn Jahren in Nordneukölln drei Viertel aller Einwohner einen migrantischen Hintergrund haben. Wie viele von ihnen werden die Schule beenden, wie viele je einen Job finden oder überhaupt suchen? Wir sind fast noch bei Maischberger. Wir sind noch gar nicht richtig drin im Problem. Buschkowsky geht jedes Jahr in die verschiedensten Schulen, immer in die gleiche Klassenstufe, immer ins selbe Fach, der Vergleichbarkeit wegen. Meine Tournee, nennt er das. Ihm begegnen Kinder, die noch den Schlafanzug unter ihren Jeans haben. Kinder nur im T-Shirt, im Winter, mit denen die Lehrerin zu „Kik“ (Textildiscaunt) läuft, eine Wattejacke kaufen, mit Geld aus einem Notfonds. Kinder, denen grundlegendes Wissen fehlt. Bei Buschkowskys letzter Tournee wurde im Deutschunterricht der 4. Klasse mit Büchern der 3. Klasse gearbeitet. Und selbst die erwiesen sich noch als zu schwierig. Zu Halloween liest die Lehrerin eine Geschichte vor, die beginnt so: „Finstere Gestalten schleichen durch die Straßen. Sie betreten das Haus und gehen ins zweite Stockwerk.“ Halt, Kinder habt ihr alles verstanden? - Buschkowsky nickt eifrig, ganz so, wie Kinder nicken. - Gut, Mohammed, was sind finstere Gestalten? - Buschkowsky zieht wortlos den Kopf ein, so, wie ertappte Kinder es tun. - Aysche, was ist ein Stockwerk? - Buschkowsky piepst: ein . . . ein Knüppel? „Diese Kinder“, sagt er, „sind nicht dümmer als die Kinder sieben Kilometer weiter im Süden. Aber es macht zu Hause niemand etwas mit ihnen. In der deutschen Unterschicht schickt die Mutter das Kind mit den Hausaufgaben zum Vater, und der Vater schnauzt, ich gucke Fußball, zieh ab. In der migrantischen Unterschicht beherrschen die Eltern die deutsche Sprache schlecht oder gar nicht. Manchmal ist es den Kindern sogar verboten, Deutsch zu sprechen, eben weil die Eltern es nicht verstehen und Angst haben, die Kinder reden über sie. Im Grunde haben wir, und jetzt sage ich wieder so einen Satz, auf den sich alle stürzen werden, nur eine Chance: „Wir müssen die Kinder dieses Milieus gegen ihre Eltern erziehen. Die Eltern sind mir schnuppe. Ich will, dass die Kinder eine Chance außerhalb des Milieus kriegen.“ Aber vielleicht ist es doch so, wie der Migrationschef Piening sagt, vielleicht dramatisiert der Bürgermeister? Man muss es ausschließen können. Vollkommen gültig ist nur die eigene Tournee. Eine Ganztags-Grundschule in der Köllnischen Heide. 654 Schüler, 80 Prozent migrantisch, 80 Prozent aus sozial schwachen Familien. Rasanter Zuzug von Arabern, „bedauerlicherweise“, wie Astrid-Sabine Busse, seit 18 Jahren hier Leiterin, sagt. - „Bedauerlicherweise?“ - „Man kommt viel schwerer an sie heran als an die türkischen Mitbürger.“ - „Weswegen?“ - „Sie bleiben einfach untereinander. Man muss sich hier ja auch gar nicht mehr integrieren. Man nimmt das Viertel in Besitz, und man lässt sich pampern. Ich sehe doch an den Bescheiden für Lernmittelzuschüsse, wie viel Geld in Wahrheit in diesen Familien ist, alles Sozialhilfe; wenn da viele Kinder sind, ergibt das 3000, 3500 Euro. Einmal rief „Mona Lisa“ (Fernsehsendung) an. Die wollten eine Sendung über Kinderarmut unter Migranten machen. Ist ganz unpassend bei uns, habe ich gesagt, aber arme berufstätige Menschen hätte ich zu bieten, meine Küchenfrauen, die kriegen sieben Euro brutto, und es ist ein Knochenjob, die arbeiten und arbeiten, und diese anderen Menschen arbeiten nicht und haben mehr. Wissen Sie, wie viel Sozialhilfe jeden Monat allein an die Eltern meiner Schule rausgegeben wird? 400.000 Euro!“ Im Vergleich zur Schulleiterin Busse ist Bürgermeister Buschkowsky fast ein zahmer Redner. Keine falsche Rücksichtnahme mehr, Schluss mit den Tabus. Oder, wie Buschkowsky sagt, der dabei Lassalle zitiert: „Jede politische Aktion beginnt mit dem Aussprechen dessen, was ist.“ Im Grunde sind er und sie nah bei Thilo Sarrazin, mit einem Unterschied: Der hat immer am Schreibtisch gesessen, Buschkowskys und Busses Reden sind das Ergebnis eigener Erfahrung. Und noch jemand ist nicht weit weg von Sarrazin, er erwähnt sogar von selber den wegen missliebiger Äußerungen kritisierten Bundesbanker, er sagt, „vielleicht fünf bis zehn Sätze zu viel hat Sarrazin gesprochen, aber grundsätzlich trifft seine Analyse zu“, und dieser Jemand heißt Mustafa Akcay und ist stellvertretender Vorsitzender des Türkisch-Deutschen Zentrums in Berlin. Ein Gastarbeiter der ersten Generation. Nilgün Hascelik wiederum, Generalsekretärin des Zentrums, ist die Tochter solcher Gastarbeiter. Ihr Vater hat in der Gießerei geschafft, ihre Mutter als Montiererin. Auch diese beiden sprachen kaum Deutsch, doch haben sie ihre Mädchen angehalten, es zu lernen. „Nur eine Kleinigkeit vielleicht“, sagt Nilgün Hascelik, „aber wir hatten einen deutschen Steuerberater, der kam zu uns nach Hause, und der brachte auch seine Frau mit. Grundsätzlich herrschte ein anderes Arbeitsethos und eine andere Moral. Man wollte ehrlich was schaffen, mit seinen eigenen Händen. Und deshalb war man, trotz mancher Probleme, ganz anders angesehen als heute. Heute besagen immer mehr Blicke: Ihr Sozialschmarotzer!“ Alles änderte sich mit den Einwanderern der achtziger und neunziger Jahre. „Den Flüchtlingen, Scheinflüchtlingen und Armutsmigranten“, wie Buschkowsky sagt. Nicht wenige kamen aus dem Libanon, waren aber kurdische Großfamilien. Man erinnere sich der Sozialhilfezahlen, die Astrid-Sabine Busse nannte. Man erinnere sich der Ziegen, die Buschkowsky erwähnte. Man bringe beides zusammen; Buschkowsky tut das: „Diese Familien erhalten hier im Monat das Zehnfache von dem, was sie dort bestenfalls im Jahr verdienen könnten. Ihr Gebet lautet nicht: Allah, gib, dass ich mich aus meinen prekären (schwierigen) Verhältnissen befreien kann, sondern: Bitte tu alles, dass unser Leben bleibt, wie es ist. Und natürlich unterstützen sie noch die Familien in der Heimat. Buschkowsky ist ein Spinner, denken Sie jetzt vielleicht, wie kann man denn von Hartz IV anderen Geld abgeben? Weil Konsumverhalten und Standards bei Kleidung und Wohnungseinrichtung anders sind. Kinder haben keine Betten, sondern nur Matratzen, es fehlen Tische, die Hausaufgaben werden liegend auf der Erde gemacht. Und immer ist der Flachbildschirm an, immer.“ (Anmerkung: In zwei Wohnungen gegenüber meiner Wohnung, sehe ich jede Nacht den Bildschirm flimmern, obwohl die Menschen scheinbar in anderen Räumen schlafen.) Die Schulleiterin Busse hat eingeführt, dass die Kinder von 7.30 bis 8 Uhr erscheinen und der Unterricht um 8.15 beginnt. Damit das Fernsehflimmern aus den Augen weicht. Auch, damit die dicken Autos nicht alle zugleich in die schmale Straße rollen und dort einen gehörigen Stau verursachen. Entspannter soll es zugehen. „Es ist wahr, was wahr ist“, hatte Mustafa Akcay gesagt, und wahr ist, dass an Frau Busses Schule zu Versammlungen aller Klassen kaum 50 türkische Eltern erscheinen und nicht mehr als eine Handvoll arabische. Wahr ist, dass an einigen Nordneuköllner Schulen die Quote der Schüler, die mehr als 21 unentschuldigte Fehltage haben, knapp 25 Prozent beträgt. Wahr ist, dass Frau Busse immer wieder Eltern einlädt und Tacheles mit ihnen redet: Sie kriegen hier so viel Geld, Herr X, und warum? Weil unter anderem ich es erwirtschafte, aber Sie haben auch Pflichten, Erziehungspflichten. Nur nützt es selten was. Und es nützte auch nichts, als die für Neukölln zuständige Jugendrichterin Kirsten Heisig diese Eltern über arabische Verbände einlud. Es kamen nur Vertreter jener Verbände und abweisende Väter. „Einer schwang seine Gebetskette vor meiner Nase und sagte, ich habe elf Kinder, und meine Töchter sind meine Ehre, sie sollen gute Hausfrauen und Mütter werden und brauchen keinen Schulabschluss. Nur um mir das mitzuteilen, war der erschienen.“ Wenn man Ülker Radziwill, der Migrationsfrau der Landes-SPD, davon berichtet, ist sie weder irritiert noch hoffnungslos, sie hatte die ganze Zeit von Anreizen und Verständnis und noch lange nicht ausgeschöpften Instrumenten geredet und von positiven Beispielen aus ihrem Kiez, und wo liegt der, in Charlottenburg, und sie sagt jetzt, man könne mit diesen Leuten durchaus in einen Dialog treten, sie glaube es ganz, ganz fest, man müsse es nur immer weiter versuchen. „Weichspülprogramm“, sagt die Schulleiterin Frau Busse. „Ich hab es so satt, das Gelaber“, sagt die Jugendrichterin Kirsten Heisig. Beide wissen, dass es mancherorts schon zu spät ist und sich eine neue Mehrheitsgesellschaft gebildet hat, eine aggressive. Kirsten Heisig vernimmt ja viele Lehrer als Zeugen, und sie erfährt von Schuleingängen, durch die keine deutschen Schüler mehr dürfen, nur muslimische, die Mehrheit sorgt dafür, so wie sie dafür sorgt, dass nur sie bestimmte Toiletten benutzen darf; und Kirsten Heisig erfährt von deutschen Schülern, die keine Salami mehr auf ihre Brote wollen, denn in der Salami ist Schweinefleisch, und das kommt gar nicht gut in diesem Umfeld. „Man stelle es sich umgedreht vor“, sagt Kirsten Heisig. „Wir hätten eine dreifache Lichterkette rund um Berlin.“ Und vielleicht ist genau das der Kern der Geschichte: Dass es einmal umgedreht war und die Deutschen, Verursacher einer gewaltigen Katastrophe, seitdem lieb sein wollen gegenüber allen, die zu ihnen kommen, auch zu denen, die selber nicht ganz so lieb sind; es hat sich so eingebürgert. Buschkowsky, das geht oft unter, ist auch lieb. Er fördert und macht und tut. Es gibt in Neukölln die Stadtteilmütter, Migrantinnen, die er hat schulen lassen und die hinter die Türen zu gelangen versuchen, welche den Deutschen verschlossen bleiben. Er hat in jeder Problemschule Stationen mit Sozialarbeitern eingerichtet. Buschkowsky hat, zusammen mit Christina Rau (Witwe des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau) als Schirmherrin, aus der berüchtigten Rütli-Schule einen hochmodernen Campus gemacht, gerade war Einweihung. Buschkowsky hat einen Herzinfarkt gehabt und hat nur noch einen Teil seines Darms und er hat dem Türkisch-Deutschen Zentrum zu Räumen im Rathaus verholfen, damit Mustafa Akcays Mitarbeiter dem Bezirksamt und dessen migrantischen Kunden zur Hand gehen können. Akcay schüttelt noch heute seinen Kopf über den Schneid, den Buschkowsky in der Bezirksverordnetenversammlung zeigte. CDU und FDP zeterten, wieso sollen die Türken hier rein, und auch noch mietfrei. „Er hat uns bis aufs Messer verteidigt, ganz allein. Und so ist es bis heute geblieben. Wenn wir Hilfe brauchen, ist er da.“ Wenn aber alles Fördern doch nur verhallt, ist Buschkowsky genauso strikt fürs Fordern. Fürs Sanktionieren. Fahre ich nachts um zwei über eine rote Ampel, sagt er, gibt's Punkte und 150 Euro Strafe. „Doch wenn Eltern ihre Kinder vernachlässigen, wenn grundlegende Werte und Normen der Gesellschaft missachtet werden, zeigen wir uns zahnlos.“ Kommt's Kind nicht in die Schule, kommt's Geld nicht aufs Konto, fordert er. Und weil er weiß, dass so etwas hier nicht durchsetzbar ist, lässt er, als einziger Bürgermeister in Berlin, die penetrantesten Schulschwänzer polizeilich zuführen. Die Richterin Kirsten Heisig führt Bußgeldverfahren gegen die Eltern, und sagen die, Hartz IV, wir sind so arm, ordnet sie Ratenzahlung an. Manchmal verschreibt sie Jugendlichen auch eine Melange aus Gefängnis und Schulbesuch. Jemand ist zum wiederholten Male gewalttätig geworden, sagen wir, an einem Dienstag um elf. Er hätte in der Schule sein müssen. „Du kriegst vier Wochen Knast“, erklärt sie ihm, „immer nur eine Woche, zwischendurch gehst du zur Schule, und wir, mein Freund, gucken, ob du da wirklich antrittst.“ Dafür kriegte Heisig in der Presse den Titel „Schrecken von Neukölln“, als ob sie der Schrecken wäre. Und Buschkowsky bezeichnet sich in feiner Kenntnis der Lage als „Nestbeschmutzer der Sozen“. Niemand der hoch und höchst postierten Leute will mit ihm spielen. Und doch erscheint immer mal wieder einer bei ihm, undercover, und er, Buschkowsky, geht abends nach Hause und sagt nicht ohne Stolz zu seiner Frau: Weißt du, wer heute bei mir saß? Wieder eine Spitze der Gesellschaft, die erfahren wollte, was wirklich los ist. Das Problem mit all diesen Spitzen ist nur, dass sich die hierbei gewonnenen Erkenntnisse keineswegs in ihrem Reden und Handeln widerspiegeln, weshalb Buschkowsky von unverminderter Ignoranz der großen Politik spricht. Genaugenommen hat er damit allerdings unrecht. Eher handelt es sich um Bigotterie (Scheinheiligkeit) und Feigheit. Buschkowsky hat bei dem Kongress, dem mit den Hostessen, natürlich die Tür geöffnet und gesprochen, dazu war er ja eingeladen worden. Wie immer tat er es schonungslos kritisch, und als er fertig war, sind ein paar Kreisfunktionäre der SPD aufgestanden und haben sich von der Seele geredet, wie es bei ihnen ist, in Augsburg, in Wesel. Genauso wie in Neukölln, nur eine Nummer kleiner eben. Die Erkenntnis war nicht unbedingt neu für ihn, er fand es nur ganz nett, dass jetzt andere damit herausgerückt waren. Quelle: Mensch ärgere dich nicht Mehr zum Thema Islam Videos zum Thema Islam | |||
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